Protestpetition wegen Homosexuellenpropaganda

(Frank­furt) Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat in einer offi­zi­el­len Ent­schlie­ßung gegen ein litaui­sches Gesetz pro­te­stiert, das den Schutz von Kin­dern und Jugend­li­chen vor Homo­se­xu­el­len­pro­pa­gan­da vor­sieht. Es beruft sich dabei auf die „euro­päi­sche Wer­te­ge­mein­schaft“, die zu schüt­zen sei. In der Aus­spra­che im EU Par­la­ment wird Litau­en zudem der Homo­pho­bie, der Into­le­ranz und der Rück­schritt­lich­keit beschul­digt.

Damit hat das Par­la­ment, nach Auf­fas­sung der Deut­schen Ver­ei­ni­gung für eine Christ­li­che Kul­tur, sei­ne Kom­pe­ten­zen über­schrit­ten.

Die Ver­ei­ni­gung star­te­te eine E‑Post­kar­ten-Akti­on. Der  Prä­si­den­ten des Euro­pa­par­la­men­tes Prof. Jer­zy Buzek wird gebe­ten, die Ent­schlie­ßung gegen Litau­en zurück­zu­neh­men.

(JF)