Dank der US-Militäraktion konnten die Christen Nigerias erstmals seit Jahren Weihnachten ohne Terror und Gewalt erleben
Christenverfolgung

Nigerias Bischöfe sehen US-Militäraktion gegen Dschihad-Milizen als Hoffnung

Die katho­li­sche Kir­che in Nige­ria hat die kürz­lich erfolg­ten Mili­tär­ope­ra­tio­nen der USA gegen den Ter­ro­ris­mus des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) auf nige­ria­ni­schem Boden vor­sich­tig, aber grund­sätz­lich posi­tiv bewer­tet. In der Ope­ra­ti­on, die in enger Abstim­mung mit der nige­ria­ni­schen Regie­rung durch­ge­führt wur­de, sehen die Bischö­fe einen Hoff­nungs­schim­mer für eine Bevöl­ke­rung, die seit über fünf­zehn Jah­ren unter Ter­ror,
In dem gepanzerten Gefangenentransportfahrzeug wurde Jimmy Lai nach dem Schuldspruch abtransportiert. Das genaue Strafmaß wird in einer weiteren Verhandlung festgelegt werden.
Christenverfolgung

Schuldspruch gegen den katholischen Medienunternehmer

Mit dem gest­ri­gen Schuld­spruch gegen den katho­li­schen Medi­en­un­ter­neh­mer und Demo­kra­tie­ak­ti­vi­sten Jim­my Lai hat die Justiz Hong­kongs ein Signal aus­ge­sen­det, des­sen Bedeu­tung weit über den kon­kre­ten Fall hin­aus­reicht. Lai, 78 Jah­re alt, Grün­der der inzwi­schen auf­ge­lö­sten Zei­tung Apple Dai­ly, wur­de wegen Auf­wie­ge­lung und Ver­schwö­rung gegen die Behör­den für schul­dig befun­den. Im Raum steht eine mög­li­che lebens­lan­ge
Nigeria, als Staat ein Produkt der britischen Kolonialmacht, ist ein zerrissenes Land, in dem die Christen Verfolgung durch Islamisten erleiden
Christenverfolgung

Menschenrechtsaktivist kritisiert Kardinal Parolin wegen Relativierung der Christenverfolgung

Der nige­ria­ni­sche Men­schen­rechts­ak­ti­vist Eme­ka Umeag­ba­la­si kri­ti­sier­te den vati­ka­ni­schen Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin scharf. Umeag­ba­la­si, Vor­sit­zen­der von Inter­so­cie­ty, wirft dem Kar­di­nal vor, die extre­me Gewalt gegen Chri­sten in Nige­ria zu ver­harm­lo­sen und damit den isla­mi­sti­schen Tätern indi­rekt Schutz zu gewähren. 
Leo XIV. am Grab des heiligen Scharbel
Christenverfolgung

Papst Leo XIV. am Grab des heiligen Scharbel

Papst Leo XIV. besuch­te heu­te das Klo­ster des hei­li­gen Maron in Anna­ya im Liba­non. Dort ruht der hei­li­ge Schar­bel, ein maro­ni­ti­scher Mönch von gro­ßer Bedeu­tung für die Maro­ni­ten. In sei­ner Anspra­che am Grab des Hei­li­gen sprach Leo XIV. über des­sen Ver­mächt­nis und stell­te es in den Zusam­men­hang mit dem Leit­mo­tiv sei­nes neu­en Pon­ti­fi­kats: dem Wunsch
Kardinal Kurt Koch wurde von Papst Leo XIV. zum neuen Vorsitzenden des päpstlichen Hilfswerks Kirche in Not ernannt
Leo XIV.

Kardinal Kurt Koch wird neuer Präsident von Kirche in Not

Papst Leo XIV. ernann­te für Kir­che in Not (inter­na­tio­nal bekannt als Aid to the Church in Need, ACN) einen neu­en Vor­sit­zen­den: Das Kir­chen­ober­haupt berief Kar­di­nal Kurt Koch zum Nach­fol­ger von Mau­ro Kar­di­nal Pia­cen­za, der das Amt seit 2011 inne­hat­te und alters­be­dingt zurück­trat. Kar­di­nal Pia­cen­za war der erste Vor­sit­zen­de nach der Umwand­lung des Hilfs­werks in eine
Die Christen in Teilen Nigerias befinden sich unter ständigen islamistischen Angriffen
Christenverfolgung

Appelle nigerianischer Bischöfe

Die katho­li­sche Kir­che in Nige­ria steht ange­sichts zuneh­men­der Gewalt und Chri­sten­ver­fol­gung vor einer dra­ma­ti­schen Bewäh­rungs­pro­be. Das gilt aber nicht nur für die Kir­che, son­dern für Nige­ria selbst. Zwei hoch­ran­gi­ge nige­ria­ni­sche Bischö­fe haben in den ver­gan­ge­nen Tagen ein­dring­li­che Appel­le an die natio­na­le und inter­na­tio­na­le Gemein­schaft gerich­tet, die Lage der Gläu­bi­gen nicht län­ger zu ignorieren.
Kardinal Dominik Duka OP
Forum

Der letzte Abschied von Kardinal Dominik Duka

Von Ľubomír Urbančok* Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 15. Novem­ber, erklang im berühm­ten goti­schen Dom der Hei­li­gen Veit, Wen­zel und Adal­bert das Requi­em von Antonín Dvořák. Prag war Schau­platz der Exe­qui­en eines der letz­ten Zeu­gen der kom­mu­ni­sti­schen Ver­fol­gung: des Kar­di­nals Domi­nik Duka, Erz­bi­schof von Prag und Pri­mas von Böh­men. Das Requi­em des berühm­ten tsche­chi­schen Kom­po­ni­sten ertön­te
U-Bahnstation in Teheran wurde nach der Jungfrau Maria benannt. Mehrere Reliefs zeigen eine christliche Ikonographie
Buchbesprechungen

Der Iran widmet der Jungfrau Maria eine U‑Bahnstation

Die Ein­wei­hung einer U‑Bahnstation in Tehe­ran mit dem Namen „Hei­li­ge Jung­frau Maria“, geschmückt mit christ­li­cher Iko­no­gra­phie, stellt eine sym­bo­li­sche Geste gegen­über der christ­li­chen Min­der­heit in dem sich seit 1979 „Isla­mi­sche Repu­blik“ nen­nen­den Staat, dem ein­sti­gen Per­si­en. Der­sel­be Iran wird von Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen beschul­digt, ande­re Glau­bens­rich­tun­gen zu ver­fol­gen. Was stimmt nun?
Papst Leo XIV. wird Ende November die Türkei und den Libanon besuchen
Christenverfolgung

Erste Apostolische Reise von Papst Leo XIV. steht fest

Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt gab heu­te offi­zi­ell die erste Aus­lands­rei­se von Papst Leo XIV. bekannt. Mehr als ein hal­bes Jahr nach sei­ner Wahl wird er in die Tür­kei rei­sen, um Iznik, das anti­ke Nicäa, zu besu­chen, wo vor 1700 Jah­ren das erste öku­me­ni­sche Kon­zil der Kir­che stattfand.
Verfolgte Christen in Nigeria. Wann ist ein Völkermord ein Völkermord?
Christenverfolgung

Der schleichende Genozid an den Christen Nigerias

Allein in den den ersten Mona­ten des Jah­res 2025 über­stei­gen die Opfer die Zahl 7000. Hun­der­te von Kir­chen wur­den zer­stört, gan­ze Dör­fer ent­völ­kert. In Nige­ria ist im Schat­ten, unbe­ach­tet, ein anti­christ­li­cher Geno­zid im Gan­ge. Doch wo sind die Mäch­ti­gen der Welt? Wo ist der Aufschrei?