Vollständig geimpfter Kardinal positiv auf Covid-19 getestet

Die "Pandemie der Geimpften", die vielleicht jemand Papst Franziskus mitteilen sollte

Kardinal José Advincula wurde, obwohl vollständig geimpft, positiv auf Covid-19 getestet.
Kardinal José Advincula wurde, obwohl vollständig geimpft, positiv auf Covid-19 getestet.

(Rom) Vor kur­zem wur­de die „Pan­de­mie der Unge­impf­ten“ aus­ge­ru­fen, mit einer kla­ren Breit­sei­te gegen jene, die sich dem Coro­na-Nar­ra­tiv nicht beu­gen. Doch auch von die­ser „Pan­de­mie“ bleibt wenig übrig. Nun wur­de auch ein voll­stän­dig geimpf­ter Kar­di­nal posi­tiv auf Covid-19 getestet.

Da die Zahl der Hospi­ta­li­sie­run­gen und Inten­siv­pa­ti­en­ten wie­der zunimmt, was zunächst ein­fach dem enden­den Som­mer geschul­det sein könn­te, wur­de das Nar­ra­tiv von der „Pan­de­mie der Unge­impf­ten“ ver­brei­tet. Der Ver­dacht liegt schon län­ger nahe, daß hin­ter dem Coro­na-Thea­ter eine pro­fes­sio­nel­le Wer­be­agen­tur tätig ist, die psy­cho­lo­gisch raf­fi­nier­te Paro­len aus­gibt, die inner­halb weni­ger Tage in den ver­schie­den­sten Län­dern welt­wei­te Ver­brei­tung fin­den. Die­se Paro­len fol­gen immer der glei­chen Linie: Panik­ma­che und Recht­fer­ti­gung des objek­tiv nicht zu Rechtfertigenden.

Inzwi­schen weiß man aber, aus­ge­hend von Isra­el, daß fast nur mehr Geimpf­te wegen Covid-19 in den Kran­ken­häu­sern behan­delt wer­den müs­sen. Die Impf­kam­pa­gne in Isra­el geht jener in der EU um fast drei Mona­te vor­aus. Die Ent­wick­lung in der Levan­te erreicht somit Euro­pa und die USA zeit­ver­setzt. Die Zah­len spre­chen jedoch eine deut­li­che Spra­che. Das Coro­na-Spek­ta­kel ist zur „Pan­de­mie der Geimpf­ten“ gewor­den. Nach den Berich­ten aus Isra­el, daß 85–90 Pro­zent der Coro­na-Pati­en­ten Geimpf­te sind, kom­men ähn­li­che Berich­te aus Groß­bri­tan­ni­en, inzwi­schen auch erste aus den USA. In einem All­ge­mei­nen Kran­ken­haus einer öster­rei­chi­schen Groß­stadt wur­den vor dem ver­gan­ge­nen Wochen­en­de 23 Coro­na-Hospi­ta­li­sier­te gemel­det. Elf davon waren voll­stän­dig geimpft. Das ent­spricht fast 48 Prozent.

Dazu muß man noch eine Infor­ma­ti­on ken­nen, die offi­zi­ell ver­schwie­gen wird, näm­lich wen die AGES (das öster­rei­chi­schen Robert-Koch-Insti­tut) als geimpft oder unge­impft zählt. Als „geimpft“ gilt man kurio­ser­wei­se bei einer Imp­fung mit Pfizer/Biontech, Moder­na oder Astra­Ze­ne­ca erst ab dem 8. Tag nach der zwei­ten Imp­fung. Das ist also erst rund 40 Tage nach der ersten Imp­fung (in den USA erst noch eine Woche spä­ter). Nach einer Imp­fung mit Johnson&Johnson gilt man für die Zah­len­akro­ba­ten des Coro­na-Nar­ra­tivs noch 28 Tage lang als „unge­impft“. Mit die­sem Zah­len­spiel wer­den schwe­re Ver­läu­fe, die nach der Imp­fung auf­tre­ten kön­nen, den Unge­impf­ten sozu­sa­gen „in die Schu­he gescho­ben“. In Wirk­lich­keit will man die im Ver­gleich zu allen ande­ren Imp­fun­gen exor­bi­tant hohen schwe­ren und auch töd­li­chen Neben­wir­kun­gen der Coro­na-Impf­prä­pa­ra­te verschleiern.

Die AGES erwähnt die­se Zah­l­en­trick­se­rei auf ihrer Inter­net­sei­te nicht (Stich­wort Impf­durch­bruch). Als die­se Irre­füh­rung der Öffent­lich­keit auf­flog, gab die AGES die Zah­len­spie­le zwar zu, setzt sie aber unge­niert fort. Wie man weiß, gibt es in der Pan­de­mie noch wei­te­re Moge­lei­en mit den Zah­len (die Zähl­wei­se der Coro­na­to­ten, die Zähl­wei­se der Inten­siv­bet­ten, die Zähl­wei­se der Corona-Positiven).

Ehr­li­che und trans­pa­ren­te Infor­ma­ti­on und ehr­li­ches und trans­pa­ren­tes Ver­hal­ten durch Regie­rung, Regie­rungs­agen­tu­ren und Mas­sen­me­di­en soll­ten anders aus­schau­en, andern­falls darf man sich über den Vor­wurf von Lug und Betrug nicht wun­dern. Das gilt erst recht, wenn mit den Zah­len nega­ti­ve Fol­gen für die Gesamt­be­völ­ke­rung begrün­det werden.

Die Wahr­heit läßt sich aller­dings kaum mehr ver­tu­schen. Die Nach­rich­ten, wie es in den Kran­ken­häu­sern wirk­lich aus­schaut, wer­den von Ärz­ten und ande­rem Kran­ken­haus­per­so­nal an die Öffent­lich­keit gebracht. Inzwi­schen wur­de auch ein voll­stän­dig geimpf­ter Kar­di­nal posi­tiv auf Covid-19 getestet.

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag gab die Erz­diö­ze­se Mani­la bekannt, daß ihr Erz­bi­schof, Kar­di­nal José Advin­cu­la, posi­tiv gete­stet wur­de. Wie P. Regi­nald Mali­cdem, der Kanz­ler des Bis­tums, mit­teil­te, habe der Kar­di­nal kei­ne Sym­pto­me außer „leich­tem Fieber“:

„Er befin­det sich in Qua­ran­tä­ne und hält sich strikt an die ent­spre­chen­den Pro­to­kol­le. Die Ärz­te über­wa­chen sei­nen Zustand.“

Die Erz­diö­ze­se ersucht die Gläu­bi­gen um Gebe­te für die bal­di­ge Gene­sung des 69jährigen „erkrank­ten Kar­di­nals“, der erst im ver­gan­ge­nen Juni sein Amt als Erz­bi­schof von Mani­la ange­tre­ten hat­te. Kar­di­nal Advin­cu­la ist der Nach­fol­ger von Kar­di­nal Luis Anto­nio Tag­le, den Papst Fran­zis­kus im Herbst 2019 als Prä­fek­ten der Kon­gre­ga­ti­on für die Evan­ge­li­sie­rung der Völ­ker an die Römi­sche Kurie beru­fen hatte.

Kar­di­nal Advin­cu­la wird wegen des posi­ti­ven PCR-Tests als „erkrankt“ bezeich­net. Dem liegt ein grund­sätz­li­ches Miß­ver­ständ­nis zugrun­de, das aus dem Coro­na­vi­rus erst die angeb­li­che „Pan­de­mie“ wer­den ließ. Seit Janu­ar 2020 wer­den Coro­na-Infek­tio­nen mit einem PCR-Test ermit­telt. Die WHO selbst for­der­te Ende Janu­ar 2021, daß ein posi­ti­ver PCR-Test kei­ne Infek­ti­on fest­stel­len kann, wes­halb jemand nur dann als infi­ziert und erkrankt gel­ten kann, wenn durch einen kli­ni­schen Befund ent­spre­chen­de Sym­pto­me dia­gno­sti­ziert wer­den. Doch die mei­sten Regie­run­gen haben die­se WHO-Richt­li­nie bis heu­te nicht umge­setzt, auch die Län­der des deut­schen Sprach­rau­mes nicht. Das bringt ihnen den Vor­wurf ein, mög­lichst vie­le „Fäl­le“ haben zu wol­len, um ihre ver­fas­sungs­wid­ri­gen Maß­nah­men auf­recht­erhal­ten zu können.

Ob Kar­di­nal Advin­cu­la nur einer von zahl­rei­chen omi­nö­sen „Fäl­len“ ist oder wirk­lich erkrankt ist, läßt sich auf­grund der knap­pen Pres­se­mit­tei­lung des Erz­bis­tums nicht sagen. Tat­sa­che ist, daß der zuletzt am 15. Sep­tem­ber öffent­lich gese­he­ne Kar­di­nal voll­stän­dig gegen Covid-19 geimpft ist. Die Gesund­heits­mi­ni­ster, auch jene von Deutsch­land, Schweiz und Öster­reich, ver­mit­teln seit Mona­ten den Ein­druck, als sei die Imp­fung das All­heil­mit­tel. Es wird sogar die völ­lig irre­füh­ren­de For­mu­lie­rung einer „Vollim­mu­ni­sie­rung“ durch die Imp­fung gebraucht. Dem ist aber nicht so, wie auch der „Fall“ von Kar­di­nal Advin­cu­la zeigt.

Als Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke, der nicht geimpft ist und die Imp­fung wegen der Ver­wen­dung von abge­trie­be­nen Kin­dern als unethisch kri­ti­siert, fie­len die Coro­na-Apo­lo­ge­ten mit Häme und Scha­den­freu­de über ihn her, auch kirch­li­che Schwa­dro­neu­re. Auf die Nach­richt von dem posi­ti­ven Test von Kar­di­nal Advin­cu­la ist von den­sel­ben Krei­sen nur Schwei­gen zu vernehmen. 

Viel­leicht wird auch Papst Fran­zis­kus dar­über infor­miert, der sich seit Jah­res­be­ginn als einer der welt­weit bedeu­tend­sten Impf-Apo­lo­ge­ten betätigt.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: rcam.org (Screen­shot)

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4 Kommentare

  1. Die­se Gen-Sprit­ze ist kei­ne Imp­fung, es ist eine Gen­the­ra­pie. Die Men­schen wer­de nicht immu­ni­siert, sie wer­den vak­zi­niert. Ein Instru­ment, die Men­schen irre zu füh­ren, ist seit jeher, den Begrif­fen eine ande­re Bedeu­tung zu geben, in der Poli­tik und in der Kir­che. Wer die Macht über die Spra­che hat, hat die Macht über die Gedan­ken. Und wenn man das Fal­sche nur oft genug und unab­läs­sig in den Nürn­ber­ger Trich­ter hin­ein­gibt, kommt der trans­for­mier­te Mensch her­aus. Weiß ist schwarz und schwarz ist weiß und custo­des ist kein Wäch­ter zum Erhalt, son­dern zur Verhinderung.

  2. Fort­schrit­te:
    Zum ersten Mal in der Geschich­te der Medi­zin kann man einen Virus, an dem man nicht erkrankt ist, an jeman­den wei­ter­ge­ben, der dage­gen geimpft ist.

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