Erklärung der deutschen Bischöfe zur Meßfeier in der „außerordentlichen Form des römischen Ritus“

(Ful­da) Im August 2008 hat das Sekre­ta­ri­at der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz eine Umfra­ge über die Häu­fig­keit und Ver­brei­tung von Meß­fei­ern in der außer­or­dent­li­chen Form des Ritus durch­ge­führt. Das Ergeb­nis zeigt, daß die Nor­men und Anre­gun­gen des Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum in den deut­schen Diö­ze­sen aktiv auf­ge­nom­men und umge­setzt wor­den sind.

Dem vor­han­de­nen Wunsch der Gläu­bi­gen und Prie­ster nach einer Mög­lich­keit zur Meß­fei­er in der außer­or­dent­li­chen Form wird wei­test­ge­hend ent­spro­chen: Die Zahl der Orte, an denen sol­che Meß­fei­ern statt­fin­den, wur­de seit 2006 ver­drei­facht und liegt bei 98 (2006: 31 Orte). Die Zahl der Prie­ster, die als Zele­bran­ten zur Ver­fü­gung ste­hen, hat sich im sel­ben Zeit­raum nahe­zu ver­dop­pelt von 78 auf 145.

Die größ­te Zunah­me ist bei der Grup­pe der Diö­ze­san­prie­ster zu ver­zeich­nen (2006: 46, 2008: 101). Auf die­se Wei­se steht an Sonn- und Werk­ta­gen ins­ge­samt ein Ange­bot auf brei­ter Ebe­ne zur Ver­fü­gung, das den geist­li­chen und lit­ur­gi­schen Bedürf­nis­sen Rech­nung trägt. Die Teil­neh­mer­zah­len in den ein­zel­nen Orten zei­gen, daß die­ses Ange­bot ins­ge­samt wei­ter­hin nur eine sehr begrenz­te Zahl von Gläu­bi­gen wahrnimmt.

(PM)