Vater verbrannte Tochter, weil sie zum Christentum konvertierte

(Sau­di-Ara­bi­en) In Sau­di-Ara­bi­en wur­de ein jun­ges Mäd­chen von ihrem mus­li­mi­schen Vater ermor­det, nach­dem er her­aus­ge­fun­den hat­te, daß sei­ne Toch­ter vom Islam zum Chri­sten­tum kon­ver­tiert war. Der Mann schnitt sei­ner Toch­ter die Zun­ge her­aus und ver­brann­te sie bei leben­di­gem Leib.

Fana­ti­sche Mus­li­me glau­ben, daß ihnen der Pro­phet Moham­med auf­ge­tra­gen habe, daß jeder getö­tet wer­den muß, der den Islam ver­las­sen hat. Das Mäd­chen schrieb regel­mä­ßig auf ver­schie­de­nen Inter­net­sei­ten über ihre Kon­ver­si­on. Eini­ge Tage vor ihren Tod schrieb sie in ihrem Blog, daß ihre Fami­lie über ihren Glau­bens­wech­sel Ver­dacht geschöpft habe. Sie fürch­te nun um ihr Leben. Die Situa­ti­on für Mus­li­me, die Chri­sten wur­den, ist in Sau­di-Ara­bi­en sehr gefähr­lich, beson­ders für Frau­en.

Ein öffent­li­ches Bekennt­nis ist sehr gefähr­lich. Der Islam ist in Sau­di-Ara­bi­en Staats­re­li­gi­on, 99 Pro­zent der rund 27 Mil­lio­nen Ein­woh­ner gehö­ren ihm an. Die weni­gen Chri­sten im Land sind über­wie­gend Gast­ar­bei­ter. Ehe­ma­li­ge Mus­li­me leben ihren Glau­ben oft nur im Gehei­men. Auf dem Open Doors-Welt­ver­fol­gungs­in­dex, einer Liste von Län­dern, in denen Chri­sten am stärk­sten ver­folgt wer­den, steht Sau­di-Ara­bi­en nach Nord­ko­rea an zwei­ter Posi­ti­on.
(Com­pass Direct)