Ein Katholik wird, wenn er nach dem eigenen Glauben handelt, nie die Euthanasie gutheißen können

(Mexi­ko) Bischof Laza­ro Perez Jime­nez von Cela­ya, äußer­te sich in einer Bot­schaft an sei­ne Gläu­bi­gen zur der­zei­ti­gen Eutha­na­sie-Debat­te, die durch die Ankün­di­gung eines Gesetz­ent­wurfs zur Straf­frei­heit bei Eutha­na­sie durch die Gesetz­ge­ben­de Ver­samm­lung des Bun­des­di­strikts aus­ge­löst wur­de. Vor kur­zem wur­de bereits ein Gesetz zur Straf­frei­heit bei Abtrei­bun­gen bis zur 12 Schwan­ger­schafts­wo­che ver­ab­schie­det. „Die Gesetz­ge­ber“, so der Bischof, „haben bestimmt, daß das Leben, ein Geschenk Got­tes, erst ab die­sem Zeit­punkt beginnt, Leben zu sein“, wes­halb Bischof Laza­rao betont, daß er es beson­ders bedau­er­lich fin­det, daß „eine Insti­tu­ti­on, deren Haupt­auf­ga­be es sein soll­te, Geset­ze zu ent­wer­fen, die das Gemein­wohl för­dern, es wagt, ein Ver­bre­chen straf­frei gesche­hen zu las­sen, ein Kin­der­mord, der gegen das Natur­recht ver­stößt und den ein­zi­gen Herrn des Lebens belei­digt.“Indem sie ein neu­es Gesetz zur Eutha­na­sie und damit zur direk­ten Ster­be­hil­fe ein­füh­ren wol­len „stel­len die Gesetz­ge­ber unter Beweis, daß sie nicht bereit sind, sich mit den reel­len Pro­ble­men aus­ein­an­der­zu­set­zen, die eine ganz­heit­li­che Lösung erfor­dern und es den armen und aus­ge­grenz­ten Bür­gern ermög­licht ein wür­di­ges leben zu füh­ren“, so der Bischof, der dar­an erin­nert, daß „der Man­gel an Sicher­hei­ten und an grund­le­gen­den Dienst­lei­stun­gen im Bun­des­di­strikt eine Her­aus­for­de­rung und ein dring­li­ches Pro­blem dar­stel­len, die, wenn sie nicht gelöst wer­den, in Zukunft zu wei­te­rer Insta­bi­li­tät und Gewalt füh­ren kön­nen“.

Abschlie­ßend erin­nert der Bischof an sei­ne Pflicht, die Katho­li­ken zu lei­ten, und sie mit der Wahr­heit ver­traut zu machen, „die zen­tra­le Bot­schaft ist die Befreu­ung des Men­schen von jeder Bin­dung und jeder Skla­ve­rei, wobei wir ihn gleich­sam an sei­ne Wor­te als Mensch erin­nern, dem grund­le­gen­de Rech­te gebüh­ren, ange­fan­gen beim Recht auf Leben vom ersten Moment der Zeu­gung an bis zu sei­nem natür­li­chen Tod. Wenn ich in die­sem Fall schwei­gen, dann erfül­le ich die Sen­dung nicht, die mir anver­traut wur­de.“

„Ein Katho­lik wird, wenn er nach dem eige­nen Glau­ben han­delt, nie die Eutha­na­sie gut­hei­ßen kön­nen oder jeman­dem sei­ne Stim­me geben, der deren Lega­li­sie­rung in unse­rem Land vor­an­treibt, Der Katho­lik wird sei­ne Ent­schei­dung immer zugun­sten der Kul­tur des Lebens tref­fen“, so der Bischof.

( Fides­dienst)



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