Ein Held ist einer, der tut, was er kann

Corona, die Kindesmißhandlung und der Mut

Heiligenhimmel: die Helden der Kirche.
Heiligenhimmel: die Helden der Kirche.

Ein Held ist einer, der tut, was er kann.
(Romain Rol­land)

Gedan­ken von Moni­ka Gallitzin.

Was ist Hel­den­tum in unse­rer Zeit? Was ist Zivil­cou­ra­ge?
Gibt es das durch die Ver­nunft gelei­te­te Gewis­sen noch, das frei und ohne auf die Umstän­de, die Kri­ti­ker, die Maß­nah­men, die „all­ge­mei­ne Not­la­ge“ zu ach­ten, agie­ren kann?
Ein Plä­doy­er für die freie Mei­nungs­äu­ße­rung und das Able­gen der Mas­ken.
Ein Plä­doy­er für die Ret­tung des Menschen.

Eine Frau geht die Haupt­stra­ße ent­lang. Die Luft glüht, die Abga­se der vor­bei­fah­ren­den Autos damp­fen über dem auf­ge­backe­nen Asphalt. An der einen Hand führt die Frau ein etwa sie­ben­jäh­ri­ges Mäd­chen, mit der ande­ren schiebt sie einen Kin­der­wa­gen.
Ich schaue genau­er hin. Das Mäd­chen im som­mer­li­chen Flat­ter­kleid ist mit einer Mas­ke zuge­mummt. „Kör­per­ver­let­zung!“, schießt es mir durch den Kopf und in unsäg­li­chem Unmut gesti­ku­lie­re ich mit mei­nem Sohn. „Wie kann man nur als Mut­ter das eige­ne Kind am frei­en Atmen hin­dern?“ Zu jedem ande­ren Zeit­punkt mei­nes nun doch schon län­ge­ren Lebens hät­ten Pas­san­ten auf­ge­schrien, mit dem Fin­ger auf sie gezeigt, sie ange­pö­belt. Jeder, abso­lut jeder von uns hät­te sich geschämt, sein Kind so zu miss­han­deln und nie­mand wäre auf die wahn­wit­zi­ge Idee gekom­men, das eige­ne Gesicht durch eine der­art abscheu­li­che Ein­heits­klei­dung so zu entstellen!

Was macht die „neue Nor­ma­li­tät“ mit uns?
Uns die Ver­nunft rau­ben?
Uns vor­gau­keln, es sei in Ord­nung, sich testen zu las­sen, um ins Restau­rant gelas­sen zu wer­den?
Uns die Zustim­mung zur Gen­ma­ni­pu­la­ti­on durch Imp­fung ent­locken, um der Gesell­schaft (der Schlaf­scha­fe) bei­gesellt wer­den zu kön­nen und mit ande­ren (Rin­der­wahn-sin­ni­gen) auf Urlaub fah­ren zu kön­nen?
Unse­re Päd­ago­gen mani­pu­lie­ren, damit sie ihre Schü­ler den Zwangs­maß­nah­men einer neu­en Dik­ta­tur opfern in einer Fahr­läs­sig­keit, wie es kei­nes, nicht ein­mal eines schlech­ten Päd­ago­gen wür­dig ist?

Aber, ich bin nicht ste­hen geblie­ben.
Ich habe dem Kind nicht die Mas­ke vom Gesicht geris­sen und die Mut­ter nicht auf­ge­klärt, dass die ‚Mär´ vom Virus über­stan­den sei und man in der „Neu­en Welt“, nichts mehr auf die „Neue Nor­ma­li­tät“ hal­te und dass dort in vie­len Bun­des­staa­ten sowohl Mas­ken wie auch Impf­päs­se bereits ver­bo­ten seien.

Wie wer­den Sie und ich zu Hel­den? Indem wir uns trau­en, den ersten Schritt zu tun. Immer und immer wie­der. Ohne auf die ande­ren zu ach­ten. Nur Sie. Und ich.

„Kei­ne irdi­sche Recht­fer­ti­gung ent­schul­digt das Kapi­tu­lie­ren der Ver­nunft vor der öffent­li­chen Mei­nung!“
(Romain Rol­land)

Bild: MiL

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