Die Würde des Amtes und die Demut des Menschen — Bilder von Kardinal Burke

Tischdienst eines Kardinals: Kardinal Burke bediente am vergangenen Karfreitag Seminaristen und Gäste eines Priesterseminars der Tradition.
Tischdienst eines Kardinals: Kardinal Burke bediente am vergangenen Karfreitag Seminaristen und Gäste eines Priesterseminars der Tradition.

(Rom) Schon vor eini­gen Tagen wur­de die Redak­ti­on auf Pho­tos auf­merk­sam gemacht, die Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke zei­gen. Von einer Ver­öf­fent­li­chung wur­de jedoch abge­se­hen, weil wir über­zeugt sind, daß es nicht im Sin­ne des Kar­di­nals ist, die Bil­der in irgend­ei­ner Wei­se zu instru­men­ta­li­sie­ren. Das Inter­net ist jedoch ein all­ge­mein zugäng­li­cher Raum, und so dau­er­te es nicht lan­ge, und die Bil­der wur­den von ande­rer Sei­te ver­öf­fent­licht. Dar­auf­hin haben sich wei­te­re Sei­ten zur Ver­öf­fent­li­chung ent­schlos­sen. Da Bil­der nun ohne­hin bekannt sind, wol­len wir sie nicht vor­ent­hal­ten.

Kardinal Burke: Ostern - Auszug nach dem Pontifikalamt in Florenz
Kar­di­nal Bur­ke: Ostern — Aus­zug nach dem Pon­ti­fi­kal­amt in Flo­renz

Die Bil­der zei­gen einen der her­aus­ra­gend­sten Kar­di­nä­le der Kir­che wie er in einem Prie­ster­se­mi­nar einer Eccle­sia-Dei-Gemein­schaft jun­ge Semi­na­ri­sten bedient und ihnen das Essen ser­viert. Die­se Geste des Die­nens und der Demut ereig­ne­te sich am ver­gan­ge­nen Kar­frei­tag im Prie­ster­se­mi­nar des Insti­tuts Chri­stus König und Hoher­prie­ster in Gri­ciglia­no in der Tos­ka­na.

„Die Wür­de des Amtes und die Demut des Man­nes“, schrieb ein anony­mer Inter­net­nut­zer, der die Bil­der ver­öf­fent­lich­te. Wer den Kar­di­nal kennt, wird der gro­ßen Bedeu­tung die­ser Aus­sa­ge bei­pflich­ten.

Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke galt im Vor­feld des Kon­kla­ves 2013 als „Papa­bi­le“, was nicht zum Tra­gen kam, weil sich die US-Kar­di­nä­le in einem unge­wöhn­li­chen Beschluß kol­lek­tiv aus dem Ren­nen nah­men. Unter Papst Fran­zis­kus fiel der bril­lan­te Kir­chen­recht­ler wegen sei­ner Ver­tei­di­gung der über­lie­fer­ten Glau­bens­leh­re und kirch­li­chen Ord­nung rasch in Ungna­de.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: ICRSP

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2 Kommentare

  1. Das ist ein Vor­bild, er dient in Demut ohne die­se Demut wie eine Mon­stranz vor sich her zutra­gen. Es gibt immer einen Unter­schied, zwi­schen der Per­son und dem Amt, die die­se beklei­det. Ein Glaub­wür­di­ger Zeu­ge der Kir­che und ein wür­di­ger Kar­di­nal. Aus so einem Holz müss­te ein Papst geschnitzt sein.

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