Bundesregierung kritisiert den erneut bestätigten Lebensschutz für Ungeborene durch das nicaraguanische Parlament

(Ber­lin) Mit Ent­set­zen reagier­te Bun­des­ent­wick­lungs­mi­ni­ste­rin Hei­de­ma­rie Wie­czo­rek-Zeul auf die erneu­te Bestä­ti­gung des Geset­zes zum Schwan­ger­schafts­ab­bruch durch das Par­la­ment in Nica­ra­gua:

„Die­ses Gesetz ver­stößt gegen die inter­na­tio­na­len Men­schen­rechts­ab­kom­men, die auch Nica­ra­gua unter­zeich­net hat. Es ver­letzt die ele­men­ta­ren Rech­te von Frau­en in dem Land, denn es stellt Schwan­ger­schafts­ab­bruch in jedem Fall unter Stra­fe – auch wenn das Leben der Mut­ter gefähr­det ist oder die Frau ver­ge­wal­tigt wur­de“, erklär­te die Mini­ste­rin auf der Web-Sei­te ihres Mini­ste­ri­ums .

Bereits im Vor­feld wur­de das Land mas­siv von der Tötungs­lob­by unter Druck gesetzt und die Ein­stel­lun­gen von Geld­zah­lun­gen ange­droht.

(JF)