„Christen sollen weniger konformistisch sein“ – Klare Abgrenzung zu gesellschaftspolitischen Experimenten Zapateros

(Pam­plo­na) „Es ist nicht mög­lich, in Spa­ni­en gleich­zei­tig Christ und Sozia­list zu sein“, erklär­te gestern Msgr. Fer­nan­do Seba­stián, eme­ri­tier­ter Erz­bi­schof von Pam­plo­na, mit Blick auf die gesell­schafts­po­li­ti­sche und bio­ethi­sche Poli­tik der sozia­li­sti­schen Regie­rung Zapa­tero. Alt-Erz­bi­schof Seba­stián war vie­le Jah­re Sekre­tär und stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der spa­ni­schen Bischofskonferenz.

Die deut­li­che Posi­ti­ons­be­stim­mung äußer­te der Alt-Erz­bi­schof von Pam­plo­na an der Christ­li­chen Uni­ver­si­tät San Pao­lo-Ceu in Madrid. „Was mit der Fami­lie geschieht, der Abtrei­bung, der Kam­pa­gne für die Eutha­na­sie und dem Schul­un­ter­richt in Staats­bür­ger­kun­de ist nicht akzep­ta­bel“, führ­te der katho­li­sche Erz­bi­schof mit Blick auf Regie­rungs­in­itia­ti­ven aus. „Die Bischö­fe müs­sen dies mit aller Klar­heit sagen“. Die Zukunfts­per­spek­ti­ven der Gesell­schaft wür­den, so Erz­bi­schof Seba­stián, „von der Reak­ti­on der Chri­sten abhän­gen“, die „weni­ger kon­for­mi­stisch“ sein und „mit Klar­heit ihre eige­ne Iden­ti­tät“ fin­den müssen.

SIR/JF