Weshalb den Tod legalisieren, wenn wir das Leben wollen?

(Bra­si­lia) Am 10. Sep­tem­ber nah­men tau­sen­de Demon­stran­ten am Marsch für das Leben teil. Die Kund­ge­bung wur­de von der Bewe­gung der Bür­ger für das Leben und ein Bra­si­li­en ohne Abtrei­bun­gen ver­an­stal­tet und stand unter dem Mot­to: Wes­halb den Tod lega­li­sie­ren, wenn wir das Leben wol­len?.

„Es reicht nicht, daß man Abtrei­bun­gen ablehnt, wir müs­sen unse­re Posi­ti­on auch öffent­lich auf Stra­ßen und Plät­zen ver­tre­ten, denn nur auf die­se Wei­se wer­den die Poli­ti­ker des Natio­nal­kon­greß­es unse­re Stim­me hören. Des­halb lau­tet das Stich­wort: per­ma­nen­te Mobi­li­sie­rung“, so die Ver­an­stal­tung, die dar­an erin­nern, daß 93% der Bür­ger des Lan­des gegen Abtrei­bun­gen sind.

José Miran­do, Rechts­be­ra­ter der Ver­an­stal­te und Anwalt des Ver­eins Pro-vita und Pro-fami­lia, betont, daß die Kund­ge­bung eine „legi­ti­me, leben­di­ge und wah­re Hand­lung der bra­si­lia­ni­schen Bür­ger zum Schutz des Lebens ist. Es ist klar, daß das Land gegen Abtrei­bun­gen ist.“

An der Kund­ge­bung nah­men auch zahl­rei­che Jugend­li­che der Bra­si­lia­ni­schen Stu­den­ten­pa­sto­ral teil, deren Slo­gan lau­te­te: „Wir haben tau­send Grün­de für das Leben“. „Wir sind hier, seil wir uns für das Leben ein­set­zen und wir wol­len die Jugend­li­chen auf die­sen Wert auf­merk­sam machen“, so die teil­neh­men­den Jugend­li­chen. Vie­le von ihnen betrach­te­ten die Teil­nah­me an der Kund­ge­bung auch als Vor­be­rei­tung auf den Natio­na­len Jugend­tag im kom­men­den Okto­ber.

(RG/ Fides)