Am Sonntag segnete Papst Leo XIV., wie traditionell am Vierten Adventssonntag üblich, die von Gläubigen auf den Petersplatz gebrachten "Bambinelli", die Jesuskindfiguren für die Weihnachtskrippen
Nachrichten

Was sich am Wochenende in Rom getan hat

Das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de im Vati­kan stand wie immer im Zei­chen vie­ler Ereig­nis­se, von denen zwei her­aus­ge­grif­fen wer­den sol­len, die exem­pla­risch für die Spann­wei­te kirch­li­chen Lebens ste­hen: geleb­te weih­nacht­li­che Volks­fröm­mig­keit auf dem Peters­platz und eine insti­tu­tio­nell bedeut­sa­me Wei­chen­stel­lung für die Lei­tung der Weltkirche.
Seltsame Allianz: Im Kloster der Franziskaner der Immakulata in Rom wurde in Zusammenarbeit mit europäischen und kubanischen Kommunisten die "Universidad de la Paz" gegründet. Im Bild (6. v. l.) Luciano Vasapollo, (4. v. r.) P. Alfonso M. Bruni
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Die seltsamen Wege bergoglianisch gewendeter Franziskaner der Immakulata

Von einem blü­hen­den Orden zu einer merk­wür­di­gen Mes­al­li­ance: Die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta, einst Vor­bil­der stren­ger Spi­ri­tua­li­tät, ver­bin­den sich heu­te mit mar­xi­­stisch-deko­­lo­­nia­­len Ideen und kuba­ni­schen Revo­lu­tio­nä­ren – ein eben­so unge­wöhn­li­ches wie bri­san­tes Bündnis.
Leyde Ernesto Rodríguez Hernández, Kubas neuer Botschafter beim Heiligen Stuhl, wurde heute von Papst Leo XIV. empfangen. Bild: Die Überreichung des Akkreditierungsschreibens an Erzbischof Edgar Peña Parra, Substitut des Kardinalsstaatssekretärs
Christenverfolgung

Neuer kubanischer Botschafter beim Heiligen Stuhl

Ley­de Erne­sto Rodrí­guez Hernán­dez gilt als erfah­re­ner Diplo­mat. Er wur­de heu­te als neu­er Bot­schaf­ter Kubas beim Hei­li­gen Stuh­le in Rom akkre­di­tiert. Zuvor amtier­te Rodrí­guez als Bot­schaf­ter Kubas in Ser­bi­en, wo er die bila­te­ra­len Bezie­hun­gen zu Bel­grad pfleg­te und kuba­ni­sche Inter­es­sen in poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und kultur­ellen Fra­gen ver­trat. In sei­ner bis­he­ri­gen Tätig­keit beton­te er wie­der­holt die
Das US-Repräsentantenhaus hat ein Gesetz beschlossen, das Minderjährige vor Verstümmelungen durch willkürliche, oft ideologisch motivierte Geschlechtsumwandlungen schützen soll
Genderideologie

USA: Gesetz gegen Verstümmelung Minderjähriger durch Geschlechtsumwandlungen

Am Mitt­woch hat das US-Reprä­­sen­tan­ten­haus beschlos­sen, medi­zi­ni­sche Geschlechts­um­wand­lun­gen bei Min­der­jäh­ri­gen unter Stra­fe zu stel­len. Der Ent­wurf, bekannt unter der Bezeich­nung Pro­tect Children’s Inno­cence Act (Gesetz zum Schutz der kind­li­chen Unver­sehrt­heit) wur­de von der repu­bli­ka­ni­schen Abge­ord­ne­ten Mar­jo­rie Tay­lor Gree­ne ein­ge­bracht und sieht Geld­stra­fen sowie Frei­heits­stra­fen bis zu zehn Jah­ren für Per­so­nen vor, wel­che wis­sent­lich chir­ur­gi­sche oder
Papst Leo XVI. besuchte am Donnerstag überraschend die Bibliothek des Italienischen Senats, wo er von Senatspräsident Ignazio La Russa von den konservativen Fratelli d'Italia empfangen wurde. Der Bibliothek gegenüber befindet sich die Päpstliche Diplomatenakademie
Hintergrund

Leo XIV.: „Die Tradition bewahren, sich aber dem Fortschritt öffnen“

Das bevor­ste­hen­de außer­or­dent­li­che Kon­si­sto­ri­um, das Papst Leo XIV. für den 7. und 8. Janu­ar 2026 ein­be­ru­fen hat, wird mit Span­nung erwar­tet. Dies gilt umso mehr, da sich durch ein jüngst vom Papst an die Kar­di­nä­le über­mit­tel­tes Vor­be­rei­tungs­schrei­ben bestä­tigt hat, daß bei die­ser Kar­di­nals­ver­samm­lung auch die Fra­ge der Lit­ur­gie erör­tert wer­den soll. Zu die­sem The­ma gibt
Papst Pius XII. auf der Peterskuppel
Forum

Die letzte antimoderne Enzyklika, die Pius XII. plante

Von Abbé Clau­de Bar­the* Vier Jah­re vor dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil, im Jah­re 1958, befand sich in den Apo­sto­li­schen Palä­sten ein letz­tes anti­mo­der­nes päpst­li­ches Doku­ment in Vor­be­rei­tung – eine Enzy­kli­ka. Der Tod des Pap­stes unter­brach die Schluß­re­dak­ti­on und die Ver­öf­fent­li­chung. Dies wur­de durch die Öff­nung der Archi­ve des Pon­ti­fi­kats von Pius XII. im Jah­re 2020
Msgr. Ronald Aldon Hicks wurde von Papst Leo XIV. zum neuen Erzbischof von New York ernannt. Eine gute Nachricht, findet Caminante Wanderer
Forum

Der neue Erzbischof von New York

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Vor ein paar Tagen brach­te ein spa­ni­sches pro­gres­si­sti­sches Medi­um den Scoop über den Namen des­sen, der zum neu­en Erz­bi­schof von New York ernannt wer­den soll: Msgr. Ronald Hicks, bis­lang Bischof von Joliet. Und obwohl man zunächst an eine Falsch­mel­dung dach­te, han­del­te es sich nicht um eine solche.
Kritiker sehen den Sündenfall der EU darin, daß nach der Wirtschaftsunion auch eine politische und neuerdings sogar eine militärische Union angestrebt wird.
Lebensrecht

Familien ohne Förderung, Abtreibung mit Förderung

Die EU setzt Prio­ri­tä­ten – und es sind kei­ne christ­li­chen. Die­se Prio­ri­tä­ten spre­chen eine deut­li­che Spra­che. Wäh­rend fami­li­en­po­li­ti­sche Initia­ti­ven aus der För­de­rung gedrängt wer­den, inbe­son­de­re christ­li­che, öff­nen sich immer neue finan­zi­el­le und poli­ti­sche Räu­me für die Aus­wei­tung und Unter­stüt­zung von Abtrei­bung – auch über natio­na­le Gren­zen und die EU-Außen­­gren­­zen hinweg.
Wie tiefgreifend und nachhaltig ist die Grundsatzarbeit der politischen Rechten? Im Bild das Atreju-Festival von Giorgia Melonis Fratelli d'Italia in Rom
Forum

Die leere Grammatik der Moderne – die Rechte und Linke eint

Die Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on der Par­tei Fra­tel­li d’Italia (Brü­der Ita­li­ens) unter Mini­ster­prä­si­den­tin Gior­gia Melo­ni ver­an­stal­tet seit 2014 das poli­ti­sche Festi­val Atre­ju. Die Tra­di­ti­on die­ser Ver­an­stal­tung reicht bis ins Jahr 1998 zurück, als sie von der Vor­gän­ger­par­tei Alle­an­za Nazio­na­le (Natio­na­le Alli­anz) ins Leben geru­fen wur­de. Melo­ni, seit Herbst 2022 im Amt, führt mit Sal­vi­nis Lega und Taja­nis bür­ger­li­cher