Priestersein heißt Vater sein und Diener für das Leben – Benedikt XVI. an die Priester

(Yaoun­de) Das im Prie­ster­tum geleb­te Hir­ten­amt „for­dert vie­le Ver­zich­te, ist aber auch eine gro­ße Quel­le der Freu­de“. Dies erklär­te Papst Bene­dikt XVI. vor den in der Kathe­dra­le Marie Rei­ne des Apo­tres in Yaoun­de ver­sam­mel­ten Prie­stern. An der Ves­per in der Haupt­stadt Kame­runs nah­men auch Ver­tre­ter ande­rer christ­li­cher Kon­fes­sio­nen des afri­ka­ni­schen Lan­des teil. An die Prie­ster gewandt, ver­wies der Papst auf den Hei­li­gen Josef als Vor­bild und Lebens­mo­dell, der „Vater war, ohne selbst die leib­li­che Vater­schaft aus­ge­übt zu haben“.

„Vater­sein bedeu­tet vor allem Die­ner des Lebens zu sein“, sag­te der Papst vor dem afri­ka­ni­schen Kle­rus. Der Hei­li­ge Vater bat die Prie­ster, „in Treue auf den Ruf des Herrn zu ant­wor­ten, der euch eines Tages erreicht hat, so wie Er Josef geru­fen hat, um schüt­zend über Maria und das Jesukind zu wachen.“ Bleibt dem Ver­spre­chen treu, das ihr Gott vor eurem Bischof und vor der Gemein­schaft der Gläu­bi­gen abge­legt habt“, erklär­te der Papst und rief den Prie­stern zu: „Habt den Mut, ein groß­her­zi­ges ‚Ja‘ zu Chri­stus zu sagen!“

(SIR/JF)