Erzbistümer Berlin und Szczecin/Kamien erinnern an die Hinrichtung von drei Priestern

(Ber­lin) Mit einem Got­tes­dienst in der Stet­ti­ner Basi­li­ka St. Johan­nes der Täu­fer am Frei­tag, 13. Novem­ber 2009, 18:00 Uhr, erin­nert Erz­bi­schof Georg Kar­di­nal Ster­zinsky gemein­sam mit dem Erz­bi­schof von Szczecin/Kamien, Andrzej DziÄ™ga, sowie zahl­rei­chen Ver­tre­tern aus den bei­den Diö­ze­sen an den soge­nann­ten „Fall Stet­tin“.

Am 13. Novem­ber 1944 wur­den elf Män­ner — fünf Sol­da­ten und sechs Zivi­li­sten — im Zucht­haus Halle/Saale hin­ge­rich­tet, dar­un­ter auch drei Geist­li­che aus Stet­tin: Pro­vi­kar Dr. Carl Lam­pert, Pater Fried­rich Lorenz und Kaplan Her­bert Simo­leit, Begrün­dung: „Zer­set­zung der Wehr­kraft und Rund­funk­ver­bre­chen“, sowie in einem Fall „Feind­be­gün­sti­gung“.

Vor­an­ge­gan­gen war die Bespit­ze­lung der Genann­ten, die in ver­trau­ten Gesprä­chen offen ihre Mei­nung über das NS-Regime geäu­ßert hat­ten.

Vor der Neu­grün­dung des Bis­tums Szczecin/Kamien gehör­te Stet­tin zum Gebiet des Bis­tums Ber­lin.

(PM/ JB)