Leo XIV. eröffnet heute ein außerordentliches Kardinalskonsistorium. Er will Dokumente seines Vorgängers diskutieren, aber sich methodisch von diesem auch ein gutes Stück distanzieren. In den kommenden beiden Tagen wird sich zeigen, wieviel Bergoglio im neuen Pontifikat steckt.
Leo XIV.

Beginn des Kardinalskonsistoriums in Rom

Kaum ist mit der Schlie­ßung der Hei­li­gen Pfor­te im Peters­dom das Hei­li­ge Jahr zu Ende gegan­gen, rich­tet sich im Vati­kan der Blick auf den ersten gro­ßen insti­tu­tio­nel­len Schritt des neu­en Pon­ti­fi­kats. Am heu­ti­gen 7. und mor­gi­gen 8. Janu­ar 2026 tritt das von Papst Leo XIV. ein­be­ru­fe­ne außer­or­dent­li­che Kon­si­sto­ri­um zusam­men – die erste umfas­sen­de Bera­tung des
Auf dem diesjährigen SEEK-Kongreß sprach der Jesuit P. Robert Spitzer über Wissenschaft und Glauben anhand von drei eucharistischen Wundern und der Tilma von Guadalupe.
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Wenn Wunder Wissenschaft werden

Auf dem Kon­greß SEEK 2026, der vom 1. bis 5. Janu­ar zeit­gleich in Colum­bus (Ohio), Den­ver und Fort Worth in den USA statt­fand, stell­te der Jesu­it Pater Robert Spit­zer wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen zu drei eucha­ri­sti­schen Wun­dern und zur Til­ma Unse­rer Lie­ben Frau von Gua­d­a­lu­pe vor. Ziel des Vor­trags ist es, zu zei­gen, daß wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se und
Das bergoglianische Pontifikat verzeichnete einen starken Rückgang der Gläubigen, die an päpstlichen Veranstaltungen teilnahmen
Leo XIV.

Die unter Franziskus vertuschten Statistiken

Nach acht Jah­ren hat der Hei­li­ge Stuhl erst­mals wie­der die sta­ti­sti­schen Daten zu Anwe­sen­heit und Teil­nah­me an Audi­en­zen und lit­ur­gi­schen Fei­ern unter Papst Fran­zis­kus ver­öf­fent­licht. Die Tabel­len waren zuvor auf Anord­nung von Papst Fran­zis­kus unter Ver­schluß gehal­ten worden.
Der Transitus, der Tod des heiligen Franz von Assisi, des ersten Menschen, der die Wundmale Christi trug.
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Der Transitus des heiligen Franz von Assisi vor 800 Jahren

Von Giu­sep­pe Bri­en­za* Am 10. Janu­ar 2026 wer­den in der stim­mungs­vol­len Kulis­se der Basi­li­ka San­ta Maria degli Ange­li in der Por­ti­un­cu­la bei Assi­si um 10 Uhr die offi­zi­el­len Fei­er­lich­kei­ten zum 800. Jah­res­tags des Todes­gangs des hei­li­gen Franz von Assi­si 1226 eröffnet.
Brand in Amsterdam
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Historische Vondelkerk in Amsterdam durch Großbrand zerstört

In der Nacht zum Neu­jahrs­tag ist die histo­ri­sche Von­del­kerk in Amster­dam bei einem ver­hee­ren­den Brand nahe­zu voll­stän­dig zer­stört wor­den. Das Feu­er brach kurz vor 1 Uhr mor­gens im Kirch­turm aus, der etwa 50 Meter in die Höhe rag­te. Gro­ße Tei­le des Daches stürz­ten ein; nur die Außen­mau­ern des Gebäu­des blie­ben ste­hen. Ver­letz­te wur­den bis­lang nicht
Nach Jahren linker Experimente wählte Honduras' Wahlvolk einen konservativen Präsidenten, der zugleich der erste palästinensisch-christliche Präsident weltweit ist.
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Honduras beendet das linke Experiment

Die Prä­si­dent­schafts­wah­len in Hon­du­ras vom 30. Novem­ber 2025 mar­kie­ren einen Wen­de­punkt in der jün­ge­ren poli­ti­schen Geschich­te des mit­tel­ame­ri­ka­ni­schen Lan­des. Nach mehr als drei Wochen kon­tro­ver­ser Nach­zäh­lung erklär­te der Natio­na­le Wahl­rat (CNE) am 24. Dezem­ber 2025 den kon­ser­va­ti­ven Kan­di­da­ten Nas­ry „Tito“ Asfu­ra zum Sie­ger mit 40,27 % der Stim­men, knapp vor sei­nem Riva­len Sal­va­dor Nas­ral­la mit 39,53 %;
Dank der US-Militäraktion konnten die Christen Nigerias erstmals seit Jahren Weihnachten ohne Terror und Gewalt erleben
Christenverfolgung

Nigerias Bischöfe sehen US-Militäraktion gegen Dschihad-Milizen als Hoffnung

Die katho­li­sche Kir­che in Nige­ria hat die kürz­lich erfolg­ten Mili­tär­ope­ra­tio­nen der USA gegen den Ter­ro­ris­mus des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) auf nige­ria­ni­schem Boden vor­sich­tig, aber grund­sätz­lich posi­tiv bewer­tet. In der Ope­ra­ti­on, die in enger Abstim­mung mit der nige­ria­ni­schen Regie­rung durch­ge­führt wur­de, sehen die Bischö­fe einen Hoff­nungs­schim­mer für eine Bevöl­ke­rung, die seit über fünf­zehn Jah­ren unter Ter­ror,
Kardinal Raymond Burke im vergangenen Oktober beim Pontifikalamt der internationalen Wallfahrt der Tradition Summorum Pontificum im Petersdom.
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Hic manebimus optime – Pax liturgica und Tradition

Von Lui­gi Casa­li­ni* In den ver­gan­ge­nen Wochen haben wir eini­ge Arti­kel bedeu­ten­der Lit­ur­gie­wis­sen­schaft­ler gele­sen über das, was wir Tra­dis „Pax lit­ur­gi­ca“ nen­nen, also unser Bestre­ben – das jenes von Bene­dikt XVI. war – dafür zu sor­gen, daß Gemein­schaf­ten mit tra­di­tio­nel­lem Cha­ris­ma in hei­li­gem Frie­den leben (und nicht nur über­le­ben) kön­nen, indem sie orga­nisch zur Ent­wick­lung
Papst Leo XIV. beim Segen Urbi et Orbi. Das Kirchenoberhaupt will Kardinal Tucho Fernández als Altlast loswerden, weiß aber noch nicht, wie – heißt es in Rom.
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Farben, Grautöne und wo man Tucho parken soll

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Vor eini­gen Wochen frag­ten wir uns, ob Papst Leo als ein „grau­er Mann“ bezeich­net wer­den kön­ne. Einer­seits sehen wir ein Pon­ti­fi­kat der Far­ben – und damit mei­ne ich die fort­wäh­ren­de Wie­der­her­stel­lung klei­ner Tra­di­tio­nen, die wäh­rend des Ber­g­o­­glio-Pon­ti­­fi­­kats oder sogar schon davor ver­lo­ren gegan­gen waren… Wer­fen wir einen raschen und unvoll­stän­di­gen Blick darauf:
Am Christtag spendete Papst Leo XIV. den Segen Urbi et Orbi. Auf der Mittelloggia zeigte sich nicht nur Kardinalprotodiakon Dominique Mamberti, sondern auch Kardinal Mario Grech, der Generalsekretär der Synode, die einst die Bischofssynode war
Leo XIV.

Synodale Rauchzeichen – ein Nachtrag zum Segen Urbi et Orbi

Die gemein­sa­me Prä­senz der Kar­di­nä­le Domi­ni­que Mam­ber­ti und Mario Grech an der Sei­te von Papst Leo XIV. beim Segen Urbi et Orbi ließ sich kaum über­se­hen. Es dräng­te sich die Fra­ge auf, war­um die­se bei­den Pur­pur­trä­ger das Pri­vi­leg hat­ten, sich mit dem Kir­chen­ober­haupt in dem Moment zu zei­gen, der wie kein ande­rer über die Medi­en