In Vietnam hält die Enteignung von Kircheneigentum an

(Hanoi) Die Lage zwi­schen Chri­sten und den staat­li­chen Auto­ri­tä­ten bleibt ange­spannt: Die Schwe­stern der Kon­gre­ga­ti­on des Hei­li­gen Paul von Char­tres haben in einem an ver­schie­de­ne öffent­li­che Auto­ri­tä­ten gerich­te­ten Brief gegen den Beschluß zur Ent­eig­nung ihres Besit­zes pro­te­stiert.

Wenn eine staat­li­che Poli­tik zur Aus­rot­tung der Reli­gi­on und reli­giö­ser Orden exi­stie­re, die die Ver­trei­bung und Ver­haf­tung der 18 Schwe­stern recht­fer­ti­gen kön­ne, so wol­le man den Pro­test auf­ge­ben, so die Pro­vinz­obe­rin. Bereits Mit­te Dezem­ber hat­te die Gemein­de­ver­wal­tung von Vinh Long den Beschluß gefaßt, das Haus und den Grund­be­sitz der Gemein­schaft in einen öffent­li­chen Park zu ver­wan­deln. In Viet­nam war es in den ver­gan­ge­nen Mona­ten immer wie­der zu Kon­flik­ten im Zusam­men­hang mit Ent­eig­nun­gen von kirch­li­chem Besitz gekom­men.

(Asianews/ RV)