Gebet, Almosen, Fasten

(Vati­kan) Gebet, Almo­sen, Fasten – mit die­sen drei inne­ren Rei­ni­gungs­mit­teln bege­hen Chri­sten die Fasten­zeit, die auf die Pas­si­on und die Auf­er­ste­hung Chri­sti vor­be­rei­tet. Papst Bene­dikt XVI. hat am Ascher­mitt­woch Abend wie jedes Jahr auf dem Aven­tin die tra­di­tio­nel­le Pro­zes­si­on mit Sta­ti­ons­mes­se in der anti­ken Kir­che San­ta Sabi­na gelei­tet, wobei er auch das Aschen­kreuz aus­teil­te. In sei­ner Pre­digt sag­te der Papst:

„Lie­be Brü­der und Schwe­stern, wäh­rend wir uns anschicken, die Asche auf unser Haupt zu emp­fan­gen als Zei­chen der Umkehr und der Buße, öff­nen wir unser Herz dem bele­ben­den Wir­ken des Wor­tes Got­tes. Die Fasten­zeit, die sich durch ein oft­ma­li­ges Hören auf die­ses Wort aus­zeich­net, durch ein inten­si­ve­res Gebet und durch einen stren­gen Lebens­stil mit Buß­cha­rak­ter, sei für euch ein Antrieb zur Umkehr und zur auf­rich­ti­gen Lie­be für die Geschwi­ster, beson­ders für die armen und bedürf­ti­gen. Auf die­se Art erneu­ert im Geist, kön­nen wir freu­dig Ostern feiern.“

(RV)