Kaliforniens Gouverneur lehnt Gesetzentwurf ab, weil zu wenig für Abtreibung

Tötung ungeborener Kinder



Kaliforniens Gouverneur gehört zu den linksradikalsten Gesetzgebern der USA.
Kaliforniens Gouverneur gehört zu den linksradikalsten Gesetzgebern der USA.

(New York) Die Trübung des Geistes führt zu geistiger Blindheit, ohne daß die Betroffenen es unbedingt wahrnehmen, manche vielleicht sogar das Gegenteil für sich in Anspruch nehmen. Jüngstes Beispiel ist der Gouverneur des Staates Kalifornien, der seine Unterschrift unter ein Gesetz verweigerte, weil es „zu wenig die Abtreibung fördert“.

Gavin Newsom, Vertreter der Demokratischen Partei, ist seit Januar 2019 Staats- und Regierungschef des mit fast 40 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Landes der USA. Zum Jahresbeginn wurde im Staatsparlament ein Gesetzentwurf vorgelegt, das dafür sorgen soll, daß in den 7.–12. Klassen der Schulen unter 12–17-Jährigen Werbung für Verhütung und Abtreibung gemacht wird. Offiziell ist von „Information“ über die „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ die Rede. Hinter diesen Begriffen verschleiert die Abtreibungslobby ihre Agenda.

Im Parlament des Staates Kalifornien verfügen die linksgerichteten Demokraten über eine erdrückende Mehrheit von 61 gegen 18 Sitzen im Repräsentantenhaus und von 29 gegen 11 Sitze im Senat. Diese Mehrheit verabschiedete den Gesetzentwurf, das nun Gouverneur Newsom zur Unterschrift vorgelegt wurde. Dieser lehnte aber ab – mit einer schockierenden Begründung.

Er verweigerte die Unterschrift, die notwendig ist, um dem Entwurf Gesetzeskraft zu verleihen, weil er „zu wenig die Abtreibung fördert“. Sein Veto begründete der 52 Jahre alte Gouverneur in einem Schreiben an das Parlament. Es sei ungeeignet, so der Newson, den Schulen die Entscheidung „aufzulasten“, sich eine Beratungsstelle für die genannte „Information“ zu suchen, denn nicht alle seien geeignet. Es gebe nämlich solche, die „reproduktive Gesundheit“ ablehnen.

„Ich bezweifle, daß die Schulen die geeignete Kompetenz haben, um zu entscheiden, welche Organisation ihre Schüler ausrichten sollen.“

Der Gouverneur sagte damit, er will, daß alle Schüler der Abtreibungspropaganda ausgesetzt werden. Wer keine Abtreibungswerbung mache, ist laut Newson „nicht geeignet“.

Genugtuung kam dennoch von der Lebensrechtsorganisation California Family Council. Die Beweggründe des Gouverneurs seien zwar „schmerzlich“, doch sei durch sein Veto das neue Gesetz nicht zustande gekommen, und das zumindest sei gut für die ungeborenen Kinder.

Newson gehört zu den gesellschaftspolitisch linksradikalsten US-Gesetzgebern. Seine politische Karriere begann er 2004 als Bürgermeister von San Francisco. Als solcher kürte ihn die Homo-Lobby zum homophilsten Stadtoberhaupt. In seinem ersten Amtsjahr als Gouverneur setzte er bereits ein Gesetz in Kraft, das staatliche Colleges und Universitäten zwingt, ihren Studentinnen die „Abtreibungspille“ zur Verfügung zu stellen. Dabei hatten die Bildungseinrichtungen Bedenken dagegen geäußert, auf diese Weise Kosten und Verantwortung für Abtreibung übernehmen zu müssen.

Gavin Newson ist vom Politikertypus, wie Kanadas Premierminister Justin Trudeau, der die Tötung ungeborener Kinder um jeden Preis fördern will.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons

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