Ignatianische Exerzitien (Frauen) mit P. Trutt (FSSPX) und P. Kusmenko (FSSPX)

5. November 2018 bis 10. November 2018 / Porta Ceali / 250, – €

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Stille

Im Evangelium heißt es, daß der Herr selbst – besonders nachts – in der Stille betete oder sich in die Wüste zurückzog. Die Stille ist typisch für die Betrachtung der Heiligen Schrift …

Der heilige Basilius betrachtet die Stille nicht nur als asketische Notwendigkeit für das Leben im Kloster, sondern als Voraussetzung für eine Begegnung mit Gott. Die Stille geht diesem privilegierten Moment voraus, woraufhin Er von Angesicht zu Angesicht mit uns sprechen kann, wie wir es mit einem Freund tun …

Deshalb müssen wir Stille halten: Es handelt sich um eine Handlung, nicht um Müßiggang. Wenn unser „innres Handy“ immer besetzt ist, weil wir mit anderen Geschöpfen „sprechen“, wie kann uns dann der Schöpfer erreichen, wie kann er uns „anrufen“? Wir müssen unseren Verstand von seiner Neugierde reinigen und unseren Willen von seinen Plänen, um uns vollkommen den Gnaden des Lichts und der Kraft zu öffnen, die Gott uns im Übermaß schenken will: „Vater, nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen“ (Lk 22,42). Die ignatianische „Indifferenz“ ist also auch eine Form der Stille.
(Aus: Kraft der Stille von Robert Kardinal Sarah)

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