Auch in Argentinien wird die Nichachtung des Lebens beklagt

(Rosa­rio, Argen­ti­ni­en) Erz­bi­schof José Luis Mol­lag­han von Rosa­rio äußert in einem Hir­ten­brief sei­ne Sor­ge im Hin­blick auf den heu­ti­gen kul­tu­rel­len Wan­del, der auch zu „uner­klär­li­chen Ver­än­de­run­gen bei der Ach­tung des Lebens geführt hat“. „Es gibt heu­te Optio­nen“, so der Erz­bi­schof, „die frü­her von der Ethik und dem Sinn für Moral ein­stim­mig abge­lehnt wur­den und die heu­te mehr und mehr von der Gesell­schaft akzep­tiert wer­den, so als ob es uns immer schwe­rer fal­len wür­de, den Unter­schied zwi­schen dem was gut ist und dem, was es nicht ist, zu ver­ste­hen, und dies gilt ins­be­son­de­re im Hin­blick auf das Leben“. Der Erz­bi­schof for­dert auch dazu auf, in die­sem Zusam­men­hang das Leben des unge­bo­re­nen Kin­des nicht zu ver­ges­sen, wobei klar sein müs­se, daß der Schutz des unge­bo­re­nen Lebens „nicht auf einem reli­giö­sen Vor­ur­teil eines bestimm­ten Teils der Bevöl­ke­rung grün­de.

(Fides­dienst)



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