Kirchliche Umschau erscheint in neuer Aufmachung

(Ruppichteroth/ Stutt­gart) Die von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. seit 12 Jah­ren sub­ven­tio­nier­te Monats­zei­tung Kirch­li­che Umschau – Die ewi­ge Stadt und der Katho­li­sche Erd­kreis erscheint mit der Aus­ga­be 3/2009 im Halb­rhei­ni­schen For­mat (etwas grö­ßer als ein A4 Blatt) und neu­em Layout.

Inhalt­lich gibt es kaum Ver­än­de­run­gen oder Ver­bes­se­run­gen: Nach­rich­ten, die Wochen vor­her in ande­ren Publi­ka­tio­nen stan­den, spal­ten­wei­se Zita­te aus Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten, Auf­sät­ze über meh­re­re Sei­ten und Aus­ga­ben mit rie­si­gen Fußnotenapparaten.

Die Gestal­tung hat Chri­stof Häf­lin­ger über­nom­men, für ihn wahr­schein­lich der erste Ver­such eines Zei­tungs­lay­outs. Die Bil­der wur­den nicht für den Zei­tungs­druck auf­be­rei­tet und sind tief­schwarz. Das Lesen fällt durch die man­gel­haf­te Struk­tu­rie­rung der Absät­ze und der Bil­der sehr schwer. Rei­ner Text wäre bes­ser zu lesen.

Die Bru­der­schaft möch­te durch das neue hand­li­che Lay­out gezielt jun­ge Leser anspre­chen und ihren Buch­ver­sand außer­halb der Schrif­ten­stän­de der Bru­der­schafts­ka­pel­len eta­blie­ren. Es wird lei­der beim Ver­such bleiben.

Solan­ge die Bru­der­schaft wei­ter­hin Spen­den­gel­der zahl­reich für die Ver­ant­wort­li­chen aus­gibt, ohne eine qua­li­ta­tiv annehm­ba­re Zei­tung ein­zu­for­dern, blei­ben die Gehalts- und Hono­rar­emp­fän­ger wohl wei­ter­hin bequem zurück­ge­lehnt und lie­fern wei­ter­hin mit­tel­mä­ßi­ge Arbeit ab. Die Zei­tung wird aus der Schrif­ten­stand­ni­sche der Kapel­len der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. so nicht herauskommen.

(JF)