Es tut sich etwas: Abtreibung ist nicht irreversibel

Marsch für das Leben in Rom

Der 9. Marsch für das Leben am 18. Mai 2019 in Rom: "Es tut sich etwas für das Lebensrecht. Die Abtreibung ist kein irreversibler Prozeß." Im Bild Kardinal Raymond Burke.

(Rom) Am 18. Mai 2019 fand in Rom der 9. Marsch für das Leben statt. Seit neun Jah­ren gehen die Lebens­schüt­zer in Roms Alt­stadt auf die Stra­ße, um ihr „bedin­gungs­lo­ses Ja zum Leben und ihr eben­so bedin­gungs­lo­ses Nein zur Abtrei­bung zu sagen und zur Eutha­na­sie, zur künst­li­chen Befruch­tung, zur Euge­nik und zu allen ande­ren Atten­ta­ten gegen Men­schen­le­ben, dem höch­sten und kost­bar­sten Gut“. Die­ses bedin­gungs­lo­se Ja zum Leben ist der nicht ver­han­del­ba­re Grund­satz, den Papst Bene­dikt XVI. for­mu­lier­te.

Der Marsch für das Leben ist Teil einer völ­li­gen Neu­aus­rich­tung der ita­lie­ni­schen Lebens­rechts­be­we­gung. Der Marsch, der vor zehn Jah­ren am Gar­da­see mit weni­gen hun­dert Teil­neh­mern begann, wur­de zu einem Groß­ereig­nis, das jedes Jahr meh­re­re zehn­tau­send Men­schen ver­sam­melt.

„Sie sind die Stim­me gegen die lega­li­sier­te Tötung unge­bo­re­ner Kin­der, die vor 41 Jah­ren mit der Ein­füh­rung des Abtrei­bungs­ge­set­zes begann“, so Mau­ro Faver­za­ni auf Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Die gesam­te Kund­ge­bung wur­de vom welt­weit wich­tig­sten, katho­li­schen Fern­seh­sen­der EWTN direkt über­tra­gen.

Der Marsch wur­de mit einer Rede von Chia­ra Chi­as­si eröff­net, die über die Wich­tig­keit sprach, an die­ser Kund­ge­bung teil­zu­neh­men, um „unse­ren Kin­dern und den Kin­dern unse­rer Kin­der eine Zukunft zu sichern“.

Fabio Fuia­no nann­te dar­auf die schreck­li­chen Abtrei­bungs­zah­len, die ein Aus­maß haben, die in der Mensch­heits­ge­schich­te bei­spiel­los sind. Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on WHO der UNO schätzt, daß jähr­lich rund 56 Mil­lio­nen Kin­der durch Abtrei­bung getö­tet wer­den. Dar­in sind die Opfer von Abtrei­bungs­pil­le, von „Pil­le danach“ und die Besei­ti­gung von über­schüs­si­gen Embryo­nen bei künst­li­cher Befruch­tung nicht ein­ge­rech­net.

Um 14 Uhr setz­te sich der Marsch für das Leben von der zen­tra­le Piaz­za del­la Repub­bli­ca nahe dem römi­schen Haupt­bahn­hof in Bewe­gung. Zahl­rei­che Trans­pa­ren­te präg­ten das äuße­re Erschei­nungs­bild. Zu hören waren Gesän­ge und Rosen­kranz­ge­bet. Über die Via Cavour führ­te der Marsch zu den Kai­ser­fo­ren und wei­ter zur Piaz­za Vene­zia, wo vor der Kir­che Madon­na di Lore­to die Abschluß­re­den statt­fan­den.

An der Spit­ze des Zuges gin­gen die bei­den Kar­di­nä­le Ray­mond Bur­ke und Wil­lem Jaco­bus Eijk, der Erz­bi­schof von Utrecht. Anwe­send war auch der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von Fer­ra­ra, Msgr. Lui­gi Negri und Gian­na Ema­nue­la Mol­la, die Toch­ter der hei­li­gen Gian­na Beret­ta Mol­la, füh­ren­de Lebens­recht­le­rin­nen wie Cost­an­za Miria­no, Raf­fa­el­la Frullo­ne und Sil­va­na da Mari. Unter den anwe­sen­den Poli­ti­kern waren die Sena­to­ren Simo­ne Pil­lon und Isa­bel­la Rau­ti.

Ver­tre­ter von Manif pour tous, Droit de Naît­re, Pro Mal­ta Chri­stia­na, Fund­a­cia Metych Stó­pek, Derecho de Vivir, der Bewe­gung für das Leben und vie­le ande­re aus aller Welt bestä­ti­gen die neue Ver­net­zung der Lebens­rechts­be­we­gung. Die zahl­rei­chen ita­lie­ni­schen Lebens­rechts­in­itia­ti­ven und katho­li­schen Ver­ei­ni­gun­gen, die teil­nah­men, kön­nen gar nicht auf­ge­zählt wer­den.

Auf der Piaz­za Vene­zia sprach zunächst Gia­co­mo Roc­chi vom Ober­sten Gerichts­hof. Er sprach dar­über, wie „zehn Jah­re nach dem Fall Elua­na Engla­ro der Haß gegen die Schwäch­sten auf der gan­zen Welt ent­brannt ist“. Er appel­lier­te an das Ita­lie­ni­sche Par­la­ment, sich dem Druck des Ver­fas­sungs­ge­richts­ho­fes in Sachen Eutha­na­sie nicht zu beu­gen.

Als näch­ster sprach der Roga­tio­ni­sten­pa­ter Pas­qua­le Albi­sin­ni, Pfar­rer der römi­schen Pfar­rei San Anni­ba­le Maria di Fran­cia, der an die Fra­ge erin­ner­te, die Gott an Kain rich­tet: „Wo ist dein Bru­der?“ Gott wer­de die­se Fra­ge „auch jedem von uns stel­len, um Rechen­schaft für die Mil­lio­nen von getö­te­ten, unschul­di­gen Kin­dern zu for­dern“.

Die drit­te Anspra­che hielt Michel­le Kauf­mann vom Marsch für das Leben in Neu­see­land. Sie ermu­tig­te die Lebens­rechts­be­we­gung: „Heu­te seid ihr ein Licht der Hoff­nung und der Freu­de, der Gene­sung und des Frie­dens für alle, die lei­den. Heu­te seid ihr eine Stim­me für die kost­ba­ren Kin­der. Dan­ke!“ Kauf­mann erin­ner­te dar­an, daß seit Dezem­ber 1977 auch in Neu­see­land die Tötung unschul­di­ger Kin­der im Mut­ter­leib erlaubt ist. Seit­her haben nach amt­li­cher Sta­ti­stik „1,5 Mil­lio­nen Kin­der nie erfah­ren, was man emp­fin­det, lie­bend von der eige­nen Mut­ter im Arm gehal­ten zu wer­den“.

Anschlie­ßend sprach Ale­jan­dro Gey­er vom Marsch für das Leben in Argen­ti­ni­en. Er berich­te­te, wie in sei­ner Hei­mat im ver­gan­ge­nen Jahr der Ver­such zur Lega­li­sie­rung der Abtrei­bung vom Senat ver­hin­dert wur­de: „Es ändert sich etwas: Des­halb müs­sen wir nun auch das Gesetz in Ita­li­en und ande­ren Län­dern ändern! Mit Gebet, Buße, Initia­ti­ven wie dem Marsch für das Leben: Jeder von uns kann sich ein­set­zen und drei Freun­de auch dazu bewe­gen.“

Von Bischof Anto­nio Suet­ta, Bischof von San Remo — Ven­ti­miglia wur­de eine Video­bot­schaft ein­ge­blen­det. Er for­der­te auf, Zeug­nis zu geben für das Lebens­recht, damit das Leben wie­der „von allen als hei­lig und unver­letz­bar aner­kannt wird“. Der Bischof kri­ti­sier­te den Main­stream, der unlieb­sa­me Mei­nung immer mehr aus­zu­schal­ten ver­su­che, so auch die Stim­me der Lebens­rechts­be­we­gung, „um eini­ge schwer­wie­gen­de Ver­bre­chen gegen das Leben wie die Abtrei­bung, die Eutha­na­sie und vie­le Mani­pu­la­tio­nen“ durch­set­zen und auf­recht­erhal­ten zu kön­nen. Die Chri­sten müß­ten die­se „abscheu­li­chen Ver­bre­chen gegen das Leben und gegen den Men­schen“ mit Mut ankla­gen.

Auf der Lein­wand wur­de in Direkt­schal­tung eine Ver­bin­dung zum mexi­ka­ni­schen Schau­spie­ler Edu­ar­do Ver­aste­gui her­ge­stellt, der durch Pro-Life-Fil­me wie Bel­la und Kino­fil­me wie Cri­stia­da bekannt wur­de. Er war begei­stert, daß so vie­le Men­schen sich in Rom ver­sam­melt hat­ten, „um das Leben vom Augen­blick sei­ner Zeu­gung bis zu ihrem natür­li­chen Tod zu ver­tei­di­gen“. Und wei­ter: „Wenn es uns gelingt, die gol­de­ne Regel zu ver­brei­ten, daß man nicht ande­ren tut, was man nicht will, daß einem ande­re tun, wird es uns gelin­gen, die­se wun­der­ba­re Mis­si­on in eine glo­ba­le Bewe­gung zu ver­wan­deln, um das Leben auf der gan­zen Welt zu schüt­zen“.

Vir­gi­nia Coda Nun­zi­an­te, cha­ris­ma­ti­sche Vor­sit­zen­de und See­le des Mar­sches für das Leben, sprach die Schluß­wor­te. Sie hob das „wach­sen­de Bewußt­sein“ her­vor, „einen gro­ßen, mora­li­schen Kampf zu kämp­fen“ und „die Ent­schlos­sen­heit, nicht zurück­zu­wei­chen und kei­ne Kom­pro­mis­se zu akzep­tie­ren, weil es in der Fra­ge um Leben oder Tod eines unschul­di­gen Men­schen­le­bens kei­ne Kom­pro­mis­se geben kann“. Sie berich­te­te für die „gro­ßen Lebens­rechts­be­we­gun­gen“, die in Argen­ti­ni­en ent­stan­den sind, die ersten Maß­nah­men der neu­en Regie­rung in Bra­si­li­en, das Lebens­recht zu stär­ken, und die Abschaf­fung der Abtrei­bung im Staat Ala­ba­ma in den USA. „Und wei­te­re Staa­ten gehen in die­sel­be Rich­tung.“

„Das beweist, daß der Pro­zeß nicht irrever­si­bel ist. Er kann umge­kehrt wer­den, weil die Geschich­te durch den frei­en Wil­len der Men­schen und durch das Ein­grei­fen Got­tes gestal­tet wird. Wir müs­sen eine Gesell­schaft anstre­ben, die das Natur­recht ach­tet und eine Gesell­schaft lie­ben, die das sozia­le König­tum Chri­sti aner­kennt. Das ist letzt­lich das Ziel unse­res Han­delns. Die Abtrei­bung tritt das Natur­recht und das Gött­li­che Gesetz mit Füßen. Der Gött­li­che Bei­stand wird jenen zukom­men, die Sein Gesetz ver­tei­di­gen und sich für den Schutz des Lebens ein­set­zen. Unse­re Auf­ga­be ist es, bedin­gungs­lo­ses Ver­trau­en in den sieg­rei­chen Aus­gang die­ses Kamp­fes zu haben. Wir scha­ren uns um die Wahr­heit und sind über­zeugt, daß davon eine unwi­der­steh­li­che Kraft aus­geht: Die Kraft des Guten, die vor­rückt und nichts und nie­mand wird sie auf­hal­ten kön­nen.“

Bevor sich der Marsch für das Leben auf­lö­ste, wur­de bereits der Ter­min für den 10. Marsch im kom­men­den Jahr bekannt­ge­ge­ben: der 23. Mai 2020 wie­der in Rom.

Im Vor­feld des Mar­sches fan­den zwei wich­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen in Rom statt. An der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät des hei­li­gen Tho­mas von Aquin „Ange­li­cum“, fand die Tagung „Stadt des Men­schen ver­sus Stadt Got­tes – Die glo­ba­le Welt­ord­nung ver­sus Chri­sten­heit“ statt. Eine zwei­te wis­sen­schaft­li­che Tagung wur­de von der John Paul II Aca­de­my for Human Life and Fami­ly zum The­ma: „Hirn­tod“ orga­ni­siert.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Roma­na

2 Kommentare

  1. Titel: „Abtrei­bung nicht irrever­si­bel“ Lei­der doch; hin­ge­gen kann die Abtrei­bungs­ge­setz­ge­bung geän­dert wer­den, und das ist wohl gemeint.

  2. Die „Mär­sche für das Leben“, wie aktu­ell in Ita­li­en, mögen als neu­er­li­ches Para­de-Exem­pel und als künf­ti­ge Argu­men­te dafür die­nen, wie ein­sei­tig, ekla­tant unge­recht und het­ze­risch arri­vier­te und gut situ­ier­te, weil fett ali­men­tier­te Staats­fun­ker, ein­schließ­lich Relo­ti­us-Pres­se in Deutsch­land, aber auch in ganz Euro­pa, „berich­ten“. In Ita­li­en mögen 100.000‑e auf den Stra­ßen gewe­sen sein und gegen die Abtrei­bungs­ver­bre­chen demon­striert haben – allein, hier­zu­lan­de erfährt man aus den eta­blier­ten Medi­en der Nomen­kla­tu­ra-Eli­ten kein Wört­chen, und aus den Mün­dern der diver­sen Par­la­ments-Block­flö­ten bekommt man auch kei­ne Kom­men­ta­re – und falls doch, dann eben nur Het­ze.
    Ganz anders jenes Grüpp­chen von weni­ger als 20 ält­li­chen Eman­zen aus Mün­ster: Die zele­brier­ten ver­gan­ge­ne Woche ihren Fir­le­fanz mit „Kir­chen-Streik“, weil sie end­lich auch „Prie­ste­rin­nen“ haben woll­ten, weil – so wört­lich die eine von denen — „wir uns wie Maria dazu beru­fen füh­len“ — des­we­gen ja auch die selbst gewähl­te Bezeich­nung „Maria 2.0“.
    Ein typi­scher Fall für wah­res Fremd­schä­men, und ich dach­te zunächst nur bei mir: Si tácuis­ses, philó­so­pha man­sis­ses… Nur: Das eigent­lich schlim­me an dem Zir­kus war eben­so erwart­bar: Der deut­sche Kon­zils­kir­chen-Kle­rus trom­pe­te­te sogleich dis­so­nant mit, und jene paar Frau­en durf­ten sich eines bun­des­wei­ten, erkün­stel­ten, media­len Bohais erfreu­en, der sei­nes­glei­chen such­te.
    Am Wochen­en­de dann das Skan­däl­chen aus Öster­reich: Ein offen­bar leicht ange­trun­ke­ner Herr Stra­che läßt sich wil­lig neben eine auf­ge­bre­zel­te, hüb­sche, jun­ge Frau bug­sie­ren, im Hin­ter­grund lau­fen meh­re­re Kame­ras mit, und dann pas­siert, was zutiefst mensch­lich bese­hen eben pas­sie­ren kann: Der Herr Stra­che läßt sich zu unbe­dach­ten Äuße­run­gen hin­rei­ßen, die nun­mehr sei­ne poli­ti­sche Kar­rie­re been­den. Wobei: Mit sei­ner Ana­ly­se betreffs Staats­funk-Medi­en und Lügen­pres­se hat­te er ja sogar recht; an der betref­fen­den Erkennt­nis klebt ja mitt­ler­wei­le Olims Bart. Wahr­schein­lich hat­te er halt, nach dem sound­so­viel­ten Glas intus, laut über die poli­ti­sche Brech­stan­ge sin­niert. Herr­je…
    Hal­te ich mir im Ver­gleich dazu vor Augen, was Lin­ke schon so alles an Gemein­hei­ten und Belei­di­gun­gen rechts­kon­ser­va­ti­ven Poli­ti­kern abge­las­sen haben, und dies ohne, daß das jemals auch nur zu den gering­sten Kon­se­quen­zen geführt hat­te… Ein dritt­klas­si­ger Staatsfunk-„Satiriker“ darf eine AfD-Poli­ti­ke­rin im Fern­se­hen als „Nazi-Schlam­pe“ beschimp­fen – das geht durch: Sati­re sei halt mal so. Ein schwu­ler Grü­nen-Poli­ti­ker darf mit Koks in der Nase und mit pädo­phi­len Schrif­ten ertappt wer­den – mit links ein bis­serl Stra­fe gezahlt, und fer­tig. Eine ande­re Grü­nen-Poli­ti­ke­rin darf hin­ter einem Trans­pa­rent hin­ter­her­ren­nen, wor­auf zu lesen ist: „Deutsch­land, du mie­ses Stück Sche..e!“ — kein Pro­blem. Und schließ­lich wird ein kor­rup­ter CDU-Poli­ti­ker, der sich A.D. 2000 in der CDU-Par­tei­spen­den­af­fä­re die Fin­ger beschmutzt hat­te, zuerst Finanz­mi­ni­ster und dann sogar noch mit dem Posten des Bun­des­tags­prä­si­den­ten belohnt. In die­ser Eigen­schaft darf er dann den AfD-Abge­ord­ne­ten Ste­fan Brandt­ner, der den mal zufäl­lig anwe­sen­den, sol­cher­art offen­bar hoch­wohl­ge­bo­re­nen Bun­des­prä­si­den­ten mit nichts weni­ger als der Wahr­heit kon­fron­tiert, zur Ord­nung rufen. Na, wenn das kei­ne Real-Sati­re ist… Und der Bei­spie­le gäbe es noch vie­le.
    Jene 100.000‑e, die allein in Ita­li­en auf die Stra­ße gegan­gen waren, wol­len nicht nur nichts zu schaf­fen haben mit Kin­der­ab­trei­bung, Femi­nis­mus und Gen­de­ris­mus und mehr­heit­lich ver­mut­lich eben­so wenig mit Kon­zils­kir­che, Sozia­lis­mus und Kom­mu­nis­mus etc.; vor allem wol­len sie nicht dazu gezwun­gen wer­den, den Mas­sen­mord an den klein­sten der Klei­nen von Staats wegen mit­zu­be­zah­len. Die Frei­mau­rer-Frei­beu­ter-Staa­ten kri­mi­na­li­sie­ren sie des­we­gen als Nazis und Faschi­sten, und ver­su­chen ver­bis­sen, sie mund­tot zu machen – momen­tan noch erfolg­reich. Die­ses bra­chia­le Vor­ge­hen der Nomen­kla­tu­ra trägt eine Bezeich­nung, die der Salon-Kom­mu­nist Her­bert Mar­cu­se geprägt hat: „Repres­si­ve Tole­ranz“.
    Man muß sich also nicht wun­dern. Wir kön­nen „nur“ beten. Wir dür­fen schließ­lich nie­mals ver­ges­sen: Unser Hei­li­ger Rosen­kranz ist stär­ker als die stärk­sten Waf­fen die­ser Welt.

    In Cri­sto per Mari­am. +

    Car­los­mi­guel

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