Die Welt im Jahr 2023: Der Krieg, der in Europa herrscht, ist kein Spiel, sondern brandgefährlich.
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Imperien brechen zusammen, wie und wann Gott es will

Gene­ral­ma­jor Pie­ro Lapor­ta, ehe­ma­li­ger Lei­ter des Amtes für Wehr­po­li­tik des ita­lie­ni­schen Gene­ral­stabs, bie­tet einen Blick auf die aktu­el­le Lage, in der sich man­che an den Krieg in Euro­pa zu gewöh­nen schei­nen. Der Katho­lik und Fami­li­en­va­ter ist bekannt für sei­ne nüch­ter­nen, schnör­kel­lo­sen und direk­ten Ana­ly­sen, die dabei hel­fen, das Blick­feld jen­seits der Pro­pa­gan­da­ab­tei­lun­gen von wem auch
Papst Franziskus mit Kardinal Zuppi, dessen nächstes Reiseziel China sein soll.
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Reist Kardinal Zuppi nach Washington auch nach Peking?

(Peking) Seit 1980 haben nur zwei Kar­di­nä­le – ein fran­zö­si­scher und ein ame­ri­ka­ni­scher – mehr­mals Peking besucht. Kar­di­nal Matteo Zup­pi, der päpst­li­che Son­der­ge­sand­te für den Ukrai­ne­kon­flikt, wäre der drit­te, seit 1951 der dama­li­ge Apo­sto­li­sche Nun­ti­us Msgr. Anto­nio Ribe­ri von den kom­mu­ni­sti­schen Macht­ha­bern aus­ge­wie­sen wurde.
Der vatikanische Außenminister Erzbischof Paul Gallagher nahm gestern an der Präsentation des Limes-Bandes "Ukrainische Lektionen" teil.
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„Es ist ungerecht, Friedensinitiativen des Vatikans als ’nutzlos und schädlich‘ abzutun“

(Rom) Der Sekre­tär für die Bezie­hun­gen zu den Staa­ten im Staats­se­kre­ta­ri­at Msgr. Paul Richard Gal­lag­her, auch als „Außen­mi­ni­ster“ des Vati­kans bekannt, ver­si­cher­te gestern, daß die pazi­fi­sti­schen Äuße­run­gen von Papst Fran­zis­kus nicht blo­ße Rhe­to­rik sind, son­dern „eine ech­te Her­aus­for­de­rung an die Rea­li­tät des Krieges“.
Kardinal Matteo Zuppi, Erzbischof von Bologna, Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz und Mitglied der Gemeinschaft von Sant'Egidio, erhielt von Papst Franziskus den Auftrag zu einer Friedensmission in der Ukraine.
Nachrichten

Die Friedensmission von Kardinal Zuppi

(Rom) Nach dem Deba­kel des Selen­s­kyj-Besuchs ver­sucht Papst Fran­zis­kus aus dem diplo­ma­ti­schen Desa­ster her­aus­zu­kom­men, in das er die vati­ka­ni­sche Diplo­ma­tie selbst gelenkt hat­te. Dazu erteil­te er einen Auftrag.
Papst Franziskus, der "Politiker auf dem Papstthron", mußte am vergangenen Samstag schmerzlich erkennen, daß auf der politischen Ebene andere das Spiel besser beherrschen und ihn auf das Glatteis führten.
Hintergrund

Der Papst-Vermittler – eine gescheiterte Operation

Die abschät­zi­ge Behand­lung von Papst Fran­zis­kus am ver­gan­ge­nen Sams­tag durch den ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selen­skyj war für den Papst und den Vati­kan pein­lich und demü­ti­gend. Gera­de unter diplo­ma­ti­schen Gesichts­punk­ten wur­den vom Hei­li­gen Stuhl jedoch schwe­re Feh­ler gemacht. „Die katho­li­sche Kir­che hat die Auf­ga­be, Gerech­tig­keit und Erlö­sung in Chri­stus zu leh­ren. Sie darf sich nicht auf
Bischof Stephen Chow SJ (Bischof von Hongkong, mit Brustkreuz) mit Erzbischof Li Shan (Peking) im April 2023 in Peking. Erzbischof Li Shan (2. v. r.) trägt kein Brustkreuz, weil es das Regime nicht wünscht.
Christenverfolgung

Bischof Chow: „Das Geheimabkommen ist nicht tot“

(Rom) Laut Bischof Ste­phen Chow Sau-yan SJ ist das vati­­ka­­nisch-chi­­ne­­si­­sche Geheim­ab­kom­men von 2018 „nicht tot“. Dies erklär­te der seit 2021 amtie­ren­de Bischof von Hong­kong in einem Inter­view mit der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca. Das Inter­view führ­te deren Papst Fran­zis­kus sehr nahe­ste­hen­der Schrift­lei­ter P. Anto­nio Spa­da­ro SJ. Da alle ver­öf­fent­lich­ten Bei­trä­ge der Vor­zen­sur des Hei­li­gen
Giorgia Meloni mit Wolodymyr Selenskyj in Brüssel
Nachrichten

Selenskyj kommt nach Rom und es drängt ihn in den Vatikan

(Rom) Seit Mitt­woch geht das Gerücht um, Wolo­dym­yr Selen­skyj könn­te am mor­gi­gen Sams­tag oder Sonn­tag Papst Fran­zis­kus im Vati­kan besu­chen. Ver­schie­de­ne Medi­en haben dies unter Beru­fung auf anony­me Quel­len berich­tet. Eini­ge berich­ten mit einem Fra­ge­zei­chen, ande­re in der Mög­lich­keits­form, wie­der ande­re als Fakt.
Papst Franziskus empfing am vergangenen Donnerstag buddhistische Mönche aus Taiwan.
Hintergrund

Die hinkende „Kultur der Begegnung“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag, dem 16. März, emp­fing Papst Fran­zis­kus eine gro­ße Grup­pe bud­dhi­sti­scher Mön­che aus Tai­wan. Im Lau­fe des ver­gan­ge­nen Jahr­zehnts hieß Fran­zis­kus bereits bud­dhi­sti­sche Mön­che aus Thai­land, der Mon­go­lei, sogar aus Japan mit offe­nen Armen im Vati­kan will­kom­men. Kei­ne Ein­la­dung gibt es auch wei­ter­hin für den Dalai Lama, die Gali­ons­fi­gur schlecht­hin des heu­ti­gen
Die Kathedrale von Gnesen, das historische Herzstück der Christianisierung Polens
Hintergrund

Der Einbruch beim Meßbesuch in Polen

(War­schau) In den ersten bei­den Jah­ren der Coro­­na-Pseu­­do­­pan­­de­­mie, 2020 und 2021, ist der Meß­be­such rapi­de ein­ge­bro­chen. Das gilt auch für Polen, wie die jüng­sten Zah­len bele­gen. Der Besuch der Sonn­tags­mes­se brach von 37 Pro­zent auf 28 Pro­zent ein. Dies gab das Sta­ti­sti­sche Insti­tut der katho­li­schen Kir­che in Polen (ISKK) bekannt. In einem zwei­ten Teil beschäf­tigt
Kurz vor der Ankunft von Papst Franziskus wurde in Nur-Sultan eine der größten Moscheen der Welt eröffnet.
Hintergrund

Moschee der Superlative

(Nur-Sul­tan) Am 9. August, weni­ge Tage vor der Ankunft von Papst Fran­zis­kus und ande­rer Reli­gi­ons­füh­rer, wur­de in Nur-Sul­tan die größ­te Moschee Zen­tral­asi­ens eröff­net. Ein deut­li­ches Signal im Vor­feld des Kon­gres­ses der Füh­rer der Welt­re­li­gio­nen und tra­di­tio­nel­len Reli­gio­nen, der seit Diens­tag in der kasa­chi­schen Haupt­stadt stattfindet.