Wie man die Antisemitismus-Quote hochtreibt

ARD sendet heute Abend umstrittene Antisemitismus-Dokumentation
ARD sendet heute Abend umstrittene Antisemitismus-Dokumentation

Neue Ver­schwö­rungs­theo­rien: Chri­sten­tum und anti­christ­li­che Auf­klä­rung, Rechts­ra­di­ka­le und Lin­ke bis hin zu Mar­tin Schulz, Anti­se­mi­tis­mus und Anti­zio­nis­mus wür­den sich zu euro­pa­wei­tem Juden­hass ver­bin­den.

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker.

Der deutsch-fran­zö­si­sche Sen­der ARTE und die öffent­lich-recht­li­che Sen­de­an­stalt WDR haben bei zwei Jour­na­li­sten eine Doku­men­ta­ti­on zu „Anti­se­mi­tis­mus in Euro­pa“ in Auf­trag gege­ben. Doch für das fer­ti­ge Pro­dukt lehn­ten die bei­den Sen­der eine Aus­strah­lung ab. Die offi­zi­el­le Begrün­dung lau­te­te, dass „der Film nicht dem ange­mel­de­ten Pro­gramm­vor­schlag“ ent­spre­che. Das Medi­en­haus BILD zeig­te kürz­lich die 90minütigen Film­re­por­ta­ge. Die ARD will die Doku­men­ta­ti­on nun doch zei­gen – am Mitt­woch, den 21. Juni.

Streit um die politisch-korrekte Linie

Neben den for­mal-recht­li­chen Ableh­nungs­grün­den der Sen­der spie­len offen­bar auch inhalt­li­che Vor­be­hal­te eine Rol­le. Die Kern­the­se des Films lau­tet: Der neue, moder­ne Anti­se­mi­tis­mus in Euro­pa zeigt oder tarnt sich in einem Anti­zio­nis­mus, also der (ein­sei­ti­gen) Kri­tik an der Poli­tik Isra­els bei Par­tei­nah­me für die Palä­sti­nen­ser. In die­ser Sicht­wei­se kom­men der ara­bisch-pälä­sti­nen­si­sche Juden­hass eben­so ins Visier wie die euro­päi­schen Unter­stüt­zer­grup­pen von Links- und Rechts­ra­di­ka­len, auch säku­la­re und christ­li­che Nicht-Regie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen. Bei den Lin­ken rei­che der als Israel­kri­tik ver­kapp­te Anti­se­mi­tis­mus bis in die Mit­te der SPD, etwa zu Mar­tin Schulz.

Ver­mut­lich haben die über­zo­ge­ne Kern­the­se des Film­be­richts, der auf­ge­zeig­te Juden­hass von Mus­li­men und Palä­sti­nen­sern  wie auch die Ankla­ge an die lin­ke Sze­ne im Vor­feld der geplan­ten Aus­strah­lung zu inter­ner Kri­tik geführt. Man erin­nert sich an die Pro­te­ste, als im Jah­re 2012 der Jour­na­list Jakob Aug­stein („im Zwei­fel links“) vom Simon-Wie­sen­thal-Cen­ter zu den ‚Top Ten der anti­se­mi­ti­schen / anti­is­rae­li­schen Beschimp­fun­gen‘ gezählt wur­de. Aller­dings sind die ten­den­ziö­sen Kom­men­ta­re des Films sowie des­sen ein­sei­ti­ge Par­tei­nah­me für israe­li­sche Poli­tik eben­so kri­tik­wür­dig. Sowohl der jour­na­li­sti­sche Anspruch einer Doku­men­ta­ti­on wie auch die Leit­li­ni­en der öffent­lich-recht­li­chen Anstalt WDR for­dern eine „aus­ge­wo­ge­ne“ Dar­stel­lung vom neu­tra­len Stand­punkt.

Die Christen sind an allem schuld!

Die res­sen­ti­ment­ge­la­de­ne Ein­stel­lung der Film-Jour­na­li­sten kommt auch in einer Pas­sa­ge im Auf­ma­cher der ‚Doku­men­ta­ti­on’ zum Aus­druck. Dar­in heißt es ein­lei­tend: „Die christ­li­che Kul­tur ist die Mut­ter allen Juden­has­ses.“ Man erwar­tet bei die­ser kate­go­ri­schen Schlag-Zei­le fun­dier­te Begrün­dun­gen. Doch es fol­gen nur vier äußerst dürf­ti­ge The­sen, die nichts bele­gen bzw. falsch sind:

  • Jedes Kru­zi­fix wür­de für den angeb­li­chen Juden­hass der Chri­sten Zeug­nis able­gen – so die erste Unsinns­the­se. Die Kreu­zes­dar­stel­lung bil­det ein histo­ri­sches Ereig­nis ab, das Lei­den und Ster­ben des Jesus von Naza­reth, „König der Juden“. Was soll dar­an juden­has­send sein? Bei der Fra­ge, wer an dem Tod des Gerech­ten betei­ligt und schul­dig war, kom­men die damals herr­schen­den jüdi­schen Krei­se in den Blick. Aber die Chri­sten und die kirch­li­che Leh­re haben nie­mals Rache oder Ver­gel­tung an die Ver­ant­wort­li­chen für die Kreu­zi­gung Chri­sti ver­langt. Denn die Gläu­bi­gen sind sich bewusst, dass es auch ihre eige­nen Sün­den sind, die Chri­stus ans Kreuz brach­ten. Die Schuld­über­nah­me Jesu Chri­sti und damit die Hei­lung und Erlö­sung für die gläu­bi­gen Chri­sten ist der pri­mä­re Aspekt der christ­li­chen Kreuz­ver­eh­rung. Jeden­falls ist es eine bös­wil­li­ge Unter­stel­lung, in der Dar­stel­lung und Leh­re vom Erlö­sungs­tod Chri­sti „Juden­hass“ zu ver­or­ten.

Absurde Judas-Legenden

  • Die Autoren geben sich kei­ne Mühe, ihre The­sen mit Sorg­falt und Wahr­heit zu for­mu­lie­ren: „Für eine Hand­voll Sil­ber­lin­gen haben die Juden den Mes­si­as ver­ra­ten.“ Eine Tat­sa­chen­be­haup­tung mit zwei sub­stan­ti­el­len Feh­lern: Der „Ver­rat“ lag allein auf der Sei­te des erwähl­ten Apo­stels Judas Iska­ri­ot. Es waren auch nicht „die Juden“, die für die Ver­rats­in­itia­ti­ve des Jesus-Jün­gers 30 Sil­ber­lin­ge anbo­ten. Judas wand­te sich nur an die Hohen­prie­ster – so in Mt 26,14.
  • Absurd  ist die fol­gen­de Behaup­tung: „Um die Juden für alle Zei­ten zu stig­ma­ti­sie­ren, heißt der Ver­rä­ter ‚Judas’“. Hier wird ohne Beleg unter­stellt, dass die frü­hen Chri­sten bzw. Evan­ge­li­sten den Namen für den Ver­rä­ter erfun­den hät­ten. Völ­lig abwe­gig ist die Fol­ge­the­se: Das Motiv der Namens­ge­bung sei gewe­sen, die Juden für die näch­sten 2000 Jah­re zu dämo­ni­sie­ren – gemeint ist wohl als ‚Ver­rä­ter­volk’. Dabei war ‚Judas’ damals ein Aller­welts­na­me. Er war in die­sem Fall mit der Her­kunfts­be­zeich­nung ‚Mann aus Kari­ot’ als iden­ti­fi­zier­ba­re Per­son von ande­ren unter­scheid­bar – auch von dem ande­ren Apo­stel Judas (Thad­dä­us), Sohn des Jako­bus.

Paulus‘ Kritik an der Christenverfolgung durch Juden

  • Schließ­lich wird ver­kürzt und ver­fäl­schend ein Pau­lus-Zitat (1 Thess 2,14–16) vor­ge­bracht – hier voll­stän­dig und im Kon­text zitiert: „Brü­der, ihr seid Nach­ah­mer der Gemein­den Got­tes gewor­den, die in Judäa sind in Chri­stus Jesus. Denn auch ihr habe das­sel­be von den eige­nen Lands­leu­ten erlit­ten, was ihnen von den Juden ange­tan wur­de. Die haben sowohl den Herrn Jesus als auch die Pro­phe­ten getö­tet und uns ver­folgt. Das wird Gott nicht gefal­len. Und allen Men­schen sind sie feind­lich.“

Pau­lus’ Argu­men­ta­ti­on: Die Chri­sten­ge­mein­de in Thes­sa­lo­ni­ki ist von ihren Lands­leu­ten, also Grie­chen, ver­folgt wor­den. Damit teil­te sie das Schick­sal von juden­christ­li­chen Gemein­den in Judäa, die von Juden Ver­fol­gung erlit­ten. Die Nach­stel­lun­gen von jüdi­scher Sei­te gegen Jesus Chri­stus und sei­ne Anhän­ger stellt Pau­lus in die alt­te­sta­ment­li­che Tra­di­ti­on vom gewalt­sa­men Geschick vie­ler Pro­phe­ten. Nach die­ser alt­jü­di­schen Argu­men­ta­ti­on wird Isra­el für die Ver­fol­gung der Pro­phe­ten mit der Zer­stö­rung Jeru­sa­lems und Depor­ta­ti­on bestraft, schließ­lich aber doch mit Umkehr und Heim­kehr begna­digt. Die­se Tra­di­ti­ons­li­nie über­trägt Pau­lus im spä­te­ren Römer­brief (Kap. 11,25–32) auf das Schick­sal der nach-christ­li­chen Juden, indem sie am Ende der Zei­ten das Erbar­men Got­tes fin­den. Im Thes­sa­lo­ni­cher-Brief bleibt Pau­lus zunächst dabei ste­hen, dass die jüdi­sche Ver­fol­gung der Chri­sten gegen den Wil­len Got­tes gesche­he. Damit sei­en die Juden „allen Men­schen Feind“.

Wenn Pau­lus und die Evan­ge­li­sten den Aus­druck „die Juden“ gebrau­chen, so bedeu­tet das in Über­ein­stim­mung mit den alt­te­sta­ment­li­chen Par­al­lel­stel­len der Teil des jüdi­schen Vol­kes, der gegen Got­tes Wil­len steht. Im Kon­text der jüdi­schen Ver­fol­gung von Jesus Chri­stus und den frü­hen juden­christ­li­chen Gemein­den sind mit ‚den Juden’ die jeweils Nach­stel­len­den gemeint. Ver­gleich­bar ist die­ser Wort­ge­brauch mit dem Brief an „die Römer“, womit auch nur die Teil­grup­pe der Chri­sten in Rom gemeint war.

Pau­lus benutzt den Begriff ‚Men­schen­feind­lich­keit’. Der ist im Sin­ne des moder­nen Aus­drucks von ‚grup­pen­be­zo­ge­ner Men­schen­feind­lich­keit’ zu ver­ste­hen: Jüdi­sche Krei­se von Eife­rern, zu denen auch der jun­ge Sau­lus gehör­te, über­zo­gen jahr­zehn­te­lang die juden­christ­li­chen Gemein­den mit Aus­gren­zung, Ver­fol­gung, Gefäng­nis und Stei­ni­gung — wie bei Ste­pha­nus.

Wie man die Antisemitismus-Quote hochtreibt

Sind die­se chri­sten­tums­feind­li­chen Film-Ver­leum­dun­gen eine „kaum zu über­bie­ten­de Infa­mie“ oder per­sön­li­che „Frech­heit“ der Jour­na­li­sten, wie eine kath.net-Kom­men­ta­to­rin kürz­lich mein­te? Nein, dahin­ter steckt System.

Niederlande
Nie­der­lan­de

Seit etwa zwei Jahr­zehn­ten wird bei demo­sko­pi­schen Befra­gun­gen sowie sozio­lo­gi­schen und histo­ri­schen Unter­su­chun­gen ein „erwei­ter­ter Anti­se­mi­tis­mus-Begriff“ zugrun­de gelegt. Die frü­he­ren Unter­schei­dun­gen zwi­schen Kri­tik, Anti­ju­da­is­mus und ras­si­sti­schem Anti­se­mi­tis­mus sind fal­len­ge­las­sen. Bei allen Kon­flik­ten zwi­schen Juden / Isra­el und Nicht-Juden wer­den die phi­lo­se­mi­ti­sche Per­spek­ti­ve oder wert­schät­zen­de Akzep­tanz gegen­über allem Jüdi­schen als poli­tisch-kor­rek­ter Maß­stab ange­legt. Stu­di­en auf die­ser Basis ‚pro­du­zie­ren’ gewöhn­lich sehr hohe Anti­se­mi­tis­mus-Quo­ten in der Zivil­ge­sell­schaft. Der soge­nann­te „israel­be­zo­ge­ne Anti­se­mi­tis­mus“ soll in Deutsch­land bei 40 Pro­zent lie­gen. In die­sem Fall wer­den Vor­be­hal­te, Ein­wän­de oder kri­ti­sche Äuße­run­gen zu Isra­els Poli­tik pau­schal als Juden­hass ein­ge­ord­net. Mit einer sol­chen Ein­schät­zung sah sich kürz­lich der deut­sche Außen­mi­ni­ster Sig­mar Gabri­el bei sei­nem Israel­be­such kon­fron­tiert: Die staat­lich-israe­li­sche Leit­li­nie for­dert, aus­län­di­sche Staats­be­su­cher dürf­ten sich nicht mit israel­kri­ti­schen NGOs tref­fen, denn die sei­en „Ver­rä­ter, Nest­be­schmut­zer und Isra­el-Hasser“.

Der erwei­ter­te Anti­se­mi­tis­mus-Begriff wird auch auf die Chri­sten­tums­ge­schich­te und die christ­li­chen Grund­schrif­ten ange­wandt. Dabei deu­tet man die Kon­flikt­ge­schich­te zwi­schen jüdisch-reli­giö­sen Grup­pen einer­seits und Jesus, sei­nen Jün­gern und den frü­hen Chri­sten ande­rer­seits ein­sei­tig als vom Juden­hass moti­viert. Der jüdisch-ame­ri­ka­ni­sche Autor Dani­el Gold­ha­gen hat­te sogar 400 Stel­len in den Schrif­ten des Neu­en Testa­ments als anti­se­mi­tisch inkri­mi­niert. Davon müss­te die christ­li­che Bibel gerei­nigt wer­den – so sei­ne For­de­rung.

Ist auch die hebräische Bibel antisemitisch infiziert?

Gold­ha­gen ver­säum­te es aller­dings, auch die hebräi­sche Bibel nach anti­jü­di­schen Stel­len zu unter­su­chen. Denn bei vie­len Pro­phe­ten­re­den, die Schimpf und Schan­de über jüdi­sche Krei­se, auch Unheil und Ver­der­ben gegen das gan­ze Volk ver­kün­de­ten, wäre nach dem erwei­ter­ten Anti­se­mi­tis­mus­be­griff das Urteil ‚Hass­re­de auf Juden’ zu fäl­len. Dann müss­te Amos’ Ankla­ge gegen die Raff­gier jüdi­scher Händ­ler als anti­se­mi­ti­sche Ste­reo­ty­pe gebrand­markt wer­den. Und Jesai­as Brand­re­den gegen die Ver­derbt­heit des stör­ri­schen Vol­kes Isra­el wäre anti-völ­ki­scher Juden­hass.

Die Absur­di­tät die­ser pau­scha­len Anti­se­mi­tis­mus-Kate­go­rie wird an die­sem Bei­spiel offen­sicht­lich. Um die säku­la­ren Medi­en und Histo­ri­ker zu über­zeu­gen, wer­den aber noch vie­le Ein­zel­kri­ti­ken not­wen­dig sein. Ins­be­son­de­re die Kri­tik an der unsach­lich begrün­de­ten, res­si­ment­ge­la­de­nen Beschul­di­gung der ersten Chri­sten zu Anti-Juda­is­mus ist dabei emi­nent wich­tig. Denn für vie­le Jour­na­li­sten ist es eine beque­me Metho­de, Ursa­che und Trieb­kraft für Juden­ver­fol­gun­gen „aller Zei­ten“ den Chri­sten in die Schu­he zu schie­ben.

Der moderne Antisemitismus als Neuansatz der Aufklärung

In dem bespro­che­nen Film ist noch ein zwei­ter Argu­men­ta­ti­ons­bruch fest­zu­stel­len. Bevor die Autoren die christ­li­che Kul­tur als Mut­ter allen Juden­has­ses behaup­ten, erwäh­nen sie „anti­se­mi­ti­sche Ste­reo­ty­pen in den Schrif­ten von aner­kann­ten Gei­stes­grö­ßen“ der euro­päi­schen Auf­klä­rung. Genannt wer­den Vol­taire, Kant, Hegel, Wag­ner, Hei­deg­ger, Rous­se­au, Dide­rot u. a. Alle die­se Autoren waren mehr oder weni­ger kir­chen- und chri­sten­tums­feind­lich ein­ge­stellt. Der moder­ne Anti­se­mi­tis­mus etwa von Vol­taire und Kant, Dide­rot und Hei­deg­ger wur­de aus­drück­lich im Wider­spruch zu christ­li­cher Kul­tur und kirch­li­cher Tra­di­ti­on ent­wickelt. Dem­nach ist der ras­si­sti­sche Anti­se­mi­tis­mus der Neu­zeit ein Neu­an­satz – eher in Abset­zung von kirch­li­cher Leh­re ent­stan­den. Daher ist die Film­the­se, dass aller Juden­hass auf die christ­li­che Kul­tur zurück­ge­he, offen­sicht­lich unhalt­bar. Auch die Film­pas­sa­gen, in denen mus­li­mi­sche Rap­per Gewalt gegen Juden besin­gen, spre­chen gegen die ten­den­ziö­se Rich­tung der Repor­ta­ge, dem Chri­sten­tum alle Schuld für jeg­li­chen Anti­se­mi­tis­mus in die Schu­he zu schie­ben.

Es sind die­se Pau­scha­li­sie­run­gen und gro­ben Ver­all­ge­mei­ne­run­gen, die die Film­ten­denz unglaub­wür­dig machen – trotz rich­ti­ger Ein­zel­be­ob­ach­tun­gen. So ist etwa die Kri­tik an der palä­sti­nen­si­schen Flücht­lings­po­li­tik berech­tigt und über­fäl­lig: Seit Jahr­zehn­ten wer­den Palä­sti­na-Flücht­lin­ge der zwei­ten und drit­ten Genera­ti­on („ver­erb­ter Flücht­lings­sta­tus“) in regel­rech­ten Slums als Faust­pfand gehal­ten und instru­men­ta­li­siert, um Mil­li­ar­den Hilfs­gel­der vom Westen ein­zu­sam­meln, die die Gaza-Ver­wal­tung zweck­ent­frem­det. Ande­re Dar­stel­lun­gen sind zwar belegt, aber in ihre Fol­ge­run­gen unbe­rech­tigt: Von der israe­li­schen NGO B’Tselem hat­te ein Akti­vist den Holo­caust als Lüge bezeich­net. Die Orga­ni­sa­ti­on hat inzwi­schen die Tren­nung von dem Mit­ar­bei­ter ange­kün­digt. Gleich­wohl nimmt der Film die­sen kri­ti­schen Ein­zel­fall, um die gesam­te israe­li­sche Orga­ni­sa­ti­on in anti­is­rae­lisch-anti­se­mi­ti­sches Licht zu rücken. Die Ver­all­ge­mei­ne­rung geht noch wei­ter, wenn die evan­ge­li­sche Orga­ni­sa­ti­on Brot für die Welt als Geld­ge­ber in den Geruch des Juden­has­ses gebracht wird.

Das Resü­mee des Film­au­tors Joa­chim Schroe­der im FAZ-Inter­view vom 21. 6.: „Der Anti­se­mi­tis­mus drückt sich heu­te anti­zio­ni­stisch aus. Der Hass gegen Juden wur­de kol­lek­ti­viert.“ Der Juden­hass sei nach wie vor das „zivi­li­sier­te Herz­stück euro­päi­scher Kul­tur“, heißt es im Film. Wenn die­se maß­los über­zo­ge­ne Behaup­tung zuträ­fe, dann hät­ten hoch­ge­lob­te Auf­klä­rer Euro­pa das kal­te Herz des Anti­se­mi­tis­mus ein­ge­pflanzt.

Text: Hubert Hecker
Bild: FAZ/Il Foglio (Screen­shots)

13 Kommentare

  1. Offen­kun­dig wird auch beim sog. „Anti­se­mi­tis­mus“ der Begriff nach bewähr­ter Metho­de (sie­he „Nazi“, „Faschis­mus“ u.ä.) inhalt­lich ent­kernt und inter­es­sen­ge­lei­tet neu defi­niert. Nach­dem media­le Eli­ten durch ein sorg­fäl­tig unter­ein­an­der abge­stimm­tes und durch­cho­reo­gra­phier­tes Vor­ge­hen die Defi­ni­ti­ons­ho­heit über einen ein­deu­tig dis­kre­di­tie­ren­den Begriff errun­gen haben, kön­nen sie — dank ihrer media­ler Hege­mo­nie — die­sen jeder­zeit poli­tisch ver­nich­tend ein­set­zen. Die­je­ni­gen Grup­pen und Ein­zel­per­so­nen, wel­che sich gegen den vom sozio­kul­tu­rel­len Main­stream ein­ge­lei­te­ten Pro­zess des social engi­nee­ring dis­si­dent ver­hal­ten, kön­nen so pro­blem­los für die öffent­li­che Mei­nung stig­ma­ti­siert und kri­mi­na­li­siert wer­den.

    Der Kor­ri­dor, in wel­chem die per­sön­li­che Mei­nung öffent­lich sank­ti­ons­los geäu­ßert wer­den darf, wird durch die der­zei­ti­gen Ver­su­che der engen Ver­zah­nung von poli­ti­cal cor­rect­ness und straf­recht­li­cher Repres­si­on (immer enger) defi­niert.

    Nicht umsonst sag­te der amtie­ren­de Justiz­mi­ni­ster Maas: „Es soll­te sich jeder über­le­gen, bevor er sich an die Tasta­tur setz­t…“ (zitiert nach: Die Tages­post, 21. Janu­ar 2016, Nr. 8, Sei­te 11).

    Der ein­ge­schüch­ter­te Staats­bür­ger hält es dann bes­ser wie Ham­let: Der Rest ist Schwei­gen…

    • Einig wer­den ist nicht mög­lich, denn ent­we­der war Jesus Chri­stus der Mes­si­as, wie wir die Chri­sten glau­ben, oder er war es nicht, wie die Juden die kei­ne Chri­sten wur­den glau­ben. Zumal ja noch dazu kommt, dass aus jüdi­scher Sicht die Per­len ja nur für das Volk Isra­el bestimmt sind und nicht für alle Völ­ker und den gan­zen Erd­kreis
      (sie­he: https://de.wikipedia.org/wiki/Matrilinearit%C3%A4t, http://www.hagalil.com/archiv/2006/09/vater-juden.htm )

      Das glei­che gilt für den Islam.
      Koexi­stenz ist mög­lich. Wenn sich zwei Grup­pen ein­an­der gegen­über ste­hen und bei­de Grup­pen sehen ein, dass sie um des Frie­dens und ihrer eige­nen Inter­es­sen die Über­zeu­gung der jeweils ande­ren Grup­pen dul­den, dann ist dies eine Form der Koexi­stenz.

      Man muss auch mit den diver­sen pseud­ony­men extrem anti­christ­li­chen und ins­be­son­de­re anti­ka­tho­li­schen Postern im ORF-Online-Debat­ten-Forum (ins­be­son­de­re Inven­tor der es auf die See­le abge­se­hen hat und die gesam­te 2000-Jäh­ri­ge Anti­chri­sten-Pro­pa­gan­da aus­wen­dig kann) und in ande­ren Medi­en ins­be­son­de­re dem huma­ni­sti­schen Pres­se­dienst (www.hpd.de) koexi­stie­ren. Immer­hin haben mich die­se bewo­gen, mich immer mehr hier im katholischen.info zu infor­mie­ren.

  2. Hubert Hecker benennt die ent­schei­den­den Schwach­punk­te der besag­ten Film­do­ku­men­ta­ti­on, die wohl bewusst so ein­sei­tig ange­legt ist, um dem pro­pa­lä­sti­nen­si­schen Main­stream öffent­lich­keits­wirk­sam etwas ent­ge­gen­zu­stel­len.
    Gleich­wohl kann nicht bestrit­ten wer­den, dass sich sowohl der klas­si­sche Anti­ju­da­is­mus als auch der spä­te­re Anti­se­mi­tis­mus christ­li­cher Topoi bedient hat, um sein Süpp­chen zu kochen. Im Luther­ge­denk­jahr muss nicht extra dar­auf hin­ge­wie­sen wer­den.
    Hubert Hecker macht dage­gen ein­drucks­voll deut­lich, dass dies im Wider­spruch zum Neu­en Testa­ment und zur katho­lisch-kirch­li­chen Tra­di­ti­on ins­ge­samt steht. Sein Hin­weis auf die mög­li­che Aus­wei­tung der Anti­ju­da­is­mus­kri­tik auf das Alte Testa­ment ver­deut­licht schließ­lich die Absur­di­tät einer über­zo­ge­nen Argu­men­ta­ti­on.

  3. Nach­dem man sich auf „dem“ Kon­zil zum Kotau vor dem Juden­tum hin­rei­ßen ließ und damit den berühm­ten klei­nen Fin­ger reich­te, muß man sich nicht wun­dern, wenn die „älte­ren Brü­der“ nun immer unver­schäm­ter wer­den, weil sie durch die ent­spre­chen­den Unter­wer­fungs­ge­sten der Her­ren Woj­ty­la, Ratz­in­ger und Ber­go­glio nach­ge­ra­de dazu ermun­tert wer­den. Zufrie­den wird die Syn­ago­ge erst sein, wenn die kon­zi­lia­re „Kir­che“ vor aller Welt bekennt: „Wir haben uns getäuscht, der Naza­rä­er ist nicht der Sohn des leben­di­gen Got­tes.“ Die­ser zwei­te Judasver­rat ist mitt­ler­wei­le nur noch eine Fra­ge der Zeit, nach­dem die drei letz­ten Päp­ste ja schon mehr­fach in den Syn­ago­gen ihre ein­schlä­gi­gen Auf­war­tun­gen gemacht haben und für alles mög­li­che um Ver­ge­bung baten. Heu­te sagt man dort noch, sie könn­ten auch ohne den Erlö­ser geret­tet wer­den, mor­gen wird man uns sagen, daß die­ser ohne­dies nur der Zim­mer­mann aus Gali­läa war. Es geht halt alles kon­se­quent auf, was man auf „dem“ Kon­zil aus­sä­te!

    • Judai­sie­rung, Pro­te­stan­ti­sie­rung und Anpas­sung an die New World Order fan­den beim Grün­dungs­akt der Vati­ka­num-II-Gemein­schaft in den Jah­ren 1962 bis 1965 statt. Weder nach­christ­li­ches Juden­tum noch Pro­te­stan­tis­mus kön­nen der Kir­che Jesu Chri­sti irgend­wel­che posi­ti­ven Impul­se geben, da Grund­la­gen nicht-katho­li­scher Reli­gio­nen auf Irr­leh­ren zurück­zu­füh­ren sind.

  4. „Der Juden­hass sei nach wie vor das zivi­li­sier­te Herz­stück euro­päi­scher Kul­tur.“ Stimmt nicht. Viel­mehr stimmt: Phi­lo­se­mi­tis­mus, Ver­zicht auf jeg­li­che berech­tig­te Kri­tik, Tot­schwei­gen von israe­li­schen Unta­ten in Bezuf auf Pale­stinän­ser, Ver­schen­ken von Kriegs­aus­rü­stung, deren Ein­satz auch für Euro­pa gefähr­lich wer­den kann, Schuld­kult, Schuld­neu­ro­se wegen dem Holo­caust, Dul­den von links­jü­di­schen gei­sti­gen Ter­ro­ri­sten sind viel­mehr das Herz­stück euro­päi­scher Kul­tur.

    Lei­der stimmt die Assa­ge nicht, der Hass gegen Juden wur­de kol­lek­ti­viert. Viel­mehr stimmt, das Nach­se­hen, Dul­den, Tot­schwei­gen den Juden gegen­über wur­de kol­lek­ti­viert.

    Das rich­ti­ge Ver­hal­ten den Juden gegen­über beschreibt Pau­lus in der Gesamt­heit sei­ner Leh­re. Es wäre falsch, ein­zel­ne Sät­ze dar­aus aus­zu­picken, und die ande­ren zu igno­rie­ren. Und er hat sein Evan­ge­li­um direkt von Gott bekom­men.

  5. Der goji­sche Anti„semit„ismus ( = Anti­ju­da­is­mus) ist schon immer auch Reak­ti­on auf den jüdi­schen Anti­go­jis­mus. Bedeu­ten­de Juden selbst haben dies erklärt.

    • Das The­ma kön­nen Sie ein­stamp­fen.
      Wenn Sie „Gojis­mus“ ein­ge­ben uns goo­geln lan­den Sie über Face­book gleich in Teu­fels Küche.
      sie­he: https://www.facebook.com/tttastd/
      Das ist abso­lut unak­zep­ta­bel!!!
      Wir soll­ten nicht ver­ges­sen, dass alle unse­re ober­sten Vor­bil­der und Glau­bens­be­grün­der ange­fan­gen bei Jesus, Maria und den Apo­steln, Juden waren.

  6. Die Doku­men­ta­ti­on habe ich bereits von ihrer TV-Aus­strah­lung im Inter­net sehen kön­nen. In der Tat sind ein­zel­ne Beob­ach­tun­gen dar­in kor­rekt, daß es bei­spiels­wei­se bei vie­len Links­ex­tre­mi­sten von einer gru­se­li­gen Hal­tung zeugt, wenn sie die Hamas von einer tat­säch­li­chen Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on zu einer „Befrei­ungs­be­we­gung“ ver­klä­ren. Aber der Feh­ler, nicht zwi­schen Juden­feind­lich­keit, Anti­ju­da­is­mus und Anti­zio­nis­mus zu dif­fe­ren­zie­ren, wiegt schwer.

    Juden­feind­lich­keit muß defi­niert wer­den als die Ansicht, die Juden als eine ethnisch/religiöse Grup­pe wahr­zu­neh­men, mit der man nichts zu tun haben will, weil ihr pau­schal Bös­ar­tig­keit unter­stellt wird. Der Anti­ju­da­is­mus kennt nicht die­se Form von Aus­gren­zung, son­dern zielt dar­auf ab, das nach­christ­li­che Juden­tum zu über­win­den und die eth­ni­schen Juden zum Chri­sten­tum zu bekeh­ren, um deren See­len­heil weit­aus siche­rer zu machen. Der Anti­zio­nis­mus rich­tet sich gegen die vor­wie­gend von agno­sti­schen und athe­isti­schen Juden getra­ge­ne Zio­nis­mus-Bewe­gung. Die Anti­zio­ni­sten unter so man­chen ultra­or­tho­do­xen Juden müß­ten im Ver­ständ­nis der Doku­men­ta­ti­ons­ma­cher „glü­hen­de Anti­se­mi­ten“ sein.

    Und es gibt zwei Din­ge, die Juden gegen­über Außen­ste­hen­den nor­ma­ler­wei­se ver­schwei­gen. Zum einen sind das die Abar­tig­kei­ten ihrer tal­mu­di­schen (nach­christ­li­chen) Leh­re. So wird im Baby­lo­ni­schen Tal­mud behaup­tet, die Juden selbst hät­ten Jesus Chri­stus getö­tet. Gegen Jesus Chri­stus fin­det sich dort übel­ste Blas­phe­mie.

    Zum ande­ren wer­den die Juden ungern von Außen­ste­hen­den auf die zahl­rei­chen Pseu­do-Mes­si­as­se ihrer Geschich­te wie bei­spiels­wei­se Simon bar Koch­ba oder Schabb­tai Zvi ange­spro­chen. Die­se sind der Beweis für die äußerst dürf­ti­gen Mes­si­as-Erwar­tun­gen des nach­christ­li­chen Juden­tums. Das Neue Testa­ment gibt schließ­lich die Pro­phe­zei­ung, daß die über­le­ben­den Juden der apo­ka­lyp­ti­schen Zeit den Mes­si­as beken­nen wer­den als den­je­ni­gen, den ihre Vor­fah­ren in der Anti­ke durch­boh­ren lie­ßen.

    Da das nach­christ­li­che Juden­tum erkenn­bar nicht im Sin­ne Got­tes han­delt, kann es nur noch auf sei­ne ver­bis­se­ne Ideo­lo­gie und den Miß­brauch sei­ner Geld­macht zurück­grei­fen. Jeder, der es auch nur wagt, ein­zel­ne Juden oder bestimm­te Grup­pen des Juden­tums wie etwa frei­mau­re­ri­sche Juden zu kri­ti­sie­ren, wird mit dem zeit­ge­nös­si­schen Tot­schlag-Wort „Anti­se­mit“ stig­ma­ti­siert. Die intel­lek­tu­el­len Köp­fe des heu­ti­gen Juden­tums erwei­sen mit die­ser Maß­lo­sig­keit von Ver­leum­dun­gen ihrem eige­nen Volk einen Bären­dienst.

    • Im Mit­tel­punkt steht die Fra­ge des Ver­ra­tes. Haben die Juden den Mes­si­as ver­ra­ten, dar­über soll­te wert­neu­tral dis­ku­tiert weren. Zunächst hat zwei­fels­oh­ne der Jude Judas sei­nen Mei­ster für drei­ßig Sil­ber­lin­ge ver­ra­ten, aber es waren nicht alle Juden, die den Ver­rat mit­ge­tra­gen haben und aus die­sem Grun­de ist eine für alle Juden gül­ti­ge Schuld­zu­wei­sung nicht mög­lich. Aber es gibt auch die Nutz­nie­ßer, Draht­zie­her und Väter die­ses Ver­ra­tes, das Syn­he­d­ri­um. die gei­sti­ge Lei­tung die­ses Vol­kes. Hier geht der Ver­rat einen Schritt wei­ter, sie haben Jesus, obgleich sie kei­ne Schuld fest­stel­len konn­ten. an die Römer aus­ge­lie­fert, eine Macht die sie nicht aner­kann­ten, vor allem einen römi­schen Kai­ser, der sich als divus bezeich­nen ließ und von den Römern mit gött­li­chen Ehren geehrt wur­de. — Ein wah­rer Ver­rat- auch an ihren eige­nen Prin­zi­pi­en ‑Tibe­ri­us hat­te den offi­zi­el­len Titel „Fili­us divi Augu­sti“. Jede Aner­ken­nung die­ses Kai­sers Tibe­ri­us war damit ein _Verrat am jüdi­schen Gott, dem Vater Jesu Chri­sti. Der wah­re Ver­rat wird in der Aus­sa­ge „Wir haben kei­nen König als den Kai­ser“ mani­fest. Sie haben durch die vol­le Aner­ken­nung des Tibe­ri­us, nicht nur als welt­li­cher Herr­scher, son­dern auch als Divus den (alten) Bund zwi­schen Gott und dem Volk Isra­el auf­ge­kün­dit.

  7. Jeder Christ kann kein Juden­feind sein oder wer­den. Unser gelieb­ter Hei­land war Jude. Den Film habe ich auch gese­hen und ich ver­stand ihn als eine Gefahr für die Juden, von den Mos­lems aus­ge­hend. Natür­lich haben sich soge­nann­te Chri­sten an den Juden ver­sün­digt. Ich glau­be, das die­se Chri­sten ihr Chri­sten­tum nicht ver­stan­den haben. Aber zahl­rei­che Chri­sten haben seit­dem den Juden oder Isra­el Gutes getan. Auch die Chri­sten, wie ich, die zur Zeit des Holo­caust noch nicht leb­ten aber Mit­leid und Scham emp­fan­den ob all der Ver­bre­chen die den Juden zuge­fügt wur­den.

    Juden und Chri­sten haben einen Gott. Für die Chri­sten wird Jesus wie­der­kom­men. Für die Juden kommt der Mes­si­as. Und Gott, Jesus hat ver­spro­chen, die­je­ni­gen zu rich­ten, die sich gegen sein Volk, die Juden ver­sün­digt haben. Am jüdi­schen Volk zeigt Gott sei­ne Prä­senz.

  8. Es wur­de Zeit, dass mal ein Film die wider­li­che Juden- und Israel­feind­lich­keit der Mos­lems zur Spra­che brach­te. Und je mehr Mos­lems in unse­rem Land leben umso grö­ßer wird die­se Juden­feind­lich­keit. Es darf nicht sein, dass in unse­rem Land Mos­lems durch unse­re Stra­ßen zie­hen und brül­len „Juden ab ins Gas.“ und ande­re Wider­lich­kei­ten. Da soll­ten die Chri­sten sich ein­deu­tig hin­ter die Juden stel­len.

  9. Lei­der gibt es immer noch Chri­sten, die behaup­ten, die Juden hät­ten Jesus getö­tet. Was nicht stimmt. Drei römi­sche Sol­da­ten haben Jesus ans Kreuz gena­gelt! Damals zur Zeit Jesus war das Hei­li­ge Land römisch besetzt. Und das Todes­ur­teil hat Pon­ti­us Pila­tus gespro­chen der römi­sche Feld­herr, der im Hei­li­gen Land das Sagen hat­te.

    Aber, war­um auch wütend sein, das Jesus vor­über­ge­hend tot war? Ohne Tod wäre er nicht wie­der auf­er­stan­den! Und dann wäre er auch nicht der Mes­si­as. Dar­um kann ich die Auf­re­gung dar­um nicht ver­ste­hen.

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