Erneut Kirche in Indien angesteckt

(Ben­gal­gu­ru) Die Situa­ti­on der Chri­sten in eini­gen Tei­len Indi­ens bleibt pro­ble­ma­tisch. In Ben­gal­gu­ru, der Haupt­stadt des Bun­des­staa­tes Kar­nataka, ist am Sonn­tag eine Kir­che in Brand gesteckt wor­den. Nur weni­ge Stun­den nach der Hei­lig­spre­chung der ersten indi­schen Hei­li­gen am Sonn­tag in Rom hat­ten Unbe­kann­te in der St. Anto­ni­us Kir­che in Yeda­va­na­h­al­li ein Feu­er gelegt. In den ver­gan­ge­nen Wochen sind zahl­rei­che Kir­chen in meh­re­ren indi­schen Bun­des­staa­ten chri­sten­feind­li­chen Attacken zum Opfer gefal­len. Beim Ange­lus­ge­bet am Ende der Mes­se zur Hei­lig­spre­chung hat­te Papst Bene­dikt XVI. noch zum Gebet für die Opfer von Gewalt und Ver­fol­gung auf­ge­ru­fen. Er erwähn­te in sei­ner Anspra­che eigens die Chri­sten­ver­fol­gun­gen in Indien.

(Asianews/ RV)