21. Oktober 2025Kommentare deaktiviert für Zur Ehre Gottes und für eine christliche Zukunft
Auch in diesem Jahr fand wieder die Rosenkranzprozession der Militia Immaculatae in Einsiedeln statt
„Wir beten für eine christliche Zukunft und für den Frieden.“
Mit diesen Worten eröffnete Pater Lukas Weber am Samstagnachmittag, dem 11. Oktober 2025, die Rosenkranzprozession in Einsiedeln. Bei herbstlich bewölktem Wetter zogen rund 750 Personen, darunter viele Familien und Jugendliche, betend und singend durch die Gassen des Wallfahrtsortes.
Glaubensfreude unter freiem Himmel
Die Prozession war geprägt von einer tiefen Atmosphäre der Andacht und Freude. Angeführt vom Kreuz und den Ministranten bewegte sich der Zug durch Einsiedeln – begleitet von Blasmusik, Marienliedern und dem gemeinsamen Rosenkranzgebet. In der Mitte wurde eine mit Blumen geschmückte Statue der Muttergottes von Fatima getragen, flankiert von Marienrittern in weißen Mänteln. Viele Passanten blieben stehen, manche schlossen sich spontan an. „Es berührt mich, wie viele junge Menschen hier mitgehen“, sagte eine Teilnehmerin aus der Region Zürich.
Für Christus und die christliche Zukunft
Ein zentrales Anliegen der Prozession war das Motto: Zur Ehre Gottes und für eine christliche Zukunft. Pater Lukas Weber erinnerte in seiner Ansprache an die Enzyklika Quas primas, die Papst Pius XI. vor genau 100 Jahren veröffentlichte. Mit ihr wurde das Hochfest Christkönig eingeführt – als klares Zeichen der Herrschaft Christi gegenüber den zerstörerischen Kräften der Zeit.
„Wenn Christus nicht mehr König ist, wird der Mensch zum Spielball der Ideologien“, so Pater Weber.
Sühne und Vertrauen
Die Prozession war auch ein Akt der Sühne – für die Sünden unserer Gesellschaft und zur Tröstung des Unbefleckten Herzens Mariens, wie es die Muttergottes in Fatima gewünscht hat. Pater Weber erklärte die Bedeutung der sogenannten Sühnesamstage, welche ebenfalls vor genau 100 Jahren offenbart wurden: „Wer an fünf ersten Samstagen des Monats beichtet, kommuniziert, den Rosenkranz betet und über seine Geheimnisse meditiert, leistet Sühne für die Beleidigungen gegen das Herz Mariens und kann sich seines Seelenheils sicher wissen. Das ist eine geistliche Antwort auf die Not unserer Zeit.“
Rosenkranzfest mit Geschichte
Das Rosenkranzfest, das jährlich am 7. Oktober gefeiert wird, erinnert an den Sieg der christlichen Flotte in der Seeschlacht von Lepanto (1571), der dem Rosenkranzgebet zugeschrieben wird. Die Prozession in Einsiedeln knüpft an eine jahrhundertealte Tradition an: Seit Generationen wird Anfang Oktober eine Rosenkranzprozession durch den Ort veranstaltet – als Ausdruck des Glaubens, der Dankbarkeit und der Hoffnung.
Veranstalter
Organisiert wurde die Prozession von der Militia Immaculatae (MI), zu Deutsch Miliz der Unbefleckten. Diese katholische Bewegung wurde 1917 vom heiligen Pater Maximilian Kolbe gegründet. Ihr Ziel ist die Förderung der Marienverehrung, insbesondere durch die Verbreitung der Wundertätigen Medaille und des Rosenkranzes. Pater Kolbe ist bekannt dafür, dass er im Konzentrationslager Auschwitz sein Leben für einen Mitgefangenen opferte. Die MI der traditionellen Observanz zählt mehrere tausend Mitglieder im deutschsprachigen Raum und über 100’000 weltweit.
(Rom) Im Seligsprechungsprozeß von Schwester Lucia dos Santos, einem der drei Seherkinder von Fatima, wurde ein weiterer Schritt vorwärts gemacht. Gestern wurde dem Präfekten des römischen Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse (vormals Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse) die Positio übergeben, wie die Direktion des Marienheiligtums von Fatima bekanntgab.
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Von Wolfram Schrems* Am 25. März veröffentlichte der bekannte Historiker Dr. Michael Hesemann unter dem Titel Als Johannes Paul II. und die Gottesmutter von Fatima den Kommunismus besiegten auf kath.net einen Gastbeitrag zum Weiheakt durch Papst Johannes Paul II. zum 40. Jahrestag am 25. März 1984. Hier werden zulasten der Botschaft von Fatima problematische Narrative …
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