Familie ist unverzichtbares soziales Gut und Dienst am eigenen Land

(Brüs­sel) Das Insti­tut für Fami­li­en­po­li­tik for­dert die euro­päi­schen Poli­ti­ker auf, von der Theo­rie über die Unter­stüt­zung der Fami­li­en zum akti­ven Enga­ge­ment über­zu­ge­hen, damit Fami­li­en­po­li­tik in den euro­päi­schen Län­dern zur Prio­ri­tät wird. „Es ist drin­gend not­wen­dig und vor­ran­gig, daß die euro­päi­schen Län­der die Visi­on von der Fami­lie als unver­zicht­ba­res sozia­les Gut und als Dienst am eige­nen Land in ihre Poli­tik auf­neh­men“, so Lola Velar­de, Vor­sit­zen­de der Net­werks des Insti­tuts für Fami­li­en­po­li­tik (IPF), in ihrer Eröff­nungs­an­spra­che zur Jah­res­ver­samm­lung der Euro­päi­schen Christ­li­chen Poli­ti­schen Bewe­gung (ECPM), die am 21. und 22 Sep­tem­ber in Brüs­sel statt­fand.

Es not­wen­dig, daß „die Poli­ti­ker und die Ver­wal­tung von der Theo­rie über die Unter­stüt­zung der Fami­lie und deren sozia­ler Funk­ti­on zu einem akti­ven Enga­ge­ment über­ge­hen, damit in den jewei­li­gen Län­dern eine Poli­tik in der Per­spek­ti­ve der Fami­lie ent­wickelt wird“. Des­halb for­dert sie von Poli­ti­kern mehr Enga­ge­ment dafür, daß die Fami­lie als poli­ti­sche Prio­ri­tät betrach­tet wird.

Die ECPM (Euro­päi­sche Christ­li­che Poli­ti­sche Bewe­gung) ist eine poli­ti­sche Ver­ei­ni­gung christ­lich­de­mo­kra­ti­scher Par­tei­en und Orga­ni­sa­tio­nen, die auf alle ver­schie­de­nen poli­ti­schen Niveaus in Euro­pa aktiv sind. ECPM hat die Absicht, aus einer expli­zi­te christ­lich­so­zia­ler Per­spek­ti­ve über christ­lich­de­mo­kra­ti­sche Poli­tik nach­zu­den­ken und dar­an zu arbei­ten. Das The­ma des Kon­gres­ses lau­te­te „Die Fami­lie in den Mit­tel­punkt stel­len. Eine christ­lich­de­mo­kra­ti­sche Visi­on der Fami­li­en­po­li­tik in Euro­pa“.

(Fides)