Motu proprio: Jüdische Gruppen in den USA kritisieren Papst Benedikt XVI.

Jüdi­sche Grup­pen in den USA haben nach einem Bericht der New York Times die jüng­ste Ent­schei­dung von Papst Bene­dikt XVI. zur Auf­wer­tung der tra­di­tio­nel­len latei­ni­schen Mes­se kri­ti­siert. Dies sei ein „Schlag für katho­lisch-jüdi­sche Bezie­hun­gen“, mein­te der Prä­si­dent der jüdi­schen Anti-Defa­ma­ti­on League, Abra­ham Fox­man. Er bezog sich dabei auf die latei­ni­sche Kar­frei­tags­lit­ur­gie, in der die katho­li­schen Glüu­bi­gen für den über­tritt der Juden zum christ­li­chen Glau­ben beten. „Wir sind tief ent­täuscht und ver­letzt“, sag­te Fox­man.

(New York Times)