Neues Benediktinerinnenkloster der Tradition

Benediktinerinnenkloster der Tradition
In der Abgeschiedenheit der Rocky Mountains entstand neben dem Benediktinerkloster U.L.F. von Guadalupe (links im Bild) auch ein Benediktinerinnenkloster der Tradition (rechts im Bild).

(Washington) Am 10. Februar erfolgte die Segnung des neuen, altrituellen Benediktinerinnenklosters Saint Joseph in Silver City in den USA.

Das neue Kloster St. Joseph
Das neuerrichtete Kloster St. Joseph

Die Segnung nahm Bischof Bernard Fellay, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) vor. Er betonte die Bedeutung des neuen Klosters für die Erneuerung der Kirche und für die Tradition.

Die Gründung des Klosters geht auf das altrituelle Benediktinerkloster Our Lady of Guadalupe (Unserer Lieben Frau von Guadalupe) in Silver City zurück. Die Benediktiner waren 1991 in die südlichen Rocky Mountains von Neu Mexiko gekommen und errichteten dort in der Abgeschiedenheit ein Kloster. Durch die Initiative von Pater Cyprian, dem Prior des Klosters, entstand nun in derselben Gegend auch ein kontemplatives Benediktinerinnenkloster, das der überlieferten Form des Römischen Ritus und der Tradition verpflichtet ist.

Die Einsegnung fand am Fest der heiligen Scholastika, der Schwester des heiligen Benedikt von Nursia statt. Die als erste Benediktinerin gilt.

Die junge Gemeinschaft
Die junge Gemeinschaft

„Das langersehnte Klosterprojekt vervollständigt nun, das benediktinische Gemälde, daß Männer und Frauen die Ordensregel des heiligen Benedikts in gegenseitiger Unterstützung und Zusammenarbeit leben“, so Bischof Fellay. Er betonte zugleich, daß die Benediktinerinnen die älteste weibliche Form des Ordenslebens darstellen. Verbunden mit der Segnung des Klosters hielt der Generalobere der Piusbruderschaft Exerzitien für die Nonnen, Novizinnen und Postulantinnnen.

Das ganze kommende Jahr wird ein Jahr der geistlichen Formung der jungen Schwesterngemeinschaft sein. Im Kloster gilt für Neueintritte ein Jahr des Postulats, auf das zwei Jahre des Noviziats folgen. Im Anschluß werden zeitliche Gelübde abgelegt, die nach sechs Jahren durch die ewigen Gelübde und die Jungfrauenweihe vervollständigt werden.

Die Abgeschiedenheit, in der sich die beiden Klöster befinden, erfüllen in besonderer Weise die ursprüngliche Intention des Ordensgründers.

Die dem heiligen Joseph geweihte Klostergründung erfolgt mit 12 Berufungen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: sppx.org

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*