Früheste Spuren des Kanons der Messe

Im gera­de erschie­nen Heft der Una Voce Kor­re­spon­denz weist Rudolf Kaschew­sky in einem kur­zen Bei­trag frü­he­ste Spu­ren des Kanons der Mes­se nach und beweist, daß die „alte“ Mes­se eben nicht eine Erfin­dung des Kon­zils von Tri­ent ist, wie gern behaup­tet wird, son­dern frü­he­ste Quel­len nach­weis­bar sind. Die Gebe­te Te igi­tur, Quam obla­tio­nem, Qui pri­die (nebst Ana­mne­sis Unde et memo­res), Supra quae pro­pi­tiu sowie Per quem haec omnia und Per ipsum et cum ipso waren bereits im 5. Jahr­hun­dert im Gebrauch.

Die Qua­li­tät der Arbei­ten von Rudolf Kaschew­sky lob­te bereits Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re in sei­ner Pre­digt am 30. Juni 1988 bei einer Bischofs­wei­he1, wo er sag­te: „Unter den Schrif­ten, die wir Ihnen zur Ver­fü­gung stel­len, fin­den Sie eine wirk­lich vor­treff­li­che Stu­die von Dr. Rudolf Kaschew­sky von der deut­schen Una Voce-Kor­re­spon­denz. Die­se Stu­die erklärt aus­ge­zeich­net, war­um wir uns im Fall der Not­wen­dig­keit, Ihnen und Ihren See­len zu Hil­fe zu kom­men, in der Situa­ti­on des Not­stan­des befinden.“

Die Una Voce Kor­re­spon­denz ist eine der weni­gen katho­li­schen Zeit­schrif­ten, die für den Leser nicht nur durch die fach­li­che Qua­li­tät ein Gewinn sind, son­dern auch vor allem durch die sach­li­che Dar­stel­lung der The­men jedes Heft zum Lese­ge­nuß machen.

Jens Falk

1 Pre­digt von S.E. Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re am 30. Juni 1988 in Ecà´ne. Das Zitat wur­de aus der Wie­der­ga­be der Pre­digt von der Web-Sei­te: FSSPX.INFO ent­nom­men. Die direk­te Web-Adres­se lau­tet: https://www.fsspx.info/erzbischof/artikel.php?show=142, zuletzt besucht am 17. März 2007.