„Kein Geld mehr für die neue Synodenkirche“

Interview mit Prof. Roberto de Mattei

Prof. Roberto de Mattei vor der Münchner Residenz anläßlich der Acies ordinata vom 18. Januar 2020.
Prof. Roberto de Mattei vor der Münchner Residenz anläßlich der Acies ordinata vom 18. Januar 2020.

Prof. Rober­to de Mattei, Vor­sit­zen­der der Stif­tung Lepan­to und Mit­in­itia­tor der Aci­es ordi­na­ta, wand­te sich heu­te per­sön­lich an die deut­schen Katho­li­ken mit  Über­le­gun­gen zum deut­schen Kir­chen­steu­er­sy­stem. Flan­kie­rend ver­öf­fent­li­chen wir auch sein Inter­view, das am Mon­tag in der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung La Veri­tà erschie­nen ist.

Prof. de Mattei: Lei­der leben wir in der EU in einem Regime, in dem es kei­ne vol­le Denk- und Mei­nungs­frei­heit mehr gibt. Ein füh­ren­der deut­scher Fami­li­en­ak­ti­vist sag­te mir in Mün­chen, daß er vor zwei Jah­ren die öffent­li­chen Kund­ge­bun­gen ein­stel­len muß­te, weil es jedes­mal eine Gegen­kund­ge­bung gab. Auch in Ita­li­en läuft jede öffent­li­che Ver­an­stal­tung, die sich kraft­voll dem poli­ti­schen oder kirch­li­chen Estab­lish­ment ent­ge­gen­stellt, erheb­li­che Gefahr.

La Veri­tà: Wel­che?

Prof. de Mattei: In erster Linie, im letz­ten Augen­blick die behörd­li­che Geneh­mi­gung aus „Grün­den der öffent­li­chen Sicher­heit“ zu ver­lie­ren. Dann, Pro­vo­ka­tio­nen und Infil­tra­tio­nen zu erlei­den. Schließ­lich, die Gegen­kund­ge­bun­gen mit dem Ziel, die Stra­ße in ein Cha­os zu ver­wan­deln. Unse­re Kund­ge­bun­gen kön­nen immer geord­net und fried­lich durch­ge­führt wer­den, weil wir den Über­ra­schungs­ef­fekt nüt­zen. Wir tei­len der Pres­se die Ver­an­stal­tung erst am Tag der Kund­ge­bung mit.

La Veri­tà: War­um wur­de der krie­ge­ri­sche Name Aci­es ordi­na­ta gewählt?

Prof. de Mattei: Der Name wur­de von einer inter­na­tio­na­len Koali­ti­on von Katho­li­ken gewählt, um den streit­ba­ren und geord­ne­ten Geist zum Aus­druck zu brin­gen, mit dem sie auf den öffent­li­chen Plät­zen auf­tritt. Der Name ist dem Hohe­lied ent­nom­men, dem bibli­schen Lie­bes­ge­dicht an Gott, das tra­di­tio­nell auf die Got­tes­mut­ter bezo­gen wird. Sie wird als „ter­ri­bi­lis ut castro­rum aci­es ordi­na­ta“ beschrie­ben, also furcht­ein­flö­ßend wie ein in Schlacht­ord­nung ange­tre­te­nes Heer. Das ist doch ein eher unüb­li­cher Aspekt, der der Got­tes­mut­ter zuge­schrie­ben wird, die aber kämpft und siegt und in die­sem Fall die Ver­tei­di­ger des Glau­bens vor der Ver­wir­rung schützt, die wir rings­um erle­ben.

La Veri­tà: Ein sym­bo­li­sches Heer…

Prof. de Mattei: Natür­lich. Es ist ein öffent­li­ches Glau­bens­be­kennt­nis, das jedoch eine gro­ße media­le Wir­kung hat­te. Alle füh­ren­den, inter­na­tio­na­len Medi­en haben dar­über berich­tet. Erst­mals haben in Deutsch­land die Katho­li­ken einen öffent­li­chen Wider­stand gegen die Bischofs­kon­fe­renz arti­ku­liert.

La Veri­tà: Sie haben die deut­schen Katho­li­ken auf­ge­for­dert, nicht mehr Kir­chen­steu­er zu bezah­len.

Prof. de Mattei: Das ist eine ver­pflich­ten­de Kir­chen­steu­er in der Höhe von 8–9 Pro­zent der Ein­kom­mens­steu­er. Die Sache ist äußerst schwer­wie­gend, da es sich mei­nes Erach­tens um eine geist­li­che Erpres­sung han­delt, denn wer nicht zahlt, wird de fac­to exkom­mu­ni­ziert.

La Veri­tà: Sogar?

Prof. de Mattei: In der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land fragt dich der Staat, ob du Katho­lik bist. Wenn man das ist, erfolgt sofort die Ein­he­bung der Steu­er, die an die Kir­che abge­führt wird. Wer nicht zahlt, kann die Kin­der nicht tau­fen las­sen und bekommt kein katho­li­sches Begräb­nis. Das ist ein Akt der Simo­nie: Das Kri­te­ri­um für die Zuge­hö­rig­keit oder die Auf­ga­be des katho­li­schen Glau­bens kann nicht das Bezah­len einer Kir­chen­steu­er sein. Die Häre­ti­ker, wenn sie zah­len, sind in der Kir­che. Die recht­gläu­bi­gen Katho­li­ken, wenn sie nicht zah­len, wer­den raus­ge­wor­fen.

La Veri­tà: Sind Sie der Mei­nung, daß sich ein Katho­lik, um der kirch­li­chen Tra­di­ti­on treu zu blei­ben, exkom­mu­ni­zie­ren las­sen soll­te?

Prof. de Mattei: Mir ist bewußt, daß das ein sehr heik­les Gewis­sens­pro­blem ist. Auf der Pres­se­kon­fe­renz habe ich ver­sucht, die theo­lo­gi­schen, mora­li­schen und kir­chen­recht­li­chen Grün­de dar­zu­le­gen, war­um man vor dem eige­nen Gewis­sen das Recht hat, kei­ne Kir­chen­steu­er zu zah­len, und war­um die Pfar­rer nicht das Recht haben, die Sakra­men­te zu ver­wei­gern. In der Pra­xis muß dann jeder nach sei­nem Gewis­sen han­deln.

La Veri­tà: Ist Ihr Vor­stoß nur eine Pro­vo­ka­ti­on?

Prof. de Mattei: Wenn auch nur eine klei­ne Min­der­heit damit beginnt, sich in die­se Rich­tung zu bewe­gen, könn­te sie das per­ver­se System, die aus der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz eine gro­ße Wirt­schafts­macht mit Hun­dert­tau­sen­den von Ange­stell­ten im kirch­li­chen Bereich gemacht hat, in ern­ste Schwie­rig­kei­ten brin­gen. Die deut­sche Kir­che zeigt sich in den Augen der Chri­sten wie ein büro­kra­ti­scher Appa­rat, der der öffent­li­chen Mei­nung und der staat­li­chen Auto­ri­tät unter­wor­fen ist.

La Veri­tà: Die Gel­der wer­den sicher auch für kari­ta­ti­ve Zwecke ver­wen­det.

Prof. de Mattei: Die­se Steu­er ist auch dann unge­recht, wenn das gesam­te Geld auf hei­lig­ste Wei­se aus­ge­ge­ben wür­de. In Wirk­lich­keit wird es dazu ein­ge­setzt, Deutsch­land zu ent­ka­tho­li­sie­ren. Mit dem „Syn­oda­len Weg“ der deut­schen Bischö­fe wol­len sie die Ehe für Prie­ster, die freie Sexu­al­mo­ral, das Frau­en­prie­ster­tum und ande­res mehr durch­set­zen. Kann ein Katho­lik mit sei­nen Steu­ern einen sol­chen Säku­la­ri­sie­rungs­pro­zeß finan­zie­ren?

La Veri­tà: Bevor­zu­gen Sie die ita­lie­ni­schen 0,8 Pro­zent?
[In Ita­li­en wird vom Staat eine obli­ga­to­ri­sche Reli­gi­ons- und Kul­tur­steu­er in der Höhe von 0,8 Pro­zent des Brut­to­steu­er­ein­kom­mens ein­ge­ho­ben. In der Steu­er­erklä­rung kann der Steu­er­zah­ler die Sum­me nach frei­em Ermes­sen der katho­li­schen Kir­che, einer ande­ren christ­li­chen Kon­fes­si­on oder einer ande­ren Reli­gi­on zuwen­den. Die Zuwen­dung kann auch an den Staat erfol­gen und ist in jeder Steu­er­erklä­rung neu zu bestim­men, wes­halb sie nach Belie­ben von Jahr zu Jahr geän­dert wer­den kann. Wird kei­ne der mehr als ein Dut­zend als Nutz­nie­ßer aner­kann­ten Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten bedacht, fällt das Geld auto­ma­tisch dem Staat zu, Anm GN]

Prof. de Mattei: Natür­lich. Die Ent­schei­dung ist frei. Wenn ich nicht unter­schrei­be, gibt es kei­ne Kon­se­quen­zen.

La Veri­tà: Zah­len Sie?

Prof. de Mattei: In den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht mehr. Und ich rate den Katho­li­ken davon ab, zu zah­len ange­sichts der Rich­tung, die von der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz ein­ge­schla­gen wur­de, Amo­ris lae­ti­tia in der radi­kal­sten Wei­se anzu­wen­den.

La Veri­tà: Sie öff­net sich den wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen?

Prof. de Mattei: Nicht nur, es gibt auch jene, die Seg­nun­gen für homo­se­xu­el­le Paa­re ermu­ti­gen. Und es gibt die Poli­tik zugun­sten der Ein­wan­de­rung. Die ita­lie­ni­schen Bischö­fe haben auf­ge­hört, uns an die Glau­bens­wahr­heit und die katho­li­sche Moral zu erin­nern. Sie spre­chen nur mehr von poli­ti­schen und sozio­lo­gi­schen The­men. Ich sehe nicht ein, war­um ich das alles finan­zie­ren soll­te.

La Veri­tà: Den­ken alle ita­lie­ni­schen Bischö­fe so?

Prof. de Mattei: Die Füh­rungs­spit­ze sicher. Nicht ein­mal alle deut­schen Bischö­fe den­ken wie Kar­di­nal Marx. Die Bischofs­kon­fe­ren­zen spie­len aber eine über­mä­ßi­ge Rol­le und machen die Auto­no­mie des ein­zel­nen Bischofs in sei­nem Bis­tum zunich­te. Und das, obwohl es in der von Jesus Chri­stus gewoll­ten hier­ar­chi­schen Struk­tur der Kir­che den Papst und die Bischö­fe gibt, aber kei­ne Bischofs­kon­fe­ren­zen oder ande­re büro­kra­ti­sche Orga­ne, die sich heu­te über die gött­li­che Ver­fas­sung der Kir­che dar­über­ge­legt haben.

La Veri­tà: Sie wur­den als Ste­ve Ban­nons Mann in Ita­li­en bezeich­net.

Prof. de Mattei: Ich weiß, wer das ist, aber ich bin ihm nie begeg­net und hat­te nie Kon­takt mit ihm.

La Veri­tà: Bestä­ti­gen Sie, daß in Mün­chen auch Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò anwe­send war?

Prof. de Mattei: Ja. Ich wuß­te nicht, daß er sich sogar in die Auf­stel­lung ein­ge­reiht hat­te. Es war sein erster öffent­li­cher Auf­tritt nach lan­ger Zeit, eine muti­ge Geste, die ich sehr zu schät­zen weiß.

La Veri­tà: Hören Sie ihn ab und zu? Wis­sen Sie, wo er lebt?

Prof. de Mattei: Nicht genau. Im übri­gen, auch unse­res ist ein unsicht­ba­res Heer, solan­ge es sich nicht zeigt. Wir müs­sen uns mit Klug­heit bewe­gen, um frei­er zu sein.

La Veri­tà: Wie hat Erz­bi­schof Viganò von der Kund­ge­bung in Mün­chen erfah­ren?

Prof. de Mattei: Er ver­folgt auf­merk­sam alles, was im Leben der Kir­che geschieht. Er ist mit Prie­stern und Lai­en, aber auch mit Bischö­fen und Kar­di­nä­len in Kon­takt, die ihn unter­stüt­zen. Er hat noch nicht alles gesagt, was er weiß.

La Veri­tà: Avve­ni­re, die Tages­zei­tung der [ita­lie­ni­schen] Bischö­fe nann­te ihre Grup­pe einen „digi­ta­len Mani­pel“. Greift das nicht zu kurz?

Prof. de Mattei: Sehr zu kurz. Die Prä­senz auf der Stra­ße ist kei­ne digi­ta­le oder vir­tu­el­le Prä­senz. Wohin ich auch gehe, um Vor­trä­ge zu hal­ten, ob in Ita­li­en oder im Aus­land, begeg­ne ich einer rea­len Men­schen­men­ge von Katho­li­ken, die zwar zögern, öffent­lich auf­zu­tre­ten, die aber eine weit grö­ße­re Zahl aus­ma­chen, als sich der Avve­ni­re vor­stel­len kann.

La Veri­tà: Ist nicht auch das deut­sche Vor­pre­schen von Min­der­hei­ten getra­gen?

Prof. de Mattei: Davon bin ich über­zeugt. Der radi­ka­le Umbau der Kir­che wird von einer klei­nen Min­der­heit betrie­ben, die aber über gro­ße finan­zi­el­le Res­sour­cen, Medi­en und einen enor­men Appa­rat ver­fügt. Es ist wich­tig, daß die­se Min­der­heit, die die kirch­li­che Glau­bens­leh­re und die Sit­ten der Kir­che umstür­zen will, sich einer Grup­pe gegen­über­sieht, die mit nicht weni­ger Nach­druck zur Ver­tei­di­gung des katho­li­schen Glau­bens ent­schlos­sen ist. In die­sem Moment ist die Kir­che ein Boden, auf dem zwei Reli­gio­nen auf­ein­an­der­pral­len: die über­lie­fer­te und die deutsch-ama­zo­ni­sche, wäh­rend sich der Groß­teil der katho­li­schen Welt in ziem­li­cher Ver­wir­rung dazwi­schen befin­det.

La Veri­tà: Sie sehen jeden­falls die Kir­che nicht als Feld­la­za­rett.

Prof. de Mattei: Nein, heu­te ist sie ein Schlacht­feld.

Einleitung/Übersetzung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: La Veri­tà (Screen­shot)

4 Kommentare

  1. „obwohl es in der von Jesus Chri­stus gewoll­ten hier­ar­chi­schen Struk­tur der Kir­che den Papst und die Bischö­fe gibt, aber kei­ne Bischofs­kon­fe­ren­zen oder ande­re büro­kra­ti­sche Orga­ne, die sich heu­te über die gött­li­che Ver­fas­sung der Kir­che dar­über­ge­legt haben.“

    Erklä­ren Sie mir bit­te, wo Chri­stus eine hier­ar­chi­sche Struk­tur der Kir­che gewollt hat, mit Bischö­fen und Kar­di­nä­len, die — zumin­dest in Deutsch­land — über­wie­gend wie die Made im Speck leben und an alles Mög­li­che erin­nern, nur nicht an die Nach­fol­ge der Apo­stel.

  2. Der Anspruch, Son­der­rech­te für unse­re Zeit bzw. den herr­schen­den Zeit­geist in Anspruch neh­men zu wol­len, wird bereits durch das Zeug­nis der Urchri­sten ad absur­dum geführt. Inso­fern ver­mit­telt die Bot­schaft von Fati­ma betref­fend der Irr­tü­mer Russ­lands eine so prä­zi­se Dia­gno­se der aktu­ell an hei­li­gem Geist dar­ben­den Kir­chen­ver­ant­wort­li­chen, dass ich ein­mal mehr dar­über erstaunt bin, wie sehr Fati­ma gera­de für unse­re Zeit an Rele­vanz gewon­nen hat. Oder ist die HL. Kir­che etwa nicht die wirk­li­che, ech­te Welt nach der es jede See­le dür­stet, die irdi­sche Heim­stadt des himm­li­schen Ver­spre­chens…

  3. Die Idee, aus dem gewohn­ten Kir­chen­steu­er­sy­stem aus­zu­bre­chen, ist gewöh­nungs­be­dürf­tig. Da kom­men zahl­rei­che Beden­ken und Über­le­gun­gen auf. Aller­dings ist es eine Idee, an die man sich gewöh­nen soll­te, denn letzt­lich zählt eine Fra­ge: Was nützt der Kir­che und hilft der Erfül­lung ihres gött­li­chen Auf­trags, bzw. was scha­det der Kir­che und ver­hin­dert die Erfül­lung ihres Auf­trags. Die spon­ta­ne Ant­wort lau­tet: Mehr Geld, mehr Mög­lich­kei­ten. Doch bei nähe­rem Hin­se­hen hält der Satz nicht stand. Zumin­dest der­zeit scheint weni­ger mehr zu sein. Dar­über wird jeder nach­den­ken müs­sen. Die Kir­che geht nicht an Geld­man­gel zugrun­de, das war nie ihr Pro­blem. Ihre Pro­ble­me sind immer geist­li­cher Natur.

  4. Die Fra­ge aus­zu­tre­ten aus der Kir­che Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rech­tes hat m.Er. per­sön­lich für jeden mit 2 Aspek­ten zu tun: einer­seits ist man Christ und ande­rer­seits Staats­bür­ger.
    Wenn man aus­tritt aus der Kör­per­schaft Kir­che, die nicht (ganz) iden­tisch ist mit der Kir­che Chri­sti, ist man dann tat­säch­lich kein Katho­lik mehr und dazu auch kein guter Staats­bür­ger? — Die­se Fra­gen spie­len in der Ent­schei­dung ob oder ob nicht eine zen­tra­le Rol­le.
    Per­sön­lich habe ich die­se Fra­gen dahin­ge­hend beant­wor­tet, daß ich auf dem dafür zustän­di­gen Stan­des­amt mein Aus­tritt aus der Kir­che als Kör­per­schaft kund­ge­tan habe und ein ent­spre­chen­des Doku­ment unter­schrie­ben habe. Man kann m.Er. nur wah­rer Christ und wah­rer, guter Staats­bür­ger sein, wenn man kla­re Lini­en zieht zwi­schen bei­den. Das jet­zi­ge Kir­che- Staat oder Staat-Kir­che- System ist so eine ungu­te Ver­mi­schung von bei­dem, ein Gemurk­se- zum Scha­den der Kir­che und auch letzt­lich des Staa­tes. Die Ent­welt­li­chung der Kir­che, die auch die­se Kir­chen­steu­er­fes­se­lung betrifft, ist ein Muß, wenn die Kir­che noch Kiche Chri­sti sein will: ent­we­der Kir­che Chri­sti oder nichts.

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