Erklärung des Vatikans zu den Gesprächen zwischen der Glaubenskongregation, der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei und der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Wir doku­men­tie­ren die Erklä­rung des Vati­kans anläß­lich des Beginns der Gesprä­che mit Ver­tre­tern der Pri­ster­bru­der­schaft St. Pius X.: Am Mon­tag, den 26. Okto­ber fand im Hei­li­gen Offi­zi­um, dem Sitz der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, das erste Tref­fen der Stu­di­en­kom­mis­si­on statt, die sich aus Exper­ten der Kom­mis­si­on und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. zusam­men­setzt, zum Zweck, Schwie­rig­kei­ten der Glau­bens­leh­re zu prü­fen, die noch zwi­schen der Bru­der­schaft und dem Hei­li­gen Stuhl bestehen.

In einem herz­li­chen, respekt­vol­len und kon­struk­ti­ven Kli­ma wur­den alle wich­ti­gen Fra­gen der Glau­bens­leh­re ange­spro­chen, die im Lauf der Gesprä­che behan­delt und bespro­chen wer­den sol­len, die in den kom­men­den Mona­ten fort­ge­setzt wer­den, wahr­schein­lich im Abstand von zwei Mona­ten. Im Beson­de­ren wer­den das Ver­ständ­nis der Tra­di­ti­on, des Mis­sa­le von Paul VI, der Inter­pre­ta­ti­on des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils in Kon­ti­nui­tät mit der lehr­amt­li­chen Tra­di­ti­on der Kir­che sowie die The­men der Ein­heit der Kir­che und der katho­li­schen Prin­zi­pi­en in der Öku­me­ne, der Bezie­hun­gen zwi­schen dem Chri­sten­tum und den nicht-christ­li­chen Reli­gio­nen und der Reli­gi­ons­frei­heit behan­delt wer­den. Im Rah­men des Gesprächs wur­de auch die Arbeits­me­tho­de und Orga­ni­sa­ti­on der Arbei­ten fest­ge­legt.

(GN)