Abtreibungsmoratorium: Europa beginnt sich langsam zu rühren

Wie die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Avve­ni­re berich­tet, wol­len der Vize-Prä­si­dent des Euro­päi­schen Par­la­ments Mario Mau­ro und der Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Car­lo Casi­ni die For­de­rung nach einem Abtrei­bungs­mo­ra­to­ri­um mit einer Peti­ti­on in das Euro­päi­sche Par­la­ment bringen.

Mau­ro erin­nert unter ande­rem dar­an, daß die EU Orga­ni­sa­tio­nen „wie die UNFPA finan­ziert, wel­che die Abtrei­bung för­dern“. 2002 habe sie sogar in einem Son­der­po­sten gezielt 32 Mil­lio­nen Euro der UNFPA zukom­men las­sen, als der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Geor­ge W. Bush nach sei­nem Amts­an­tritt die Finan­zie­run­gen ein­stell­te. Nach Anga­ben des spa­ni­schen Insti­tu­to de Poli­ti­ca Fami­li­ar wer­den in Euro­pa jede Stun­de 141 Abtrei­bun­gen durch­ge­führt, 3385 jeden Tag. „Und den­noch steht das The­ma nicht auf der Tages­ord­nung“ des Euro­pa­par­la­ments, resü­miert Mau­ro. „Das muß sich ändern.“

(Avve­ni­re/RP)