Todesstrafe für Konvertiten

(Kai­ro, Frank­furt) Der Kon­ver­tit Moham­med Ahmed Hega­zy und die Anwäl­te, die ihn ver­tre­ten, kön­nen jeder­zeit Opfer eines Anschla­ges wer­den, so die Inter­na­tio­na­le Gesell­schaft für Men­schen­rech­te (IGFM). Hega­zy wur­de am 25. August mit einem Scheich der Al-Azahr Uni­ver­si­tät, Yous­sef al-Badri, im Fern­se­hen inter­viewt. Al-Badri for­der­te dar­in erneut die Todes­stra­fe Hega­zys. Auch die ehe­ma­li­ge Deka­nin der Hoch­schu­le für Frau­en der Al-Azhar Uni­ver­si­tät, Souad Saleh, ver­lang­te die Ent­haup­tung des Kon­ver­ti­ten. Selbst der ägyp­ti­sche Mini­ster für reli­giö­se Ange­le­gen­hei­ten, Dr. Mahmoud Ham­di Zakzouk, betei­ligt sich an der Eska­la­ti­on und beharrt öffent­lich auf der Lega­li­tät der Todes­stra­fe für Kon­ver­ti­ten. Die IGFM appel­liert an Prä­si­dent Muba­rak, sich „unver­züg­lich ein­zu­schal­ten und den Schutz des Kon­ver­ti­ten und sei­ner Anwäl­te sicher­zu­stel­len“.

(PM/ JF)