In Brasilien gibt es rund eine Million Abtreibungen im Jahr

(Sao Pao­lo) Wie aus den Daten des bra­si­lia­ni­schen Gesund­heits­mi­ni­ste­ri­ums her­vor­geht, wer­den im Land je vier gebo­re­ne Kin­der eine Abtrei­bung durch­ge­führt, ins­ge­samt gibt es pro Jahr 1,04 Mil­lio­nen Abtreibungen.

In Bra­si­li­en kann auf der Grund­al­ge der der­zeit gel­ten­den Geset­ze eine Abtrei­bung im Fall von Gewalt, Lebens­ge­fahr für Mut­ter und bei bestimm­ten Behin­de­run­gen des Kin­des legal durch­ge­führt wer­den, doch die Gesetz­ge­ber pla­nen eine Erwei­te­rung des Abtreibungsparagraphen.

Papst Bene­dikt XVI. ver­ur­teil­te bei sei­nem jüng­sten Besuch in Bra­si­li­en bei ver­schie­de­ner Gele­gen­heit die Durch­füh­rung von Abtreibungen.

Vor eini­gen Tagen fand in Sucre eine Kund­ge­bung für den Schutz des Lebens und der Fami­lie und gegen die Lega­li­sie­rung der Abtrei­bung durch eine neue Ver­fas­sung statt. An dem Marsch, zu dem die katho­li­sche Kir­che auf­ge­ru­fen hat­te, nah­men rund 20.000 Men­schen teil.

(Fides­dienst)