„Wir bedauern die verbale Ausgrenzung, die wir in diesen Tagen massiv von seiten mehrerer deutscher Bischöfe erfahren“

Der Regens des Prie­ster­se­mi­nars Herz Jesu der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. wird vor der mor­gen statt­fin­den­den Prie­ster­wei­he in Zaitz­ko­fen eine Erklä­rung ver­le­sen. Dar­in heißt es unter ande­rem:

„Als Regens möch­te ich am Beginn der heu­ti­gen Prie­ster­wei­he eine Erklä­rung dar­über abge­ben, wie wir die heu­ti­ge Wei­he­hand­lung sehen und sie beur­teilt wis­sen wol­len. Wir bedau­ern die Emo­tio­na­li­sie­rung der öffent­li­chen Dis­kus­si­on über die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. und auch die­ser Prie­ster­wei­hen. Wir bedau­ern die ver­ba­le Aus­gren­zung, die wir in die­sen Tagen mas­siv von sei­ten meh­re­rer deut­scher Bischö­fe erfah­ren.“

„Wür­de unse­re Gemein­schaft der For­de­rung meh­re­rer deut­scher Bischö­fe nach­kom­men und auf­hö­ren, Prie­ster zu wei­hen, die Mes­se zu fei­ern und Sakra­men­te zu spen­den, weil wir uns momen­tan kir­chen­recht­lich nur in einer Grau­zo­ne befin­den, dann wür­de das fak­tisch unse­re Auf­lö­sung bedeu­ten. Indem die­se For­de­rung erho­ben wird, ver­kehrt man die Absicht des Pap­stes, die er mit der Rück­nah­me des Exkom­mu­ni­ka­ti­ons­de­kre­tes ver­folgt, ins Gegen­teil.“

(PM/ JF)