Die Wiedervereinigung der russisch-orthodoxen Kirche dauert nur noch fünf Jahre

(Smo­lensk) Der Wie­der­ver­ei­ni­gung der rus­sisch-ortho­do­xen Aus­lands­kir­che mit dem Mos­kau­er Patri­ar­chat wird in fünf Jah­ren end­gül­tig abge­schlos­sen sein. Das glaubt Metro­po­lit Kyrill von Smo­lensk und Kali­nin­grad, Lei­ter des Außen­am­tes der rus­sisch-ortho­do­xen Kir­che. „In die­ser Zeit sol­len Ver­samm­lun­gen der Bischö­fe, der Prie­ster und der Gläu­bi­gen sowohl hier, als auch in der rus­si­schen Aus­lands­kir­che statt­fin­den“, sag­te Kyrill gestern gegen­über der rus­si­schen Nach­rich­ten­agen­tur RIA Novo­sti.

Am ver­gan­ge­nen 17. Mai unter­zeich­ne­ten der Mos­kau­er Patri­arch Ale­xij II. und der Vor­ste­her der rus­sisch-ortho­do­xen Aus­lands­kir­che, Metro­po­lit Lawr, in der Erlö­ser­ka­the­dra­le in Mos­kau den Akt über die kano­ni­sche Gemein­schaft, der die Ein­heit der rus­si­schen Kir­che wie­der­her­stellt. Die Auf­spal­tung der bei­den Kir­chen ereig­ne­te sich in den 20er Jah­ren des vori­gen Jahr­hun­derts als Fol­ge der Revo­lu­ti­on, des Bür­ger­krie­ges und der Errich­tung einer aus­ge­spro­chen athe­isti­schen Macht in Russ­land.

(RIA Novo­sti)