Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Facta sunt potentiora verbis

Von Rober­to de Mat­tei* Es ist die Pflicht des Chri­sten, die Über­ein­stim­mung zwi­schen sei­nen Wor­ten und sei­nen Taten zu bewah­ren. Doch was geschieht, wenn die Taten den Wor­ten wider­spre­chen? Wenn man bei­spiels­wei­se mit Wor­ten Respekt und Gehor­sam gegen­über dem Römi­schen Papst bekun­det, ihn aber in Wirk­lich­keit öffent­lich vor dem gan­zen christ­li­chen Volk her­aus­for­dert, wie es
Kardinal Valesio De Paolis ist am Samstag kurz vor seinem 82. Geburtstag gestorben. Das bisherige Hauptanliegen von Papst Franziskus, Kardinal Kaspers Vorschlag für wiederverheiratete Geschiedene, hielt er für "abwegig": "Wenn ich einen Weg gehe, muß ich verstehen, ob der Weg in die richtige Richtung führt".
Hintergrund

Kardinal Velasio De Paolis gestorben – Kardinal Kaspers Weg „ist abwegig“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem Tag, an dem in Bolo­gna Car­lo Kar­di­nal Caf­farra begra­ben wur­de, ist Vel­asio Kar­di­nal De Pao­lis gestor­ben. Bekannt wur­de der ita­lie­ni­sche Pur­pur­trä­ger als Kir­chen­recht­ler und Päpst­li­cher Dele­gat für die Legio­nä­re Chri­sti, zuletzt vor allem aber als uner­müd­li­cher Mah­ner vor dem Vor­schlag von Kar­di­nal Kas­per, die Schei­dung in der katho­li­schen Kir­che einzuführen.