sexueller Mißbrauch
Nachrichten

Nulltoleranz im Kirchenrecht verankern

(Dublin) Am Samstag, dem ersten Besuchstag von Papst Franziskus in Irland, forderte Marie Collins, ehemaliges Mitglied der Päpstlichen Kinderschutzkommission, daß die „Nulltoleranz“ gegenüber Sexualstraftätern im Kirchenrecht festgeschrieben werden sollte.

Weltfamilientreffen
Genderideologie

Homophile Manöver in der Kirche

(Rom/Dublin) Kardinal Sean Patrick O’Malley erteilte dem Weltfamilientreffen in Dublin überraschend eine Absage. Protestiert er damit gegen die homophilen Manöver, die bestimmte Seilschaften zur Anerkennung der Homosexualität durch die Kirche vorantreiben? Der Kardinal ist in der Kirche für den Schutz der Kinder vor sexuellem Mißbrauch zuständig und scheint eins und eins zusammengezählt zu haben.

Fall Barros
Nachrichten

Papst Franziskus unter Druck

(Santiago de Chile) Gleich zweifach stand gestern der Fall Barros im Zentrum: in Rom und in Santiago de Chile. Kardinal Ricardo Ezzati SDB, der Erzbischof von Santiago de Chile, eröffnete gestern eine außerordentliche Versammlung des chilenischen Klerus. In Rom wurde der gewichtigste Kritiker von Papst Franziskus in Audienz empfangen.

"Schmerz und Schande" empfindet Papst Franziskus, nachdem er den Scicluna-Bericht zum Fall Barros gelesen hatte. Eine Entscheidung in der Sache steht weiterhin aus.
Hintergrund

„Schmerz und Schande“, aber keine Entscheidung

„’Schmerz und Schande‘ empfand der Papst, als er die Zeugnisse über schweren sexuellen Mißbrauch und Mißbrauch des Gewissens und der Macht in Chile hörte.“ Mit diesen Worten zitierte die gestern veröffentlichte Presseerklärung der Chilenischen Bischofskonferenz das Schreiben von Papst Franziskus an die chilenischen Bischöfe. Es trägt das Datum vom 8. April und wurde ebenfalls gestern

Fall Barros Papst Franziskus mit Juan Barros Madrid
Genderideologie

Papst Franziskus wußte zum Fall Barros Bescheid

(Santiago de Chile) Seit dem Chile-Besuch zeigt sich gegenüber Papst Franziskusbei einigen weltlichen Medien ein Stimmungsumschwung. Manche sprechen von einer „Wende“, die maßgeblich durch die Kritik von Kardinal Sean O’Malley zu Papstworten im Fall Barros ausgelöst wurde. Diese Annahme wird durch eine ausführliche Reportage von Associated Press (AP) gestützt.

Kapuziner oder Jesuit, Kardinal oder Pater: Kardinal Sean Patrick O'Malley steht inmitten eines Sturmtiefs. Viele Gläubige in den USA sind erschüttert über angebliche Aussagen, die der Erzbischof von Boston getätigt haben soll. Handelt es sich nur um eine Namensverwechslung oder wollte jemand den Sturm?
Hintergrund

Fake News, Verwechslung oder Kampf hinter den Kulissen?

(Rom/Washington/Buenos Aires) In Zeiten von Lückenpresse, Lügenpresse und Fake News, von Zensur bei Facebook und Twitter und Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist allerhand möglich. Jeder macht Fehler. Sind es Medien, die sich irren, sind die Folgen allerdings schwerwiegender. In einer Zeit, in der die höchste Kirchenführung zum Teil eine ambivalente Sprache bevorzugt, nimmt auch die Notwendigkeit von Richtigstellungen