Gründungsmitglied von Donum Vitae wird wahrscheinlich Präsident des ZdKs

(Bonn) Heinz-Wil­helm Brock­mann, Staats­se­kre­tär im hes­si­schen Kul­tus­mi­ni­ste­ri­um, ist ein­zi­ger Kan­di­dat für das Amt des Prä­si­den­ten des Zen­tral­ko­mi­tees der deut­schen Katho­li­ken (ZdK) und wird wahr­schein­lich am 8. Mai Hans Joa­chim Mey­er (72) ablö­sen, der nach drei Amts­pe­ri­oden nicht wie­der kan­di­diert.

Heinz-Wil­helm Brock­mann ist ein­zi­ger Kan­di­dat. Bekannt ist er für sei­ne Kri­tik am Vati­kan im Zusam­men­hang mit der päpst­li­chen Wei­sung zum Aus­stieg aus dem staat­li­chen System der Schwan­ger­schafts­kon­flikt­be­ra­tung mit Abga­be des Bera­tungs­scheins, der die Ermor­dung des Kin­des im Mut­ter­leib ermög­licht. Die­sen Aus­stieg bezeich­ne­te Brock­mann als „Desa­ster“. Er gehör­te in Nie­der­sach­sen zu den Grün­dungs­mit­glie­dern der Initia­ti­ve Donum Vitae, die sich offen gegen Papst und Kir­che stellt und das staat­li­che System der Bera­tung mit Abga­be des Bera­tungs­scheins, unter­stützt.

(JF)