Neueintritte im Priesterseminar von Wigratzbad

Petrusbruderschaft

Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Wigratzbad: Eintrittsjahrgang 2018
Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Wigratzbad: Eintrittsjahrgang 2018

(Wigratz­batz) Das Inter­na­tio­na­le Prie­ster­se­mi­nar der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) im schwä­bi­schen Wigratz­bad ver­zeich­net 24 Neu­ein­trit­te.

Die Kan­di­da­ten des Ein­tritts­jahr­gangs 2018 stam­men aus acht euro­päi­schen Län­dern und zwei Staa­ten in Über­see. Im 1988 gegrün­de­ten Prie­ster­se­mi­nar fin­det die Aus­bil­dung in deut­scher und fran­zö­si­scher Spra­che statt. Die eng­lisch­spra­chi­gen Semi­na­ri­sten wer­den in den USA aus­ge­bil­det.

17 der Neu­ein­trit­te betref­fen die fran­zö­si­sche Sek­ti­on: neun Kan­di­da­ten stam­men aus Frank­reich, vier aus Por­tu­gal, drei aus Kana­da und einer aus Kolum­bi­en.

7 Neu­ein­tritt erfolg­ten in die deut­sche Sek­ti­on: zwei Kan­di­da­ten stam­men aus der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und jeweils ein Kan­di­dat aus Öster­reich, der Schweiz, Ungarn, Island und Polen.

Die neu­en Semi­na­ri­sten haben ihre Prie­ster­aus­bil­dung mit dem Spi­ri­tua­li­täts­jahr begon­nen, einem ein­füh­ren­den Jahr, das dem ver­tief­ten Prü­fen der prie­ster­li­chen Beru­fung und dem Ein­drin­gen in das geist­li­che Leben eines ange­hen­den Kle­ri­kers die­nen soll. Dafür zogen sie sich zu Igna­tia­ni­schen Exer­zi­ti­en auf den St. Pela­gi­berg in der Schweiz, Kan­ton Thur­gau, zurück.

Am kom­men­den 20. Okto­ber fin­det am Boden­see, im Mün­ster Unse­rer Lie­ben Frau zu Lin­dau, durch Erz­bi­schof Wolf­gang Haas von Vaduz die Ein­klei­dung und Ton­sur des Ein­tritts­jahr­gangs 2017 statt.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: FSSP Wigratz­bad

1 Kommentar

  1. Es war über­haupt kein Schis­ma, aller­dings ist man aktu­ell mal wie­der von einer voll­kom­me­nen Ver­söh­nung ent­fernt. Sieht man die bei­den For­men der Hl. Mes­se auch nur unter lit­ur­gisch-wis­sen­schaft­li­chem Aspekt, es han­delt sich natür­lich um viel mehr, so ist es für Stu­den­ten und Semi­na­ri­sten von wesent­li­cher Bedeu­tung, den Unter­schied nicht nur zu stu­die­ren, son­dern zu erle­ben, kann ja jeder sei­ne Schlüs­se dar­aus zie­hen: Ich bin für mün­di­ge Semi­na­ri­sten, die wer­den dann eben­sol­che Prie­ster!

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