Josef-Pieper-Preis geht an den Philosophen Rémi Brague

(Mün­ster) Der Josef-Pie­per-Preis „für her­vor­ra­gen­de phi­lo­so­phi­sche Schrif­ten über das euro­pä­isch-christ­li­che Men­schen­bild“ wird dem fran­zö­si­sche Phi­lo­soph Rémi Bra­gue (61), Pro­fes­sor für ara­bi­sche Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Sor­bon­ne in Paris, ver­lie­hen. Dies wur­de am ver­gan­ge­nen Frei­tag in Mün­ster von der Josef-Pie­per-Stif­tung bekannt gege­ben. Bra­gue ist Inha­ber des reli­gi­ons­wis­sen­schaft­li­chen Guar­di­ni-Lehr­stuhls an der Uni­ver­si­tät Mün­chen.

Der Preis wird alle fünf Jah­re ver­lie­hen und ist mit 15.000 EURO dotiert. Erster Preis­trä­ger war 2004 der kana­di­sche Phi­lo­soph Charles Tay­lor. Die Ver­lei­hung erfolgt im Rah­men eines Sym­po­si­ons, das unter dem The­ma „Euro­pa auf der Suche nach sich selbst“ vom 15. bis zum 17. Mai 2009 im Rat­haus der Stadt Mün­ster statt­fin­den wird.

(Zenit)