Laut Bischofskonferenz stabiles niedriges Interesse am Tridentinischen Ritus

Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz hat in ihrer dies­jäh­ri­gen Voll­ver­samm­lung ein Umfra­ge­er­geb­nis »über die Häu­fig­keit und Ver­brei­tung soge­nann­ter Triden­ti­ni­scher Mes­sen in den deut­schen Diö­ze­sen zur Kennt­nis genom­men.«

Die Umfra­ge zei­ge zum einem, daß in fast allen deut­schen Bis­tü­mern mit Geneh­mi­gung des Diö­ze­san­bi­schofs Mes­sen im Triden­ti­ni­schen Ritus gefei­ert wer­den, zum ande­rem, daß die Nach­fra­ge der Gläu­bi­gen auf sehr »nied­ri­gem Zah­len­ni­veau sta­bil« sei. »Ein wach­sen­des Inter­es­se, von dem manch­mal die Rede ist, kann nicht fest­ge­stellt wer­den.«

Ob jede Anfra­ge nach dem alten Mess­ri­tus mit einer Geneh­mi­gung endet wur­de nicht bekannt­ge­ge­ben. Eben­so unbe­ach­tet blieb, ob die Besu­cher­zahl bei den Mes­sen, die von Prie­stern der Prie­ster­bru­der­schaft Pius X. gele­sen wer­den, steigt.

Auch fin­det kein Ver­gleich zwi­schen den Zah­len der Besu­cher des Neu­en Mess­ri­tus und denen des alten Mess­ri­tus statt. Ob näm­lich das sta­bi­le nied­ri­ge Zah­len­ni­veau im Ver­gleich mit wei­ter sin­ken­den Besu­cher­zah­len der neu­en Mes­se eher posi­tiv zu sehen ist, beant­wor­tet die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz nicht.

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