Hintergrund

Vergessene Luther-Kritik von Jorge Mario Bergoglio

(Rom) Seit Papst Fran­zis­kus regiert, ist das Lob für Luther, bis­her eine Spe­zia­li­tät bestimm­ter deut­scher Kir­chen­krei­se, an höch­ster Stel­le ange­kom­men. In Lund rühm­te Fran­zis­kus den von sei­nem Prie­ster­tum und sei­nen Ordens­ge­lüb­den abge­fal­le­nen Luther als „Medi­zin für die Kir­che“. Das war nicht immer so.
Widersprüchlicher Rollentausch, der "beunruhigend" ist: Analyse von InfoVaticana zu den aktuellen Konflikten in der katholischen Kirche. Im Bild von oben links die Verteidiger der kirchlichen Lehre: Kardinal Sarah, Ettore Gotti Tedeschi, Kardinal Burke, Erzbischof Negri. Unten v.l. die progressiven Neuerer, die jede Diskussion abwürgen: Antonio Spadaro SJ, Andrea Tornielli, James Martin SJ, Kardinal Kasper.
Nachrichten

In der Kirche herrscht ein paradoxer Rollentausch

(Rom) „Kar­di­nä­le wie Sarah und Bur­ke, Bischö­fe wie Lui­gi Negri oder Lai­en wie Got­ti Tede­schi sind stän­di­gen per­sön­li­chen Angrif­fen aus­ge­setzt, und das fast immer aus dem­sel­ben Grund: weil sie die katho­li­sche Leh­re ver­tei­di­gen. Auch die Aggres­so­ren sind in der Regel die glei­chen: Spa­da­ro, Tor­ni­el­li, James Mar­tin…“ Mit die­sen Wor­ten schil­dert Info­Va­ti­ca­na die aktu­el­le Situa­ti­on in
500 Jahre Reformationsgedenken in Schwarz-Rot-Gold (hier: politische-bildung.de)
Forum

Luthers Fürsten-Protestantismus und die schrecklichen Folgen

Gast­bei­trag von Hubert Hecker. Der pro­te­stan­ti­sche Kir­chen­ge­schicht­ler Tho­mas Kauf­mann wirft der Füh­rungs­rie­ge sei­ner Kir­chen­ge­mein­schaft vor, das Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um mit „Pro­pa­gan­da­slo­gans“ geprägt zu haben. Im Vor­spann sei­nes FAZ-Arti­kels vom 15. 9. 2017 heißt es: „Die evan­ge­li­sche Kir­che hat sich in die Idee ver­rannt, Luther habe Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te gebracht.“ Natio­nal­po­pu­li­sti­sche Luther-Bilder
Von Radio Vatikan wurde im Fatima-Jahr in einer Blitzaktion die Übertragung des Rosenkranzes abgeschafft: im Bild die geschlossene Kurzwellensendeanlage von Radio Vatikan bei Rom.
Hintergrund

Radio Vatikan: Im Fatima-Jahr den Rosenkranz abgeschafft

(Rom) Am ver­gan­ge­nen 13. Okto­ber gin­gen die Fest­lich­kei­ten zu 100 Jah­re Fati­ma zu Ende. Die Mari­en­er­schei­nun­gen von Fati­ma sind untrenn­bar mit dem Rosen­kranz ver­bun­den. Den­noch wur­de von Radio Vati­kan auf Kurz­wel­le, mit einer Blitz­ak­ti­on mit­ten im Fati­­ma-Jahr, die Über­tra­gung des Rosen­kran­zes abgeschafft.
Zitiert

Jesus anbeten

 „Beten Sie, daß ich ein wenig Gutes unter den Tua­reg wir­kenn kann, für die unser Herr gestor­ben ist. Beten Sie für Afri­ka und Alge­ri­en. Beten Sie für die Mil­li­on Ungläu­bi­gen und für die Mus­li­me. Sie brau­chen hei­li­ge Prie­ster, damit die fro­he Bot­schaft bei ihnen ankom­men kann. Beten Sie, damit auch sie zur Krip­pe kom­men, um
Humane vitae, "prophetische" Enzyklika für die Kultur des Lebens
Hintergrund

Neue Akademie Johannes Paul II. für das Leben gegründet

(Rom) In Rom fand am Sams­tag, 28. Okto­ber, am Ange­li­cum eine Tagung zum The­ma 50 Jah­re Enzy­kli­ka Hum­a­nae vitae – Ihr Bedeu­tung gestern und heu­te statt. Die Tagung wur­de von 25 Lebens­­­rechts- und Fami­li­en­or­ga­ni­sa­tio­nen aus aller Welt ver­an­stal­tet. Vor einem voll­be­setz­ten Saal spra­chen meh­re­re bekann­te, ehe­ma­li­ge Mit­glie­der der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben. Sie waren
Christenverfolgung

Priester an einer Supermarktkasse beleidigt und beschimpft

Die Prop­stei Werl berich­tet in ihrer aktu­el­le Aus­ga­be der Pfarr­nach­rich­ten über einen Vor­fall in Werl, der sich vor eini­gen Tagen an der Kas­se eines Super­mark­tes ereig­ne­te. „Ich stel­le mich Sams­tag am frü­hen Nach­mit­tag nach erfolg­tem Ein­kauf an die Kas­se im Lidl/​​Werl, um zu bezah­len. Beklei­det war ich mit der übli­chen prie­ster­li­chen All­tags­dienst­klei­dung, also als Prie­ster
Nachrichten

Die Ehe ist ein Sakrament und infolgedessen unauflösbar

Auf FAZ​.NET ist ein Inter­view mit Kar­di­nal Wal­ter Brand­mül­ler ver­öf­fent­licht, in dem der Kar­di­nal aus­drück­lich das Dog­ma, „dass die Ehe ein Sakra­ment und infol­ge­des­sen unauf­lös­bar ist“ betont. Der Kar­di­nal wirft als Kir­chen­hi­sto­ri­ker den Autoren der Fuß­no­te 352 von „Amo­ris lae­ti­tia“ unse­riö­ses Arbei­ten vor: „Man hat sich auf einen ein­zi­gen Autor gestützt, der sei­ner­seits nicht nur