[Update] Katholische Fakultät der Ludwig Maximilian Universität München macht Islamisten am 60. Jahrestag der UN-Menschenrechte hoffähig

(Mün­chen) Die deut­sche Sek­ti­on der über­kon­fes­sio­nel­len christ­li­chen Men­schen­rechts- und Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on Chri­sti­an Soli­da­ri­ty Inter­na­tio­nal (CSI) for­der­te am 8.12. die Ver­ant­wort­li­chen der Bene­dik­tus-Stif­tung auf, ihre Dia­logs­tra­te­gie mit För­de­rern des Ter­ro­ris­mus im Iran zu über­den­ken. Die Bene­dik­tus-Stif­tung soll­te ihren Ein­fluß auf die Katho­lisch-Theo­lo­gi­sche Fakul­tät der LMU nut­zen, um auf die schwe­ren Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen gegen Chri­sten und Kon­ver­ti­ten auf­merk­sam zu machen.

In einem Schrei­ben an die Ver­ant­wort­li­chen der Bene­dik­tus­stif­tung for­der­te CSI die­se auf, vor Beginn eines Dia­lo­ges mit ira­ni­schen Gast­red­nern, die­se auf Ihre Dia­log­fä­hig­keit hin zu prü­fen. Jeder Dia­log­part­ner muß sich für fol­gen­de Punk­te ein­set­zen um sich als sol­cher qua­li­fi­zie­ren zu kön­nen:

  1. daß Chri­sten im Iran ihre Reli­gi­on aus­üben dür­fen, wie Mus­li­me auch
  2. recht­li­che Gleich­stel­lung von Kon­ver­ti­ten
  3. die Distan­zie­rung zur ein­ge­brach­ten Geset­zes­vor­la­ge (Todes­stra­fe für Kon­ver­ti­ten)

Dies sind, nach der Auf­fas­sung von CSI, Min­dest­an­for­de­run­gen an gemein­sa­me Posi­tio­nen, ohne die ein Dia­log nicht statt­fin­den kann.

[Update] Die Ver­an­stal­tung wur­de nach der Fül­le von Pro­te­sten und des öffent­li­ches Drucks mitt­ler­wei­le abge­sagt. „Die poli­ti­schen Wogen schlu­gen zu hoch“, sag­te der Münch­ner Dog­ma­tik-Pro­fes­sor Bert­ram Stu­ben­rauch. [/Update]

(PM)