Russisch-Orthodoxe Kirche auf Kuba

(Havan­na) Kubas ehe­ma­li­ger Staats­chef Fidel Castro und sein Nach­fol­ger, Bru­der Raul Castro, sind für ihren Bei­trag zur Errich­tung eines rus­sisch-ortho­do­xen Got­tes­hau­ses in Havan­na mit Orden der Rus­sisch-Ortho­do­xen Kir­che aus­ge­zeich­net wor­den.

Die hohen Aus­zeich­nun­gen wur­den vom Vor­sit­zen­den des kirch­li­chen Außen­amts des Mos­kau­er Patri­ar­chats, Metro­po­lit Kyrill, an Raul Castro im Haus des Staats­ra­tes über­reicht, wo ein Tref­fen der kuba­ni­schen Füh­rung mit einer Dele­ga­ti­on der Rus­sisch-Ortho­do­xen Kir­che statt­fand.

„Im Namen des hei­lig­sten Patri­ar­chen Ale­xi und im Namen des rus­si­schen Vol­kes dan­ken wir Ihnen herz­lich für den Bau eines rus­sisch-ortho­do­xen Got­tes­hau­ses in Havan­na. Wir sind sehr davon beein­druckt. Wir wis­sen, daß Kuba noch kein rei­ches Land ist und es nicht ein­fach war, die­ses Got­tes­haus zu bau­en. Aber es wur­de schön und sehr schnell gemacht — und ein herr­li­ches Denk­mal für die rus­sisch-kuba­ni­sche Freund­schaft steht heu­te im alten Stadt­ge­biet von Havan­na“, sag­te der Metro­po­lit bei der Über­rei­chungs­ze­re­mo­nie.

Raul Castro wur­de mit dem Orden des Hei­li­gen Für­sten Daniil von Mos­kau ersten Gra­des geehrt. Fidel Castro erhielt den Ruh­mes- und Ehren­or­den der Rus­sisch-ortho­do­xen Kir­che.

(RIA Novo­sti)