Deutsche Bischöfe erfreut über Moscheebau in Duisburg

(Frank­furt) Der Lei­ter der christ­lich-isla­mi­schen Doku­men­ta­ti­ons­stel­le CIBEDO, die sich im Auf­trag der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz für inter­re­li­giö­sen Dia­log ein­setzt, erklär­te gegen­über Radio Vati­kan die Posi­ti­on der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz zur neu­en Duis­bur­ger Moschee:

„Reli­gi­ons­frei­heit ist nicht etwas, das wir den Mus­li­men groß­zü­gi­ger Wei­se zuge­ste­hen kön­nen, son­dern es ist ein in unser Ver­fas­sung ver­an­ker­tes Men­schen­recht. Von daher gibt es über den Bau von Moscheen eigent­lich nichts zu dis­ku­tie­ren in den Grund­satz­fra­gen. Es gibt in den Detail­fra­gen viel­leicht etwas zu dis­ku­tie­ren: Wie wird sie finan­ziert? Wie gehen die Moschee­ge­mein­den mit der umlie­gen­den Wohn­be­völ­ke­rung um? Das sind Fra­gen, die dis­ku­tiert wer­den müs­sen, aber die grund­sätz­li­che Fra­ge, ob Mus­li­me in Deutsch­land ein Anrecht auf Moscheen haben, ist ein­deu­tig zugun­sten des Moschee­baus zu beant­wor­ten.“

(RV/ JF)