Kardinal Robert Sarah hat die Richtlinien zur Anwendung des Motu proprio Magnum principium bisher nicht zurückgenommen.
Hintergrund

Kardinal Sarah folgt nicht päpstlicher Aufforderung

(Rom) Kar­di­nal Robert Sarah scheint sich der Linie von Papst Fran­zis­kus, nicht beu­gen zu wol­len. Obwohl ihn Fran­zis­kus öffent­lich demü­tig­te und auf­for­der­te, sei­ne Richt­li­ni­en zur Anwen­dung des Motu pro­prio Magnum princi­pi­um zurück­neh­men, hat der Kar­di­nal es bis­her nicht getan. Der Grund: Er hält die Linie des Pap­stes für bedenk­lich, wenn nicht sogar gefähr­lich.

Kardinal Gerhard Müller sagte in einem Gespräch mit der Neuen Passauer Presse, im Motu proprio Magnum principium eine Gefahr für die Einheit der Kirche zu sehen.
Liturgie & Tradition

Kardinal Müller: Gefahr für die Einheit der Kirche

(Rom) Nach Kar­di­nal Robert Sarah erteil­te auch Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler den Bestim­mun­gen des neu­en Motu pro­prio Magnum Princi­pi­um von Papst Fran­zis­kus eine Absa­ge. Dies geht aus einem gestern von der Pas­sau­er Neu­en Pres­se ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit dem ehe­ma­li­gen Prä­fek­ten der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on her­vor.

Neuseelands Bischöfe wollen eine "alternative" Übersetzung des Missale Romanum
Hintergrund

Neuseeländische Bischöfe für „alternative Übersetzung“ des Missale Romanum

(Rom) Am Ersten Advents­sonn­tag 2011 trat die neue eng­li­sche Über­set­zung der drit­ten Aus­ga­be der Edi­tio Typi­ca des Mis­sa­le Roma­num nach dem Novus Ordo in Kraft. Gemeint ist die über­ar­bei­te­te Aus­ga­be des römi­schen Meß­bu­ches nach der Lit­ur­gie­re­form von 1969, die Papst Paul VI. durch­füh­ren ließ. 17 Jah­re lang war dar­an gear­bei­tet wor­den, um die best­mög­li­chen For­mu­lie­run­gen

Kardinal Robert Sarah von Papst Franziskus wiederholt korrigiert und gedemütigt.
Hintergrund

„Wenn Franziskus etwas Neues will, sagt er es nicht klar und deutlich“

(Rom) „Der Brief, mit dem Fran­zis­kus in den ver­gan­ge­nen Tagen Kar­di­nal Robert Sarah, den Prä­fek­ten der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on, kor­ri­gier­te und demü­tig­te, ist ein wei­te­rer Beweis, wie die­ser Papst sein Lehr­amt aus­übt.“ Mit die­sen Wor­ten beginnt der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster sei­nen Bericht über „die Hin­ter­grün­de“ des jüng­sten Schrei­bens des Pap­stes gegen den Kar­di­nal aus Gui­nea.

Kardinal Sarah und Papst Franziskus
Hintergrund

Liturgie: Papst Franziskus widerspricht erneut Kardinal Sarah

(Rom) Mit dem Motu pro­prio Magnum Princi­pi­um hat Papst Fran­zis­kus mit 1. Okto­ber die Zustän­dig­keit für die Über­set­zung der lit­ur­gi­schen Bücher in die Volks­spra­chen den Bischofs­kon­fe­ren­zen über­tra­gen. Die­se „Dezen­tra­li­sie­rung“ rief besorg­te Stim­men auf den Plan. Die Kir­che ris­kie­re ihre Ein­heit und Uni­ver­sa­li­tät, da die Bischofs­kon­fe­ren­zen, der­zeit sind es 120, über die­sel­be Fra­ge unter­schied­lich ent­schei­den könn­ten.

Präzisierung von Kardinal Sarah zum geänderten Canon 838, der Übersetzung der liturgischen Bücher in die Volkssprachen.
Hintergrund

Präzisierung von Kardinal Sarah zum Motu proprio Magnum Principium

(Rom) Mit dem Motu pro­prio Magnum Princi­pi­um vom ver­gan­ge­nen 3. Sep­tem­ber über­trug Papst Fran­zis­kus zum 1. Okto­ber den Bischofs­kon­fe­ren­zen mehr Zustän­dig­kei­ten bei der Über­set­zung der lit­ur­gi­schen Tex­te in die Volks­spra­chen. Der zustän­di­ge Kar­di­nal­prä­fekt der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, Robert Sarah, ver­öf­fent­lich­te dazu eine Prä­zi­sie­rung.