Gebetsmeinung des Papstes für die verfolgten Christen

Das Video vom Papst












Das Video vom Papst: Gebet für die Rechte der christlichen Gemeinschaften, besonders die verfolgten.
Das Video vom Papst: Gebet für die Rechte der christlichen Gemeinschaften, besonders die verfolgten.

(Rom) Das Video vom Papst für März 2019 hat „die Anerkennung der Rechte christlicher Gemeinschaften“ zum Anliegen, besonders der verfolgten Gemeinschaften.

Das Video vom Papst stellt seit Januar 2016 jeden Monat das Gebetsanliegen von Papst Franziskus vor. Der von ihm gewünschte Schwerpunkt liegt dabei auf den Herausforderungen der Menschheit und den Auftrag der Kirche.

Zum aktuellen Video heißt es:

„Selbst in unserer modernen, fortschrittlichen Gesellschaft werden Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt. Unter ihnen sind welche, die verfolgt und umgebracht werden, weil sie Jesus Christus nachfolgen. Hinzu kommt die Diskriminierung von Christinnen und Christen in so vielen Ländern, in denen sie nicht anerkannt werden oder in denen ihre Existenz durch Forderungen und Beleidigungen subtil verleugnet wird: Lasst uns ihre Rechte verteidigen!“

Wie gewohnt wendet sich Papst Franziskus persönlich an die Gläubigen:

,,Es mag schwer sein zu glauben; doch heute gibt es mehr Märtyrer als in den ersten Jahrhunderten. Sie werden verfolgt, weil sie der Gesellschaft die Wahrheit sagen und Jesus Christus verkünden.
Dies ist insbesondere der Fall, wenn noch keine Religionsfreiheit gewährleistet ist.
Doch es gilt auch in Ländern, die der Theorie und der Gesetzgebung nach Grundfreiheiten und Menschenrechte schützen.
Beten wir darum, dass alle christlichen Gemeinschaften, besonders die verfolgten, die Nähe Christi spüren und ihre Rechte anerkannt werden.“

Die Videoreihe startete im Januar 2016 mit einem höchst umstrittenen ersten Video. Das Weltgebetsapostolat, das seit rund 120 Jahren dem Jesuitenorden untersteht und die monatlichen Gebetsmeinungen des Papstes verbreitet, listet auf Youtube-Kanälen in verschiedenen Sprachen alle bisherigen Videos auf, weiterhin auch das erste, umstrittene Video. Es wird weiterhin als „Meinung“ des Papstes verbreitet. Eine klärende Stellungnahme dazu gab es bisher nicht.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Das Video vom Papst/Youtube (Screenshot)

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