Diözese Linz: Dreißig Prozent mehr Kirchenaustritte als 2008

(Linz) Laut der Ober­öster­rei­chi­schen Zei­tung Rund­schau am Sonn­tag haben der­zeit drei­ßig Pro­zent mehr Men­schen vor den staat­li­chen Behör­den ihren Aus­tritt aus der Kir­che erklärt als im Jahr 2008.

Das Bis­tum erlitt  im Jahr 2009 meh­re­re Skan­da­le. So wur­de der als zu katho­lisch gel­ten­de Weih­bi­schof  Ger­hard Maria Wag­ner gedrängt sei­ne Beru­fung nicht anzu­neh­men. Bischof Dr. Lud­wig Schwarz löste nach meh­re­ren Skan­da­len den Pres­se­spre­cher Fer­di­nand Kai­ne­der ab. Zu Fron­leich­nam führ­te ein Prie­ster mit einem „Grill­be­steck“ mit einem tür­ki­schen Fla­den­brot in der Hand eine Pro­zes­si­on an. Und schließ­lich wur­de bekannt, daß ein Prie­ster ohne bischöf­li­che Sank­tio­nen offen mit einer Frau in einer ehe­ähn­li­chen Bezie­hung lebt.

Der als zu libe­ral umstrit­te­ne „Lin­zer Weg“ der Diö­ze­se, ein­schließ­lich offen bekann­tem Kon­ku­bi­nat, soll den­noch nicht über­dacht wer­den, wie Beschlü­ße der jüng­sten Dechan­ten­kon­fe­renz bele­gen.

(JF)